• Emil Bulls - Kill Your Demons

    Emil Bulls - Kill Your Demons

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    Die EMIL BULLS haben es geschafft, dass der neue Longplayer „Kill Your Demons“ dem meisterhaften Vorgänger „Sacrifice To Venus“ beinahe in nichts nachsteht, vermögen es die Münchener doch durch die Betonung der hymischen und melodischen Seite ihrem genuin eigenen Sound einen unentrinnbaren dynamischen, frischen und intensiven Anstrich zu verleihen. Weltklasse!

    Emil Bulls - Kill Your Demons
  • Necrovorous - Plains Of Decay

    Necrovorous - Plains Of Decay

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    NECROVOROUS legen mit ihrem zweiten Longplayer 'Plains Of Decay' ein Death-Metal-Album vor, das das Zeug zum Klassiker hat, weil es virtuos in traditioneller Manier alle Genre-Must-Haves bedient und somit einen Sound bietet, dem man sich aufgrund seiner brutalen Härte, aufgrund seiner düsteren Infernalität und aufgrund seiner dynamischen Riffigkeit einfach nicht entziehen kann. So muss Todesmetal klingen!

    Necrovorous - Plains Of Decay
  • Party.San Open Air 2017

    flyer X

    Ich weiß nicht, ob es mit einer einsetzenden "Altersmilde" zu tun hat, dass es mir so vor kommt, als liefe das PARTY.SAN METAL OPEN AIR mittlerweile von Jahr zu Jahr immer entspannter ab. Auch wenn ich mich anderen Festivitäten nicht grundsätzlich verschließe, und mir insbesondere das Protzen Open Air sowie seit diesem Jahr auch das In Flammen Open Air ans Herz gewachsen sind, so ist es doch der "große" Bruder in Thüringen, bei dem sich der Festival-Jahreskreis für mich seit 1999 stetig schließt. Egal ob Wetterkapriolen - Brüllhitze vs. Schlammschlachten -, der hieraus resultierende Standortwechsel von Bad Berka nach Schlotheim, die stetige Weiterentwicklung hinsichtlich Größe, Logistik und Organisation, Wechsel von liebgewonnenen und guten Caterern etc. hat mich über die Jahre nur mit einer Ausnahme davon abhalten können, dem PARTY.SAN METAL OPEN AIR, diesem einzigartigen Nischen-Festival in dieser fern zu bleiben. Selbst an die nervigen Pfandchipse habe ich mich gewöhnt und die bei Einführung von mir eher skeptisch "beäugte" Zeltbühne empfinde ich mittlerweile als Bereicherung. Nach wie vor passt auf diesem Festival nahezu alles, denn am Ende steht bei allem Brimborium die Musik und weiterhin ist mir in rund zwei Dekaden Festival-Erfahrung keine Veranstaltung unter gekommen, die ein solch´ ausgewogenes Verhältnis zwischen Musik, kulinarischem und Händlerangebot bietet, wie das PARTY.SAN METAL OPEN AIR. Und hinsichtlich des Billings schaffen es die Organisatoren jahrein jahraus, trotz unaufhaltsam rotierendem Festival-Band-Karussels, sehenswerte Konstellationen aus Debutanten (Szene-Urgesteinen und Newcomern) wie beispielsweise Possessed oder Humilation, oder alten Recken der Marke Desaster oder Marduk sowie dem (heimischen) Szene-Nachwuchs zusammen zu stellen. Wie ihr seht, fällt es mir schwer, das PARTY.SAN METAL OPEN AIR ganz objektiv zu betrachten, auch wenn ich in der Vergangenheit nicht Kritik hinterm Berg gehalten habe, sofern mir Dinge gegen den Strich gegangen sind. Und während ich diese Zeilen so schreibe muss ich unweigerlich an das vielzitierte "alte Ehepaar" denken, bei dem ein jeder den anderen trotz oder gerade wegen der vielen kleinen Eigenarten und Unzulänglichkeiten schätzt und liebt.(JD)

    Party.San Open Air 2017
  • Fury in the Slaughterhouse – Little Big World

    Fury in the Slaughterhouse – Little Big World

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    30 Jahre Lustprinzip und 30 Jahre Erfolg. Die Band mit dem seltsamen Namen aus Hannover zeigte bereits auf ihrer Jubiläums Tour, dass aus den Augen bei ihren Fans nicht auch aus dem Sinn bedeutet. Nun legen die Herren eine Doppel-CD nach, die im Hamburger Grünspan aufgezeichnet wurde.

    Fury in the Slaughterhouse – Little Big World
  • Devastation - Signs Of Life / Idolatry  Re-Releases

    Devastation - Signs Of Life / Idolatry Re-Releases

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    DEVASATION sind eine Band, die mit jeder Scheibe noch einen draufgepackt hat. Leider war nach drei Alben Schluss. Wer weiß, wo das noch geendet hätte? Die letzten beiden Langeisen werden  jetzt erneut wiederveröffentlicht.       

    Devastation - Signs Of Life / Idolatry Re-Releases
  • Grave Pleasures - Motherblood

    Grave Pleasures - Motherblood

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    Ich glaube kaum, dass Grave Pleasures eine Band für jedermann ist. Viele hingegen fasziniert diese Band bereits seit ihren "Beastmilk"-Zeiten. Nach dem Debut "Dreamcrash", welches bereits unter dem Namen Grave Pleasures erschienen ist, gelang der Band dann auch der Sprung auf die internationale Ebene. Und das meiner Meinung nach absolut zurecht. Mit "Motherblood" hat man nun endgültig seinen Stil gefunden.

     

    Grave Pleasures - Motherblood
  • LYZZÄRD - Savage

    LYZZÄRD - Savage

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    Kennt ihr dieses Glücksgefühl? Man entdeckt eine neue Band, die einen an an die Großtaten alter Helden erinnert?! Die Portugiesen LYZZÄRD spielen lupenreinen Heavy Metal, der an die Frische vieler Bands zur Zeiten der New Wave Of British Heavy Metal Anfang der 80er Jahre erinnert.

    LYZZÄRD - Savage
  • Airbourne – Diamond Cuts (Deluxe Boxset)

    Airbourne – Diamond Cuts (Deluxe Boxset)

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    Der Redaktionsinterne Rockologe Dr. Eric-Angus Ossowski konstatierte im Zuge seiner Besprechung zum vierten AIRBOURNE Album „Breakin‘ Outta Hell“, dass die Genialität gerade im Simplen zu finden sei. Und an dieses Rezept halten sich die Australier seit jeher. Und in gewisser Weise gilt dies sogar für die nun erschienene CD Box.

    Airbourne – Diamond Cuts (Deluxe Boxset)
  • Furious Anger - Bloodsword

    Furious Anger - Bloodsword

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    Auch wenn Ausnahmen die Regel bestätigen, so habe ich nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich mit Pagan- und Wikingerbands nicht allzu viel am Hut habe. Trotz Vorwarnung bekam ich diesen Longplayer auf dem diesjährigen Party.San Metal Open Air mit der Bitte um Meinungsbildung überreicht und so will ich mich dieser auch nicht verwehren.

    Furious Anger - Bloodsword
  • Foo Fighters - Concrete And Gold

    Foo Fighters - Concrete And Gold

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    Ohne dass ich den Promotion Text gelesen hatte, bekam mir beim ersten Hören den Eindruck, dass die Platte bisweilen einen Hauch der BEATLES zu bieten hat und auch sonst soundmäßig mitunter auch den Odem der siebziger Jahre atmet. 

    Foo Fighters - Concrete And Gold


The Darkness: Neues Album "Pinewood Smile" erscheint am 06.10.! Erster Song online!

the darnkness pinewood smileEnglands markanteste, mit zahlreichen Preisen und Platinalben dotierte, überaus unterhaltsamen Rockgöttern - und nicht zuletzt die einstigen Retter des Rock'n'Rolls und Lieblinge der Nation -  The Darkness, kündigen ihr neues Album "Pinewood Smile" an. Das fünfte Album der Band um das Brüderpaar Justin und Dan Hawkins erscheint am 06.10. auf Cooking Vinyl.

Mit der Albumankündigung stellt die Band außerdem den neuen Track "All The Pretty Girls" vor, der auch als spektakulärer Opener des Albums zu überzeugen weiß. Hier kann man den Song hören.
"All The Pretty Girls" ist eine großartige, hardrockende, autobiografische Hymne, die sich sehr smart mit dem Fakt auseinander setzt, dass man als Rockstar eine Menge weibliche Aufmerksamkeit bekommt und den Fragestellungen, die damit einhergehen.  
Wie immer überaus eloquent, singt Sänger Justin Hawkins: "All the pretty girls, like me for who I am /All the pretty girls, when the record goes platinum / Plenty of action, massive attraction, when you're selling out stadiums / All the pretty girls... and their mums". Wenn das kein sozialer Brennstoff ist...(Pic by Cooking Vinyl)


 Wenn er über das kommende Album sowie die Relevanz von The Darkness im Jahre 2017 nachdenkt, sieht Justin nicht weniger als das große Ganze: "Warum sollte es jemanden interessieren? - Weil falls nicht, wären wir im Arsch!! Die Geschichte wird uns eines Tages als die apathische Generation erinnern, die nachlässigerweise das fürchterliche und dystopische Zeitalter eingeläutet hat, welches vielleicht irgendwann als 'The Rise of the Arseclowns' bekannt sein wird. Wir können nicht erlauben, dass dies so weitergeht. Man mag sich vielleicht nicht um Brexit und Trump scheren, aber BITTE... Schert Euch um The Darkness, ansonsten wird die letzte Bastion für kulturelle Sensibilität fallen und unser Äther wird endgültig überschwemmt von inhaltloser Popmusik, geliefert von Arschlöchern und Idioten... Oh, wartet kurz!"


Mit dem Ziel, das Radioprogramm vor mittelmäßigen, auto-getunten Twens und dem gruseligen EDM-Mist zu retten, präsentieren sich The Darkness auf "Pinewood Smile" in bestechender Form und liefern einige der scharfsinnigsten, eingängigsten, humorvollsten und einfach besten Songs ihrer Karriere ab.

Nach dem furiosen Albumauftakt mit "All The Pretty Girls", brettert die Platte direkt mit dem verwegenen "Buccaneers Of Hispaniola" weiter und lässt mit dem Kraftausdruck-übersäten Frustschrei "Southern Trains", dem hochemotionalen "Why Don't The Beautiful Cry?" und dem hymnischen "Japanese Prisoner Of Love" nicht lange auf weitere Kracher warten. Der potentielle Hit "Solid Gold" behandelt die turbulenten Gegebenheiten der Musikindustrie und deren schwindelerregenden Höhen wie auch die spektakulären Tiefpunkte. 

Produziert wurde "Pinewood Smile" vom Grammy-Preisträger Adrian Bushby (Foo Fighters, Muse, etc.), während die Songs alle klassischen Elemente des The Darkness-Kosmos beinhalten, die jedoch mit einigen zusätzlichen Schichten garniert wurden, die beim Hören von den Ohren nach und nach entblättert werden können... wie eine akustische Zwiebel, nur viel leckerer!
Eine Neuerung auf dem Album ist ganz klar die Stimme und das phantastische Trommelspiel des neuen Mannes an der Drums: niemand Geringeres als Rufus Tiger Taylor, Sohn der Queen-Legende Roger Taylor, komplettierte das Band-Lineup und teilt sich die Lead-Vocals mit Justin Hawkins bei zwei Songs.

Mit dem neuen Album im Gepäck kommen The Darkness im Herbst für einige Daten zu uns auf Tour. Diese am besten schon jetzt dick im Kalender anstreichen, damit nicht gerade dann die Spandex-Hose noch feucht auf der Wäscheleine hängt. 

12.11. AT-Wien - Simm City
13.11. München - Technikum
14.11. Berlin - Columbia Theater
16.11. Bochum - Matrix
20.11. CH-Pratteln - Konzertfabrik 27