Party.San Open Air 2016
  • Party.San Open Air 2016
  • "Ich glaube die Ehrlichkeit ist es, was dieses Festival zu einem besonderen Festival macht. Es gibt zu viele kapitalgesteuerte Festivals. Da sind wir ein bischen anders aufgestellt. Und das wollen wir auch ganz bewusst so halten." Dieses Statement von Mitorganisator Mieze im MDR-Interview sagt eigentlich alles über das PARTY.SAN METAL OPEN AIR aus. Im Kontext zur Größe gibt es nach wie vor deutschlandweit keine vergleichbare Veranstaltung, bei der man einen so hohen Gegenwert für sein hart verdientes Geld bekommt, wie im thüringischen Schlotheim. Ein Gegenwert, der weit über den rein monetären Wert der gebotenen Leistung hinaus geht. Denn selbst nach rund 20 Jahren im Geschäft merkt man zweifelsohne, dass hinter den legitimen betriebswirtschaftlichen Interessen der Veranstalter immer noch jede Menge Herzblut und Idealismus steckt, um den Fans und Gästen, das Festival Jahr für Jahr so angenehm und entspannt wie möglich zu machen und nebenbei noch für Innovationen zu sorgen. So bietet man in diesem Jahr erstmals einen Whiskey-Pub an und hat die Möglichkeit der Zeltplatzreservierungen für Gruppen massiv ausgebaut. Doch bei allem Rahmenprogramm "bierernster" Feierwut des Publikums geht es am Ende immer noch in erster Linie um die Bands, Künstler und die Musik, sei es auf der Hauptbühne oder im Zelt, wo sich seit einigen Jahren vornehmlich der "Szene-Nachwuchs" die Klinkenstecker in die Hand gibt.

     

    Und das Line-Up bot auch in diesem Jahr einmal mehr so ziemlich alles, wonach sich Underground-Jünger auf einem Extrem-Metal-Festival dieser Größenordnung die Finger lecken. Doch der Reihe nach.