DESERTED FEAR - (Death) Metal von A-Z

27.09.17 / DESERTED FEAR - (Death) Metal von A-Z

  • DESERTED FEAR haben in den vergangenen Jahren einen rasanten Aufstieg vollziehen können. Spätestens mit dem, Anfang diesen Jahres veröffentlichten, "Dead Shores Rising" dürfen die sympathischen Thüringer, die kürzlich schon ihr zehnjähriges Bestehen feiern durften, wohl zur Speerspitze des deutschen Death Metal aufgestiegen sein. Nach dem Release ging es im Frühjahr mit Mantar und Deathrite auf Deutschland-Tour, wo ich Drummer Simon und Gitarrist Fabian in Hannover zum Plausch bat.

ABYSSTHRONE - Es muss nicht immer originell sein...

22.05.16 / ABYSSTHRONE - Es muss nicht immer originell sein...

  • Ich gebe offen zu, dass es mit Sicherheit originellere oder auch technisch bessere Death Metal - Formationen gibt, insbesondere, wenn man sich im Fahrwasser des in den letzten Jahren immer mehr zum Trend gewordenen Retro-Todesmetall bewegt. Doch ABYSSTHRONE aus dem Ostharz sind ebenso unoriginell, wie kompromisslos und authentisch und haben daher ihre musikalische Berechtigung. Zumal es sich bei dem Quintett keinesfalls um Greenhorns, sondern um gestandene Musiker handelt, die mich mit ihrem, im vergangenen Jahr veröffentlichten Demo "Necropolis Inferno" sofort in den Bann gezogen haben. Dieser Drei-Tracker erscheint wie ein untoter, blutig-roher Musikbrocken aus den Frühneunzigern, dem von ABYSSTHRONE neben dem gewissen Etwas auch neues Leben eingehaucht wurde.

    Grund genug, mit den Jungs um Fronter Slotaar mal in die Gruft hinab zu steigen...

MORGOTH im Interview zu Ungod!!!

06.04.15 / MORGOTH im Interview zu Ungod!!!

  • MORGOTH war und ist für mich persönlich die wichtigste Death Metal – Band Deutschlands. Was das Quintett mit „Resurrection Absurd“, „The Eternal Fall“, „Cursed“ und „Odium“ in den Neunzigern erschaffen hat, ist für mich der Inbegriff des klassischen Death Metal, zwischen amerikanischer Technik, britischem Chaos und skandinavischer Morbidität und Melodik. Nachdem man den eigenen Stil nahezu perfektioniert hatte, wandte man sich mit „Feel Sorry For The Fanatic“ 1996 neuen (Industrial-) Gefilden zu, um danach in der Versenkung zu verschwinden.

     Die Reunion zum zwanzigjährigen Jubileum von „Cursed“ war 2011 ebensowenig wie das Live-Album „Cursed To Live“ (2012) zu erwarten, wie man auf ein neues Album hoffen durfte. Das liegt mit „Ungod“ nun vor und kann sich trotz Trennung von Sänger und Aushängeschild Marc Grewe sehen und hören lassen. Es ist also viel passiert. Gitarrist Sebastian Swart gibt erstaunlich offen und ausführlich Auskunft zu Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von MORGOTH.