Blast From The Past - Teil 4 mit Michael Schenker von MSG, UFO und den Scorpions

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Was verbindet die SCORPIONS, UFO, AEROSMITH, THE ROLLING STONES und OZZY miteinander? Ein Ausnahmegitarrist aus dem beschaulichen Sarstedt. Die Rede ist natürlich von MICHAEL SCHENKER, der momentan an einem Livealbum namens „Michael Schenker Fest Tokyo“ arbeitet, auf dem er sich mit seinen alten MSG Sängern Gary Barden, Graham Bonnet und Robin McAuley präsentiert. Ich nutze die Gelegenheit und bat Mr. Schenker zum Gespräch. Damit schlagen wir das vierte Kapitel unserer Blast From The Past Reihe auf und huldigen damit zugleich einem der ganz großen Musiker der Rockszene.

 

Meine erste MSG Scheibe habe ich seinerzeit im V-Markt in Ochtersum gekauft und voller Vorfreude auf den Plattenteller gelegt. Das grandiosen „Glockegeläut“ leitete dann „Save Yourself“ ein, ein Song, der für mich bis heute zu meinen absoluten Lieblingssongs zählt. Ohnehin erfreut sich die „Save Yourself“ Scheibe bis heute bei mir größter Beliebtheit. Doch die Geschichte um MICHAEL SCHENKER, das Gitarrenwunderkind aus Sarstedt, begann natürlich lange vor dieser Zeit. Und während der Blondschopf heute von manchem Rockfan eher im Schatten seines älteren Bruders Rudolf gesehen wird, so kann man sich fast fragen, ob es die SCORPIONS ohne den jungen Michael überhaupt bis an die Weltspitze geschafft hätten. 

Der Zeitpunkt an dem ich mit Musik in Kontakt gekommen bin, lässt sich nicht genau bestimmten. Musik war schon immer da und ich habe immer Musik im Radio gehört, in der Hitparade. Ich konnte die Texte nicht verstehen, da die ja auf Englisch waren und daher war Musik für mich schon immer ein Sound und es ging nicht um die Inhalte der Texte. Musik hat mich bewegt.

Durch Rudolph habe ich natürlich auch Musik kennen gelernt, denn der wusste, welche Sender man einstellen musste, um gute Musik zu hören.

Meine Eltern haben natürlich auch Musik gehört und auch selber etwas Musik gemacht und hatten ihre Freude daran. Ich weiß, dass ich mit 9 Jahren angefangen habe Gitarre zu spielen. Insofern muss also vorher auch schon so viel passiert sein, dass ich wusste, was ich wollte. Rudolph hatte dann seine erste Gitarre bekommen und ich habe versucht die ersten Töne zu spielen. Von dem Moment an war klar, dass ich das wollte. Diese ersten Töne haben mich verzaubert.

Vorher hatte ich als kleiner Junge auch schon mal auf Töpfen rumgetrommelt und auch daran hatte ich viel Freude. Es war aber klar, dass ich Gitarre spielen wollte. Ich hab auch mal auf dem Klavier meiner Mutter gespielt. Meine Eltern haben beide etwas Musik gemacht, waren aber nicht besonders gut. Wenn ich meinen Vater beobachtet habe, konnte ich jedoch sehen, wie viel Freude es ihm bereitet hat. Das war faszinierend.

Die beiden großen Dinge in meinem Leben waren sowieso die Musik und der Fußball. Ich habe beides sehr gerne gemacht, aber ich musste mich dann früh entscheiden, ob ich Fußballer oder Musiker werden wollte. Ich bin dann der Intuition gefolgt und habe mich für die Musik entschieden. Ich hatte wohl so ein Gefühl, dass es beim Fußball nicht ausreichen würde. Bei der Musik war das anders, dort konnte ich meine ganze Passion ausdrücken und einbringen. Ich bin ohnehin ein Mensch, der von der Intuition geleitet wird. Ich sitze im Wagen, aber der Zug fährt dorthin wo er hinfahren soll, ganz intuitiv.

In der Mitte der 60er ist Michael dann mit einer ersten Band gestartet, damals war er 11 Jahre alt. Mit THE ENERVATES spielte er jedoch ausschließlich Coversongs von angesagten Bands wie den BEATLES.

THE ENERVATES waren eine Tanzband, da gab es keine eigenen Songs. Das war genau die gleiche Sache wie bei den SCORPIONS. Wir haben damals in der Region gespielt und hatten Auftritte im Berghölzchen in Hildesheim oder in Elze. Rudolph hatte mich mit der Band in Kontakt gebracht. Er ist ja älter als ich und war zur Arbeit in Hannover und ist dort auf die Band aufmerksam geworden und dachte, dass ich da gut reinpassen würde.

Die nächste Band waren dann CRY. Auch hier hat mich Rudolph ins Gespräch gebracht. Ich glaube, dass er mich damals viel beobachtet hat, um zu sehen wie ich mich entwickelte. Er war kein guter Gitarrist und konnte nicht viel auf dem Instrument. Ich hingegen wollte immer Leadgitarrist sein und habe mehr davon verstanden als er. Ich glaube, dass er auf den Moment gewartet hat, an dem er sich an mich anhängen kann, um seine Visionen umzusetzen. Rudolph hat von Anfang an vom großen Geld geträumt und wollte ein Rockstar sein. Meine Vision war eine andere. Und als ich meiner Mutter und deren Freundin im Alter von 14 Jahren gesagt habe, dass ich Berufsmusiker werden will, haben sie herzlich über mich gelacht.

Rudolph hatte einen Plan B. Der hat eine Lehre als Starkstrom-Elektriker in Hannover gemacht. Ich habe keinen Plan B gehabt, sondern habe mich immer voll der Musik hingegeben. Ich hatte auch keine Vorstellungen von meiner Karriere oder von Ruhm und Reichtum. Für mich war Musik immer eine Passion und ich habe große Emotionen mit der Musik verbunden.

Mein Eindruck ist ja, dass diese Risikobereitschaft in den USA, wo Schenker ja später ein zweites Zuhause fand, ausgeprägter ist als bei uns in Deutschland. Doch Michael hat dazu seine ganz eigene Meinung.

Die Amerikaner sind unheimlich gut darin neue Dinge auf den Weg zu bringen und sie gründen für alles eine Schule oder Gesellschaft. Wenn es einen neuen Trend gibt, dann kannst du sicher sein, dass es kurze Zeit später irgendein Institut gibt, an dem du genau diese Sachen lernen kannst und dann bekommst du ein Diplom dafür. Das bedeutet aber nicht, dass die Leute es können, sondern es geht immer um viel Geld und dafür fehlt aber die Tiefe. Viele dieser Dinge sind zweidimensional und langweilig. Als Eddie Van Halen mit dem Tapping ankam, schossen Schulen aus dem Boden und alle haben plötzlich Tapping gelernt. Und für Nicht-Experten mag es auch ganz gut klingen, aber ich habe sofort gehört, dass die ganzen Leute überhaupt nicht Gitarre spielen konnten. Die haben eine Technik erlernt, aber die konnten dem Instrument keine Gefühle entlocken. Im Grunde hat Tapping ja keine Persönlichkeit, denn man hämmert eben auf der Saite rum, aber es gibt kein Gefühl dahinter. Natürlich gibt es auch in den USA, wie überall, gute Leute, aber die meisten hatten damals nichts drauf, sondern sind einem Trend gefolgt, der keine Persönlichkeit hatte. Eddie tat mir richtig leid, dass seine gute Idee plötzlich von jedem Nachgemacht wurde. Es ist aber typisch für die USA und so fehlt vielen Dingen dort die dreidimensionale Tiefe und die Emotion.

Doch Schenkers Emotionen fanden Ende der 60er Jahre ihren ersten musikalischen Höhepunkt, als sich seine Wege mit denen eines gewissen Sängers namens Klaus Meine kreuzten.

Ich kannte diese ganzen Leute immer gar nicht. Rudolph kannte die und hat uns dann vorgestellt. Und er hat mich auch mit Klaus zusammengebracht. Klaus hat dann noch einen Drummer mitgebracht und ich habe einen Bassisten gesucht und damit war THE COPERNICUS geboren. Ich hatte nun auch angefangen Songs zu schreiben. Rudolph und die anderen konnten ja gar keine Songs schreiben. Aber Rudolph hat gesehen, dass Klaus ein starker Sänger mit einer geilen Stimme war und dass ich ein guter Gitarrist war. Dieses Duo wollte er haben, um seine Vision von den SCORPIONS zu verwirklichen. Deshalb holte er Klaus und mich in die Band. Und ich muss auch zugeben, dass die Rhythmus-Section der Band besser war als unsere vorherigen Leute. „In Search of the Peace of Mind“ gehörte zu den ersten Songs, die ich geschrieben habe und das Solo ist noch heute mein absolutes Lieblingssolo. Viele Leute verstehen aber auch gar nicht, was ich mit der Musik ausdrücken will.

Das erste Album „Lonesome Crow“ ist eigentlich die Geburtsstunde der SCORPIONS. Genau genommen hätten sie das 50. Jubiläum also erst 2020 feiern dürfen, denn Rudolph ist ja nicht die SCORPIONS. Zu dem Zeitpunkt waren Klaus und ich die SCORPIONS. Die Songs kamen von mir und vorher waren die SCORPIONS eine Tanzkapelle, die mit der späteren Musik der SCORPIONS gar nichts gemeinsam hatte. Wenn ich jetzt zurückblicke, dann muss ich sagen, dass die Band schon damals begonnen hatte, mich auszunutzen, denn die Credits für mein Songwriting wurden mir nicht zugestanden. Damals habe ich mich nicht um solche Sachen gekümmert und es war mir auch egal, aber mittlerweile muss ich sagen, dass die Ausnutzung damals schon begonnen hat. Vielleicht kommen wir später noch genauer darauf zu sprechen.

Damals kamen dann Bands wie LED ZEPPELIN, BLACK SABBATH und DEEP PURPLE und die ROLLING STONES auf und ab dem Zeitpunkt wusste ich auch, wohin meine Reise gehen sollte. Und später riefen mich die ROLLING STONES ja sogar an, um mich zum Vorspiel einzuladen. Doch ich habe gar nicht erst zurückgerufen, weil mir gleich schlecht geworden ist.

Aus welchem Grund dem Ausnahmegitarristen beim Gedanken an ein Telefonat mit den ROLLING STONES schlecht wurde, werden wir später nochmal etwas ausführlicher betrachten. Für den Moment wollen wir noch kurz in der Jugendzeit des Niedersachsen verweilen. Dass Michael die Gitarre beherrscht wie kein Zweiter, steht wohl außer Zweifel, doch wer hat ihn auf der Gitarre fit gemacht?

Ich hatte nie Unterricht. Im Gegenteil, ich habe Rudolph später Unterricht gegeben und er hat mich dafür auch bezahlt. Er war aber nie ein besonders talentierter Gitarrist oder guter Musiker. Er stand mal bei einer Bandprobe und hat immer so komische Kratzsounds auf der E-Saite gemacht. Ich wusste gar nicht was das sollte, aber er konnte einfach nicht mehr. Bei mir führte schon immer ein Ton zum anderen und ich lasse mich von der Musik führen. Dafür benötigt man keine Tonleitern oder Tabellen, sondern man muss die Musik spüren. Daher kann ich jungen Musikern auch keinen wirklich guten Tipp geben. Man kann gar nicht sagen, was jemand tun oder lassen soll. Die Leute müssen sich selber entscheiden, was sie wollen. Wollen sie berühmt werden und viel Geld verdienen oder wollen sie ihrem Traum folgen und Musik machen. Diese Entscheidung müssen die Menschen treffen und dann wird es für sie irgendwie weitergehen. Wenn du dir kleine Kinder anschaust, dann haben die immer schon eine Vorstellung von ihrem späteren Beruf. In der Sandkiste wollen die alle Feuerwehrmann oder Polizist werden und sind begeistert. Irgendwann verlaufen sich diese Träume dann und die Menschen entdecken die Konkurrenz um das schönste Haus, das dickste Auto und das meiste Geld. Das führt dann dazu, dass sie später etwas tun, um Geld zu verdienen und in diesem Konkurrenzkampf bestehen zu können. Sie haben dann einen Beruf, der mit ihren Träumen und dem was sie gerne tun gar nichts mehr zu tun hat. Das ist für viele Leute schrecklich. Ich kenne Menschen, die die Notbremse gezogen haben und nun viel glücklicher sind, weil sie das was sie tun gerne machen.

Ich hatte nie eine Version einer Karriere und von kommerziellem Erfolg, sondern ich wollte Musik machen. Und ich habe schon immer ein gutes Gefühl für Rhythmus gehabt. Andere Leute leben das beim Tanzen oder sonst wo aus und ich spiele Schlagzeug, um mich zu entspannen und mich dem Drang nach Rhythmus hinzugeben. Allerdings habe ich nie in einer Band Schlagzeug gespielt, sondern das ist mein Hobby für zuhause. Aber ich hatte nie einen Lehrer für die Instrumente. Wie gesagt, hat mein Vater auch etwas Geige gespielt. Er war nicht besonders gut, aber ich habe beobachtet wie sehr er sich daran erfreut hat und welche Freude die Musik ihm bereitet hat. Genauso geht es mir auch. Ich erfreue mich an der Musik und es waren immer die Emotionen, die mich angetrieben haben. Bei Rudolph war das immer anders und er hatte einen anderen Fokus. Er wollte immer schon groß rauskommen und dafür brauchte er mich und andere Leute, da er selber nicht genug Talent dafür hatte.

Es war allerdings schon gut, dass Klaus und ich zu den SCORPIONS gewechselt sind und nicht unsere eigene Band weitergemacht haben, denn die Rhythmusleute von Rudolph waren eine ganze Ecke besser als unsere eigenen Leute, so dass wir mehr mit denen machen konnten. Aber mit uns ist auch erst der neue Stil zu den SCORPIONS gekommen. Während Rudolph noch seine Tanzmusik gespielt hat, hatten Klaus und ich schon die verzehrten Gitarren für uns entdeckt und Rockmusik gespielt. Klaus hatte einfach eine geile Stimme und Rudolph brauchte uns als Paket, wenn er seine Ziele mit den SCORPIONS verwirklichen wollte.

Und so kam es zu dem legendären ersten Recording-Line Up der SCORPIONS, mit den Schenker Brüdern und Klaus Meine. „Lonesome Crow“ bescherte den SCORPIONS auch die ersten großen Erfolge, doch der Jüngste im Bunde, der Blondschopf Michael Schenker, legte mit seinen gerade mal 16 Jahren einen wahren Raketenstart hin. Auf einer gemeinsamen Tournee mit den damals viel größeren UFO geriet Michael Schenker ins Blickfeld der englischen Rocker und wechselte schließlich die Lager, um fortan mit UFO Erfolge zu feiern.

Ich wollte unbedingt nach England, weil ich hoffte, dass die Leute dort meine Musik verstehen würden. In Deutschland konnten die Menschen nicht verstehen, was ich da auf der Gitarre gemacht habe. Deshalb musste ich auf die Insel, auch wenn ich für diese Vision anfangs belächelt wurde. Allerdings hatte ich auch Angst vor diesem Schritt, da England für mich weit weg war. Für mich war es aber wichtig. Obwohl ich die SCORPIONS verlassen hatte, habe ich den Jungs für „Fly to the Rainbow“ noch einige Songs überlassen und es wurde auch mit meinem Namen Werbung gemacht. Auf den Alben stand dann SCORPIONS feat. Michael Schenker.

Mit seiner neuen Band UFO nahm Schenker 1974 „Phenomenon“ auf, eins ihrer wohl wichtigsten Alben. Federführend beim Songwriting war auch hier der junge Michael Schenker und Songs wie „Doctor, Doctor“ oder „Rock Bottom“ gehören bis heute zu den ganz großen Klassikern des Rockgenres. Weitere Alben folgten und 1977 erreichte die Band mit „Lights Out“ den vorläufigen Höhepunkt ihrer Karriere. Die folgenden Jahre und Alben waren dann bereits von ersten Zwistigkeiten bestimmt, die dann schließlich Ende der 70er Jahre zum Ausstieg bei UFO führten. Es folgte ein weiteres Gastspiel bei den SCORPIONS.

Mit UFO hatte ich alles erreicht und ich habe einen Geschmack dieser ganzen Musikmaschine bekommen. Ich konnte den Erfolg schmecken und dafür bin ich auch dankbar, denn ich konnte nun sagen, dass ich dies nicht wollte. Es war nicht mein Ding dort ganz oben zu sein. Ich war gerade mal Mitte Zwanzig und ich hatte alles erreicht und in England und in den USA gespielt. Dies waren Dinge, die die SCORPIONS erst mit 33 Jahren gemacht haben und ich hatte das alles mit 23 schon erlebt – und war ja sowieso etliche Jahre jünger als die Jungs von den SCORPIONS. Aber wie gesagt war dieses Rockstarleben nichts für mich. Ich war darin gefangen.

Nachdem ich die SCORPIONS verlassen hatte, um bei UFO einzusteigen, hatte ich versucht einen Ersatz für mich für den Gitarrenposten zu finden. Ich wusste, dass Rudolph die Sachen nicht spielen konnte und daher habe ich Uli Jon Roth als neuen Gitarristen besorgt. Der hat meinen Platz bei den SCORPIONS übernommen. Nach dessen Ausstieg hat Matthias Jabs die Gitarre übernommen, aber der konnte auch nicht so gut Gitarre spielen und hat verschiedene Dinge einfach nicht hinbekommen. Nach meinem Ausstieg bei UFO hat Rudolph also bei mir angerufen und gefragt, ob ich der Band aushelfen könnte. Ich habe dann wieder an der Gitarre ausgeholfen und auch Musik beigetragen, z.B. auch das Intro von „Holiday“. Das wurde allerdings damals zunächst ignoriert und die Band wollte nichts davon wissen. 

Aber „Lovedrive“ enthält definitiv meine Handschrift und mit dem Album habe ich der Band die Tür zu den USA aufgestoßen. Was genau sich damals abspielte, habe ich erst viel später herausgefunden. Als die SCORPIONS 2015 eine Jubiläumsbox veröffentlich haben, musste ich feststellen, dass die gesamte „Lovedrive“ Geschichte in den Linernotes vollkommen falsch wiedergegeben wurde. Da war ich dann wirklich enttäuscht. Ich weiß auch nicht, was die Band da geritten hat und warum sie die Vergangenheit so falsch darstellt oder ob sie wirklich alles vergessen haben.

Für Rudolph bedeutete „Lovedrive“, dass er seine Ziele erreichen konnte. Endlich konnte er, dank meiner Hilfe, ganz nach oben kommen. Die Chance auf die er immer gewartet hatte. Ich habe die Band auf diese Spur gebracht, doch damals habe ich nicht gesehen was Rudolph vorhatte. Als ich wieder aus der Band ausgestiegen bin, hat er mich unter Tränen angefleht doch bitte in der Band zu bleiben. Für ihn schien es klar zu sein, dass der Erfolg mit meinem Ausstieg auch wieder verschwinden würde. Bereits auf den ersten Alben stand später ein Sticker mit „SCORPIONS featuring Michael Schenker (UFO)“, weil die SCORPIONS mit meinem Namen in internationale Gewässer gezogen werden konnten.

Ich habe die SCORPIONS immer supportet und wollte, dass sie groß rauskommen. Wenn mich jemand gefragt hat, dann habe ich die Band gepusht und ihnen Glück und Erfolg gewünscht. Damals habe ich einfach nicht gesehen, welche Absichten Rudolph verfolgt hat. Ich wurde erstmals stutzig, als mir meine Schwester Barbara (spielte in den 70ern und 80ern bei der Band VIVA - TZ) eine E-Mail schickte, in der sie Rudolph auf Englisch als „gready wanker“ bezeichnete. Damals dachte ich: „Wow, was ist denn da los?  Warum hat sie so ein Problem mit Rudolph?“ Heute verstehe ich, was sie meinte. Als Rudolph mich seinerzeit fragte, ob er „Coast to Coast“ für die SCORPIONS haben dürfe, habe ich es ihm erlaubt, denn ich habe mir auch nichts dabei gedacht. Ich habe ihm den Songs also geschenkt, Plötzlich fragte er aber auch, ob ich etwas dagegen hätte, wenn er die schwarz-weiße Gitarre von mir übernehmen würde. Das kam mir schon seltsam vor, denn er hatte ja gar kein Verhältnis dazu, es bedeutete ihm nichts. Dieses Design war mein Ding und ich hatte es berühmt gemacht und es hatte für mich eine Bedeutung. Trotzdem sagte ich Rudolph, dass er meinetwegen auch die schwarz-weiße Gitarre spielen könne. Mittlerweile denke ich, dass es ihm darum ging mich so gut es ging zu ersetzen. Wer kein Experte war, hat Rudolph auf Bildern möglicherweise für mich gehalten und ich glaube, dass das Rudolphs Ziel war. Er wollte, dass die Leute ihn mit meiner Gitarre sehen und mit meinem Song hören und auf diese Weise glauben, dass ich es bin.

Als ich dieses alles für mich herausgefunden habe, war ich sehr enttäuscht von Rudolph und mittlerweile versuche ich den Kontakt so gut es geht zu vermeiden. Du siehst ja, dass er vom ersten SCORPIONS Album an versucht hat, mich auszunutzen und vor seinen Karren zu spannen. Ihm fehlten die Fähigkeiten als Musiker und Songschreiber und daher wollte er, dass ich – im Duo mit Klaus – die SCORPIONS dahin bringe, wo er sie haben wollte. Wenn wir mal ehrlich sind, haben die SCORPIONS ja seit „Crazy World“, also in der Zeit nach Francis Buchholz (Bass) und Hermann Rarebell (Drums), nichts mehr hinbekommen. Danach kam kein guter Song mehr.

In den 90ern haben die Jungs dann auch ein neues Management bekommen und mit denen ging es dann ganz in die Hose. Rudolph scheint dann auch irgendwann größenwahnsinnig geworden zu sein und in einem Interview hat er behauptet, er spiele besser Gitarre als Uli. Das scheint mir irgendeine Art des Münchhausen-Syndroms zu sein. Ich weiß nicht, wie er so etwas behaupten kann.

Doch neben den SCORPIONS hätten dem Ausnahmegitarristen, wie bereits erwähnt, auch noch andere Wege in den Rockolymp offen gestanden. Die ROLLING STONES waren auf der Suche nach einem Gitarristen.

Ich habe dort niemals zurückgerufen, da ich davor viel zu viel Schiss hatte. Für mich war eigentlich die Sache mit UFO schon zu viel und der Umzug nach England auch. Es ist jedoch ganz witzig, dass der ROLLING STONES Gitarrist Keith Richards ein großer Fan von mir ist. Er hat mich mal Backstage in Hammersmith besucht und hatte Frauen und Kinder dabei und stellte mich ganz begeistert vor. Dabei spielte er ja bei den ROLLING STONES und hatte gerade zuvor noch Autogramme gegeben. Es stellte sich aber heraus, dass er mein Gitarrenspiel sehr mochte. Aber für mich waren die ROLLING STONES nicht die richtige Band.

Michael Schenker hat nie das Rampenlicht und den großen Erfolg gesucht. Er hat immer für seine Musik gelebt, nicht für Ruhm und Reichtum.

Während Rudolph darüber nachgedacht hat, wie er seine Band groß machen könnte, ging es mir darum Musik zu machen. Ich habe damals einen alten Transporter mit dem Schriftzug versehen, der im Prinzip heute noch der SCORPIONS Schriftzug ist. Ich bin auch früher schon losgezogen und habe unseren Proberaum ausgebaut. Ich hatte mir von meinem Vater Holz geholt und habe alte Krankenhausbetten verbaut, um den Raum entsprechend zu dämmen, so dass man darin proben konnte. Rudolph hatte mit den SCORPIONS dann den Proberaum direkt neben uns bezogen. Ich denke, dass er uns gut im Blick haben wollte, um unsere Entwicklung verfolgen zu können. Er wollte wohl nicht den Augenblick verpassen, in dem Klaus und ich für die SCORPIONS wichtig geworden sind.

Doch auch nach dem Ausstieg bei UFO und den SCORPIONS blieb Michael für viele Menschen im Musikgeschäft eine goldene Kuh, die man nur zu melken brauchte.

Ich habe nie Geld verdient. Es hieß immer, dass kein Geld übrig sei und daher habe ich nie das große Geld gemacht. Irgendwann machte mich dann mal ein Limofahrer darauf aufmerksam. Er sagte, dass ich ein Superstar sei, und dass das Geld irgendwo bleiben müsse, wenn es nicht bei mir ankäme. Denn eins sei klar, wenn ich jeden Abend auf der Bühne stehe, dann würde auch irgendjemand eine Menge Geld damit machen. Das leuchte mir auch ein. Ich zog mich dann für eine Weile aus dem Business zurück. Anfang der 90er nahm ich dann eine Akustikscheibe namens „Thank You“ auf. Mit dieser Scheibe, für die ich außer einem Toningenieur niemanden brauchte, fuhr ich dann tausende Kilometer mit dem Greyhound Bus durch die USA. Ich hatte zwei Taschen und zwei Gitarren dabei. Ich hatte mir ausgerechnet, dass ich zum Leben nicht mehr als drei Sandwiches und ein Dach über dem Kopf benötige. Ich habe dann bei allen Radiostationen an die Tür geklopft und 80% der Stationen haben meine CD dann auch gespielt. Das war das erste Mal, dass ich wirklich Geld verdient habe. Die Leute wollten, dass ich wieder live spiele. Ich habe dann gesagt, dass ich Geld dafür haben möchte und sonst nicht auf die Bühne gehe. Und plötzlich war Geld da, man musste halt nur fragen. Früher hat sich irgendjemand anderes mit dem ganzen Geld die Taschen vollgesteckt und ich habe mich um diese Dinge einfach nicht gekümmert. Plötzlich konnte ich mir drei Häuser in verschiedenen Teilen der Welt leisten. Damals habe ich dann gemerkt, dass ich nicht viele Leute brauche, sondern vieles selber machen kann. Ich dachte mir dann, dass einen die Leute eh nur bescheißen und ich wollte nicht mehr so viel mit Leuten zu tun haben. Damals ist die Idee entstanden einen eigenen Fan-Club und eine eigenen Plattenfirma zu gründen. Von dem Geld der „Thank You“ Tour im Greyhound Bus habe ich dann ein eigenes Studio aufgebaut.

Komischerweise wurden mir immer wieder Wege eröffnet, die ich gar nicht gehen wollte. Viele dieser Wege führten nach dort oben, wo ich nicht wieder hin wollte. Mit meinem Ausstieg bei den SCORPIONS und meiner Zusage, dass sie „Coast to Coast“ haben könnten, hatte ich mich von den Fesseln befreit. Ich hatte mich zuvor regelrecht gefangen gefühlt, ich hatte diese Fesseln gespürt und gemerkt, wie sie mich einengten. Ich wollte und konnte das nicht ertragen und deshalb musste ich mich von diesen Fesseln befreien.

Dennoch liest sich die Liste der Musiker mit denen Michael zusammengearbeitet hat wie ein Who ist Who der Rockszene und alle großen Namen tauchen irgendwann mal auf. Und dennoch zeigt sich, dass die SCORPIONS eine zentrale Rolle im Werdegang des Saitenhexers aus Sarstedt spielten – und vielleicht auch noch spielen.

Was ich heutzutage feststelle, ist, dass „Blackout“ im Grunde genommen ein Rätsel ist: Okay Leute, Michael ist nicht mehr da. „Lovedrive“ wurde zum Hit und wie soll man jetzt eine Fortsetzung von „Lovedrive“ machen? „Matthias, hör dir doch die Platte mal richtig an oder versuch mal die Trillers von Michael nachzuspielen oder versuch mal dies oder das zu machen. Versuch dich mal da reinzufuchsen und nachzuvollziehen was Michael da gemacht hat.“ Rudolph hat versucht, sich an diese einfachen Melodiefolgen die ich mit Gefühl gespielt habe zu halten, denn das war das einzige was er konnte. Melodien wie bei „Holiday“ waren langsam genug und schnelleres konnte er ja gar nicht spielen. Diese Sachen hat er dann vorgespielt und hat einen gewissen Respekt von den Leuten bekommen, weil die dachten, dass das seine Sachen wären. Es waren aber nicht seine Werke. „Blackout“ ist also eigentlich eine nachgemachte „Lovedrive“ ohne Michael Schenker, aber damit haben sie eben zugeschlagen. Die Leute waren ja von „Lovedrive“ ohnehin geblendet, denn die wussten ja gar nicht ob da jetzt Michael Schenker noch dabei war oder nicht und es war ihnen auch egal. Die wussten: da ist ein Schenker dabei, da ist eine schwarz-weiße Gitarre, das hört sich an wie Schenker und die feiern wir jetzt. „Blackout“ war ja auch ein gutes Stück und danach lief es bei der Band richtig gut. Davon hab ich ja gar nichts gewusst. Ich habe gesagt „Tschüss, Scorpions!“ und habe nie zurück geschaut. Ich wollte nur noch etwas Kleines machen und das tun was ich wollte und wie ich es wollte.

Und dennoch wurden auch im Laufe seiner Karriere immer wieder Versuche unternommen, um Michael in verschiedenen Supergroups unterzubringen, um das große Geld zu machen. Neben Formationen wie CONTRABAND und natürlich seiner eigenen Band MSG, stand auch die Zusammenarbeit mit AEROSMITH zur Debatte.

Der Peter Mensch (amerikanischer Musikmanager, der u.a. mit DEF LEPPARD gearbeitet hat – TZ) suchte mich dann und ich sollte gleich mit Samy Hagar touren. Als nächstes sollte ich zu AEROSMITH fliegen, weil Joe Perry ausgestiegen war und man mal sehen wollte, wie die Chemie so war. Ich bin dann da hin und hab mich gefragt, was ich da eigentlich mache. Ich und AEROSMITH – was für eine Idee. Ich war doch gerade bei UFO ausgestiegen, weil ich dieses ganze Geschäft nicht ertragen konnte. Ich wollte nicht dort oben sei. Ich bin dort gewesen und ich wollte dort nicht sein. Wie sollte ich da bei AEROSMITH spielen? Die ganze Sache ist dann aber auch im Sande verlaufen, denn weder Steven noch ich waren damals gut drauf. Ich war da gerade in so einer Überbrückungsphase.

Doch mit der Gründung des ersten MSG Line Up Ende der 70er Jahre war die Geschichte um AEROSMITH noch lange nicht beendet. Im Gegenteil. Die Angebote flatterten weiter ins Haus und von  WHITESNAKE bis OZZY standen sie vor Michaels Tür.

Dann haben mir die Leute von RUSH angeboten auf meiner Soloplatte auszuhelfen. Doch dann kamen Peter und ich mit der ersten Besetzung von MSG zusammen. Er brachte Denny Carmassi (Drums) und Billy Sheehan (Bass), der später bei MR BIG spielte. Und ich habe den Gary (Barden – TZ) gefunden und dann haben wir angefangen. Dann ging es mir allerdings nicht so gut und die ganze Sache ist zerbrochen und ich musste mich erstmal etwas auffrischen.

Dann rief mich Peter wieder an und sagte, dass AEROSMITH sich aufgelöst hätten und Joe Kramer (Drums) und Tom Hamilton (Bass) meine Soloplatte machen wollten. Das fand ich natürlich super und ich bin nach Boston geflogen, um mit denen zu üben. Davon muss Steven Taylor Wind bekommen haben und da ist er ganz schnell wieder gesund geworden und hat AEROSMITH wiederbelebt. Da war die Sache für mich natürlich gegessen.

Als nächstes hatte Peter dann Mo Foster (Bass) und Simon Philips, die gerade mit JEFF BECK gearbeitet hatten, gefunden und mit denen und Roger Glover als Produzent haben wir dann die erste Platte gemacht. Ich habe gar nicht mitbekommen, dass Peter auch gleich eine Tourband zusammengestellt hat. Der hat gleich Cozy Powell und Chris Glen geholt und so eine Art Supergruppe geschaffen. Und schon war ich wieder da oben, wo ich gar nicht hin wollte. Ich hab das gar nicht verstanden, aber die Leute wollten natürlich mit mir Geld verdienen. Ich sollte dann auch gleich noch eine Platte machen, wollte aber nicht klingen wie AC/DC und hab das daher abgeschlagen.

Der Peter hat uns dann nach Japan geschickt, um die Budokan Platte („One Night at Budokan“ – TZ) aufzunehmen. Da haben wir Stücke von der zweiten Platte gespielt, die noch gar nicht gemischt war und die haben die Leute schon mitgesungen. Die Platte war noch gar nicht draußen. Wie geht denn sowas?

Peter wollte dann auf ein neues Level und meinte, wir müssten den Gary ersetzen, wir bräuchten jetzt David Coverdale. Ich hatte bei Peter Mensch gewohnt und da kam David Coverdale dann vorbei und wir haben zusammen gejamt. Da habe ich Songs gejamt, die später mit Graham Bonnet aufgenommen worden sind, aber David hat natürlich ganz anders dazu gesungen. Ich wollte, dass David zu MSG kommt und er wollte, dass ich zu WHITESNAKE komme und dann haben wir gesagt: „Gut, wir vergessen das Ganze.“ Ich hab dann Graham Bonnet genommen und das war natürlich nicht der Wunschkandidat von Peter. Wir haben uns dann auf die Platte vorbereitet und plötzlich bekam ich einen Anruf von OZZY OSBOURNE: Der Rhandy Rhodes ist gestorben und ich sollte den ersetzen. Das hab ich dann den Leuten bei MSG erzählt und die waren natürlich nicht begeistert. Und da kam ich ins Überlegen: Was soll ich denn bei OZZY? Da bin ich doch wieder in so einer Abhängigkeit und bin wieder in dieser Maschine mit Leuten, die Dinge erleben wollen, die ich gar nicht erleben wollte. Daher hab ich dann da auch abgesagt.

Coverdale wollte ja, dass Glen, Powell und ich bei WHITESNAKE einsteigen und ich schätze, dass er den Cozy Powell nochmal direkt angesprochen hat und der ist ja dann auch gewechselt. Daher haben wir dann Ted McKenna als neuen Schlagzeuger in die Band geholt und mit dem haben wir dann „Assault Attack“ eingespielt. Und dann standen wir 15 Minuten auf er Bühne und der Graham Bonnet war weg – für die nächsten 30 Jahre. Und so ging das dann weiter und Peter Mensch und ich sind dann auch getrennte Wege gegangen.

In der Zeit danach habe ich dann auch erstmal angefangen nicht mehr so groß zu gucken und wollte mehr experimentieren. Ich habe dann selbst produziert, hatte aber keinen guten Tontechniker und der hat dann den Gary auch zu einer hohen Stimme gepusht, die nicht zu ihm passte. Das war mein Fehler und Gary war dann nicht mehr so gut drauf und ist ausgestiegen.

Als dann 1986 Robin McAuley als Sänger in die Band kam, war das das Experiment auszuprobieren wieder mit jemandem 50-50 zumachen.  Ich habe ihm dann das M gegeben, weil ich MSG gerne behalten wollte und das hat ihn dann etwas größenwahnsinnig gemacht. Wir haben dann 1991 eine Akustikscheibe gemacht und da hatten wir unterschiedliche Meinungen bzgl. der Mischung. Ohnehin war ja in den 90er mit Rock nicht mehr viel los und ich hatte bereits andere Ideen für die Zukunft, so dass wir uns dann eben getrennt haben.

1993 haben die SCORPIONS mich nochmal gebeten auf der H-BLOCKX Tour auszuhelfen. Gleichzeit kam auch eine Anfrage von DEEP PURPLE und Phil (Mogg – TZ) kam ganz verstört und wollte UFO wieder aufbauen. Dann ging das los und plötzlich machte ich drei Sachen auf einmal. DEEP PURPLE hab ich dann ab- und UFO zugesagt. Ich habe gesagt, dass ich die Sache nur dann mache, wenn ich 50% vom Namen bekomme, wir in Originalbesetzung spielen und wir die Platte auf Tour verkaufen. Nach drei Monaten waren wir einer der bestverkauften Liveacts in den USA und Phil wollte die Platte („Walk of Water“ – TZ) nicht mehr auf den Konzerten verkaufen. Damit hatte er das Agreement gebrochen und wir haben uns wieder getrennt, kamen wieder zusammen usw. Dann wurden einige Sachen gemacht von denen ich abgeraten hatte, z.B. auf low-budget Sachen mit einer anderen Plattenfirma zu machen und wir waren dann auch nicht mehr die Originalbesetzung und die Platten waren zwar noch gut, aber die Chemie war anders und es waren alles nur halbe Sachen.

Mir ging es aber zu der Zeit prima und ich hatte alles was ich wollte. Ich musste niemandem Rechenschaft ablegen und konnte machen was ich wollte. Das war der zweite Teil meines Lebens und ich habe in dieser Zeit viel gelernt. Und 2008 war plötzlich der Drang da auf die Bühne zu gehen. Früher hatte ich immer Lampenfieber gehabt und jetzt wollte ich auf die Bühne. Und von dem Zweitpunkt ging es in Lichtgeschwindigkeit wieder zur Spitze, bis zum heutigen Tage.

Im März erscheint nun mit der neuen Live-Scheibe des „Mad Axemans“ der  nächste Baustein in einem bewegten Leben.

 

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