• UADA - Cult Of A Dying Sun

    UADA - Cult Of A Dying Sun

    CD Reviews

    "Nur Gebrumme" – selten lag mein ansonsten geschmackssicherer Kumpel Holger so falsch, wie mit seinem Urteil über den letztjährigen Liveauftritt von UADA in Hamburg.

    UADA - Cult Of A Dying Sun
  • TREMONTI - A Dying Machine

    TREMONTI - A Dying Machine

    CD Reviews

    Der amerikanische Gitarrist und Sänger Mark Tremonti ist den allermeisten Metalfans vor allem durch Hausnummern CREED und ALTER BRIDGE bekannt. Doch auch als Mastermind seiner nach ihm benannten Band TREMONTI macht er eine gute Figur, meiner Meinung nach sogar die beste. Mit „A Dying Machine“ veröffentlichen TREMONTI mittlerweile ihren vierten Langspieler in sechs Jahren. Doch geht das gut?

    TREMONTI - A Dying Machine
  • Monument

    Monument

    Interviews

    Monumentalbauten kennen wir natürlich aus der Architektur. Dabei geht es nicht unbedingt immer um Schönheit oder Originalität, sondern vor allem um den Ausdruck von Macht. Eine Macht in der mehr und mehr umkämpften Metalszene sind MONUMENT aus England mittlerweile auch. Dabei eilt ihnen auch nicht gerade der Ruf voraus den Metal neu zu erfinden. Viel mehr fällt immer wieder der Name IRON MAIDEN wenn Fans und Journalisten auf der Suche nach einer passenden Vergleichsgröße sind. Mit „Hellhound“ liefert die Band um Sänger Peter nunmehr ihr drittes Album ab. Höchste Zeit also für ein kurzes Gespräch…

    Monument
  • Slaughterday - Abattoir

    Slaughterday - Abattoir

    CD Reviews

    Achtung Veränderungsalarm! SLAUGHTERDAY haben ein neues Logo. Das ist zum Glück die größte Neuerung. Auch auf ihrem mittlerweile vierten Release bleiben sich die old school Deather treu, ohne in Routine zu verfallen.

    Slaughterday - Abattoir
  • Underground Remains Open Air Pt. Vl - Festivalbericht

    Underground Remains Open Air Pt. Vl - Festivalbericht

    Juni in der südniedersächsischen Universitätsstadt Göttingen, das heißt seit 2013 UNDERGROUND REMAINS OPEN AIR.

    Neben reichlich Sonne, kühlen Getränken jeglicher Couleur gibt sich im verschrobenen Hinterhof am Rande des von viel Grün umgebenen Stadtteils Grone auf dem Tagesfestival der schwermetallische Untergrund die Klinke in die Hand.

    Underground Remains Open Air Pt. Vl - Festivalbericht
  • Pelagos - Revolve

    Pelagos - Revolve

    CD Reviews

    PELAGOS sind Finnen und in der Promobeschreibung stand irgendwas von „post-industrial“, also schnappte ich mir die Scheibe um sie einer intensiveren Untersuchung zu unterziehen.

    Pelagos - Revolve
  • Compressor – Oblivion

    Compressor – Oblivion

    CD Reviews

    Fahrverbote und Dieselskandal können der Hildesheimer Metalmaschine COMPRESSOR nichts anhaben. Beim Hören der neuen Songs auf „Oblivion“ schluckt man mindestens so viel Blei wie wenn man in den 80ern am Auspuffrohr eines Mercedes 450 SEL gezogen hat.

     

    Compressor – Oblivion
  • Spock's Beard - Noise Floor

    Spock's Beard - Noise Floor

    CD Reviews

    Studio Album Nummer Drei der Ära mit Ted Leonard am Mikrofon der Bärte ist in dieser Bandphase zum besten geworden. So nah an der Frühphase der Gruppe war man nie. Hier geht es sehr melodisch und typisch proggy zu. Die Einflüsse eines Neal Morse tauchen trotz Nichtbeteiligung an vielen Stellen der Scheibe auf. Am Schlagzeug sitzt mit Nick D'Virgilio übrigens bei diesem Album ein alter Bekannter.

    Spock's Beard - Noise Floor
  • The Neal Morse Band - Similitude Of A Dream live in Tilburg

    The Neal Morse Band - Similitude Of A Dream live in Tilburg

    DVD Reviews

    Progressive Rock Überflieger Neal Morse hat mit seinem letzten Band Album "The Similitude Of A Dream" sicher eines der besten und anspruchvollsten Alben in seinem Katalog veröffentlicht. Ein Konzept über einen Pilgerer, das musikalisch in jeder Hinsicht überzeugen konnte. Wie wird dieses  Werk aber live umgesetzt?

    The Neal Morse Band - Similitude Of A Dream live in Tilburg


Prophecy Fest - oder ein Festival der besonderen Art

fest allgemeinBereits zum dritten Mal ruft das Label Prophecy zu einem ganz besonderen Musikwochenende. Dabei ist nicht nur die musikalische Auswahl aussergewöhnlich, sondern auch die Location. Die Balver Höhle soll der Sage nach den Schmied Wieland beherbergt haben. Daneben ist sie auch die größte offene Hallenhöhle in Europa. Das Tonnengewölbe bildet eine eindrucksvolle Kulisse für kulturelle Highlights. Betritt man die Höhle, taucht man alsgleich in eine ganz eigene Welt ein. Die Höhle hat nicht nur ihr eigenes Klima sondern auch ihren ganz eigenen Charme.  Als weiteren Vorteil der Location ist zu erwähne das alle Bands unter den gleichen Bedingungen auftreten, sei es 16Uhr nachmittags oder 22Uhr abends. Wetter, Zeit und äußere Einflüsse geraten hier in Vergessenheit.

Nun aber zur musikalischen Seite. Ein Festival wird in der Regel mit einem Flyer beworben. Um es spannender zu machen und regelmäßige Posts absetzen zu können werden Bandankündigungen gern in Adventskalendern oder kleinen 3er Häppchen angekündigt. Anders beim Prophecy. Mit viel Liebe zum Detail wird ein eigener Künstler (in diesem Jahr IRRWISCH) engagiert, der in liebevoller Kleinarbeit für jede Band ein eigenes Festivalplakat gestaltet. Dabei geht er auf die Individualität einer jeden Band ein. Der Künstler selber wird zum Prophecy Fest auch eine eigene Ausstellung bekommen. Zusätzlich gibt es vom Label vor Ort ein exklusives Buch mit Informationen rund um die auftretenden Bands. Als Bonus liegt diesem Buch noch die Live DVD des letzten Jahres bei. Das Buch gibt es übrigens zum Festival Bändchen dazu, es kostet nichts extra. Die Bands standen mit Beginn des Vorverkaufs noch nicht vollständig fest, nur einzelne Akteure wurden benannt. Mittlerweile ist das Line Up aber komplett und ist gespickt mit Spezialitäten. Einzigartige Shows, eigene Setlisten oder eigens für das Fest arrangierte Zusammenschlüsse von Musikern zaubern ein Wochenende voller Exklusivität und zugleich musikalischer Brillanz.

Das Line Up im Überblick:
ARCTURUS, SOLSTAFIR, HYPNOPAZUZU, THE VISION BLEAK, DOOL, SPIRITUAL FRONT, DORNENREICH, HEXVESSEL, NHOR, SOROR DOLOROSA, THE MOON AND THE NIGHTSPIRIT, LOTUS THIEF, GLERAKUR, SUN OF THE SLEEPLESS, NOETA, IRRWISCH (Kunstausstellung).


Neben dem musikalischen wird auch für das leibliche Wohl gesorgt. Zudem sind Einkaufsläden in Fußweite zu erreichen. Die Gäste dürfen sich über eine kleine aber feine Camping Wiese freuen. Im ersten Jahr noch recht spärlich besucht, erfreute sich diese im letzten Jahr immer stärkeren Zuspruchs. Was besonders positiv auffiel: Man kommt recht schnell mit seinen Camp Nachbarn ins Gespräch, die generelle Atmosphäre ist sehr familiär.

Weitere Informationen und Tickets gibt es unter:
http://en.prophecy.de/prophecy-fest/

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