Ein Jahr nach der Veröffentlichung ihres ersten Longplayers „Ekpyrosis“ (gr. für Verbrennung) entflammen BURIAL VAULT von der norddeutschen Tiefebene aus zum zweiten Mal ein gewaltig loderndes Feuer, das weit über Deutschland hinaus zu sehen sein sollte.
Es ist eigentlich alles wie immer: „Das heißeste Ding seit Erfindung der Fritteuse“, sagen die einen. Andere buhen: „Nix als ‚ne langweilige Black Sabbath-Kopie!“
Wirkungsmächtiger, ambitionierter, frischer, hymnischer, ausgefeilter, stadiontauglicher: FILTER melden sich mit einem Album zurück, das an die alte Größe mehr als anknüpfen kann!
Liebes SKID ROW Debüt, heute muss ich es dir sagen: „Through the sleepless nights and every endless day - I'd wanna hear you say - I remember you!” Ich weiß, dass du Scheidungskind bist und egal was deine Eltern tun – ich werde dich immer lieben!
Für das neue Album haben ENTRAILS labeltechnisch einen Sprung nach oben gemacht. Mit Hilfe von zwei exzellenten Scheiben bei FDA Rekotz haben sie sich einen guten Ruf im Untergrund erarbeitet. Nun soll mit Metal Blade im Rücken die Fanbase weiter ausgebaut werden.
20 Jahre Bandgeschichte, 10 Alben. Die Bilanz von DARK TRANQUILLITY kann sich mit Sicherheit sehen lassen. Und mit „Construct“ wollen die Mannen um Frontmann Mikael Stanne nichts weniger als sich selbst neu erfinden, aber unter gleichzeitiger Beibehaltung des eigenen typischen Bandsounds.
Nach über 25 Jahren Bandgeschichte fühlt sich Bandkopf Dirkschneider laut eigenen Angaben wieder zuhause. Die Aufregungen im Vorfeld des Albums hätten, so der Wuppertaler, wie ein Jungbrunnen gewirkt und der Band zu neuem Schwung verholfen.
Bei manchen Truppen freut man sich, wenn sie doch noch mal den Sprung aus dem Underground geschafft hat. So natürlich auch bei den altenkanadischen Haudegen ANVIL, die den verdienten Erfolg nicht bekamen, immer aktiv waren und nur durch einen Film den verdienten Erfol bekamen.
Nein, FKÜ steht nicht für fulminant kompromisslose Überthrasher sondern für Freddy Krügers Underwear. Keine Ahnung wie die Jungs auf das Ü kommen - heißt Unterwäsche im Schwedischen doch underkläder. Vielleicht wollte man ja auch nur Rockdots im Logo. Wie dem auch sei, schauen wir mal, was der gute Freddy so in der Hose hat.
Modern Rock, Alternative Metal, Modern Metal oder Alternative Rock? Egal, denn GLOOMBALL legen mit „The Distance“ ein atemberaubendes und furioses Debüt hin.
Diese Short Story aus der Feder des Vaters von Meisterdetektiv Sherlock Holmes ist erstmals 1910 unter dem Titel „The Terror of Blue John Gap“ erschienen und thematisiert die Schwierigkeiten des Protagonisten Dr. Hardcastle seine Umwelt von den mysteriösen Vorgängen im Blue-John-Stollen zu überzeugen.
Mit „Die Schatzinsel“ oder „Strange Case of Dr Jekyll and Mr Hyde“ ist Stevenson schon zu Lebzeiten zu Ruhm gelangt, heute rangiert er unter den Top 25 der meistübersetzten Autoren weltweit. Und auch seine Mitte der 1880er erschiene Short Story „Markheim“ ist durchaus lesens – bzw. hörenswert.
Bei dieser Scheibe handelt es sich nicht um eine neues MASTER Album, sondern um die Wiederveröffentlichung des Debüts, das bereits 1985 aufgenommen wurde und als Tape kursierte, ehe dann erst 1990 das offizielle Debüt über Nuclear Blast erschien.
MY DYING BRIDE haben die Metalgemeinde schon immer gespalten. Den einen konnte die Braut nicht schnell genug sterben, die anderen wurden von der Musik dermaßen in Verzückung gedoommetalt, dass auf den legendären Konzerten schon einmal eine Brille zu Bruch gehen konnte...
Aggressiv ehrlich und ehrlich aggressiv: guter authentischer female fronted Metal! Wem das opernhafte Gejaule im Stile von NIGHTWISH auf die Nerven geht, der wird von diesem Album angenehm überrascht sein!
Atmosphärischer, psychedelischer und Lounge-artiger Metal für den aufgeklärten, aufgeschlossenen und aufgeweckten Musikliebhaber, der nach dem Anzünden einer Duftkerze auch schon einmal zu sphärischen Walgesängen in Verzückung und Ekstase gerät.
“Wenn schon Hardcore, dann Tabu-Videos” – Tja, das war einmal, Geschichte muss umgeschrieben werden, denn wer dieser Tage eine richtig gute Hardcore Scheibe der alten Schule sucht, der dürfte an COLDSIDE nicht vorbeikommen.
Vancouver ist dem Metalfan ja eigentlich nur als Heimstätte des Gitarrengotts Jeff Waters bekannt, doch demnächst sollte man es auch als Herkunft einer brillianten Streetpunk Kapelle auf der Karte verzeichnen.
Sal Abruscato beteuert, dass A PALED HORSE NAMED DEATH eine neue Band ist und es sich nicht um einen Type O Negative Nachfolger handelt. Er widerlegt sich gleich bei den ersten Tönen der Platte. Der Basslauf erinnert doch sofort an den Type O Negative Hit ´Black No. 1´. Und auch in der Folge finden sich immer wieder Parts oder ganze Songs, die versuchen Type O Negative zu zitieren.
„Tears on Tape“ ist das achte Studioalbum der finnischen Love Metaller um Mädchenzimmerwandtapete Ville Valo und böse Menschen könnten aus dem Albumtitel schon fast herauslesen, dass sich die Herren der Düsternis, wie das gute alte Tape, als überholte Relikte längst vergangener Tage sehen.
Die Erfinder des Rock 'n' Sad, Helden der Gothic-Szene, Ikonen des Goth-Rocks: Über LACRIMAS PROFUNDERE ist schon viel geschrieben worden, aber werden die vier Jungs ihrem Bandnamen überhaupt noch gerecht?
Ein paar Kerle mit zotteligem Haar haben keinen Bock mehr nur auf der Parkbank abzuhängen und Dosenbier zu trinken. Einer hat ne billige Klampfe, der nächste kauft nen gebrauchten Bass und irgendwo her wird ein Schlagzeug organisiert – fertig ist die Metalband. Dachte man, aber in Zeiten der Globalisierung sucht man sich seine Bandmitglieder einfach auf der ganzen Welt zusammen.
Die US -Power Metaller wollen es wohl noch mal richtig wissen. Endlich scheint mal wieder ein guter, bleibender Sänger in der Truppe zu sein. Schon die letzte CD fiel überraschend gut aus. Die Jungen um Geoff Thorpe sind schon ewig dabei, konnten nach dem Tod von Legende Carl Albert aber den richtigen Durchbruch nicht schaffen, was aber auch häufig an Querelen innerhalb der Band lag. Mit Brian Allen haben die Amerikaner aber einen sehr guten Shouter gefunden.
Historische Persönlichkeiten wie Napoleon oder Alexander der Große sorgen bei vielen Geschichtsjunkies für romantische Gänsehaut auf dem Rücken. Und auch die Geschichte des Krieges ist und war seit jeher eine beliebte Spielwiese des historisch Interessierten. Die passende musikalische Untermalung dieser epischen Themen kommt nun von den Österreichern SERENITY.
Mit dem Ende der Opfermetal Pioniere VICTIM wurde es ruhig in der einstig so florierenden Bandszene Hildesheims: COCKROACHES, MOTTEK, ANGER SOUL, JONAS JINX segneten allesamt das Zeitliche. Mittlerweile scheint sich die Szene langsam wieder zu erholen und mit Bands wie den Krachgöttern CASUS, den Maurermetallern BETONENGEL oder den Nachwuchsdeathern SOURCE OF RAGE haben wir einige vielversprechende Kapellen im Stall. Den Thrash Metal Thron beanspruchen jedoch seit einigen Jahren DEMORIEL für sich.
Das Gute liegt so nah. Warum soll man auf der Suche nach einem neuen Sound immer nur Death Metal und Metalcore kombinieren? Da ist doch der gute alte Thrash Metal mit Sicherheit die bessere Alternative!
Fast wäre uns da doch eine echte Perle durchs Netz gegangen (danke an die Kollegen vom Rock Hard, deren Artikel mich aufhorchen ließ), und zwar die bisher beste Hardrock-Scheiblette des Jahres.
Von „erhaben“ bis „erbärmlich“ reichen die Kommentare zum neuen, elften Studioalbum der Finnen von Amorphis. Obwohl die Band bei mir nach wie vor vorm allem als Mutter des legendären „Tales From The Thousand Lakes“ Albums im Gedächtnis verankert ist, möchte ich doch wenigstens ein Länzchen für „Circle“ brechen.
Schmusemetal für die Melancholiker unter uns, die auch in der Twilight-Redaktion zu finden sind. Doch ob ein einziges bahnbrechendes und legendäres Album aus der Vergangenheit ausreicht, um auch ein Länzchen für den neuen Longplayer "Circle" zu brechen, darf getrost bestritten werden. Denn wie heißt es so schön: "Auch die Erinnerung an einen heißen, sonnenreichen Tag schützt im Regen nicht vor durchnässter Kleidung!"
Das Debüt von Ghost (in den USA „Ghost B.C.) „Opus Eponymous“ schlug ein, wie die viel zitierte Bombe und demnach lastete ein nicht unerheblicher Druck auf der Band.
Eine kurze Rückblende in den Herbst 2000: wir waren gerade auf der Heimfahrt von Ashville, NC nach Chapel Hill, NC und fuhren in Mattis plüschig rot ausgeschmückten Plymouth durch die Nacht, als mir an einer Tanke ein Tape mit der Aufschrift „Power Ballads“ in die Hände viel. Gesehen – gekauft… und ab damit in den Walkman (!!!). Neben WHITE LION, WINGER oder SKID ROW dudelte mir „House of Pain“ von FASTER PUSSYCAT in den Ohren.
Ich wollte schon anfangen mir Sorgen um Frontman Rogga Johansson zu machen – habe ich doch bestimmt 3 Monate keine neue Platte bekommen, bei der er seine Finger im Spiel hat. Aber falscher Alarm. Dass sich der Schwedische Tausendsasser bester Gesundheit erfreut, beweist er auf ´World Lobotomy´.
Wo Licht ist, ist auch Schatten. Dies trifft sicherlich für viele Bands zu die sich aufmachen, um ihren Vorbildern nachzueifern. Bei LIGHT AMONG SHADOWS hingegen ist der Name Programm, denn sie schaffen es mit ihrem symphonischen Metal Akzente zu setzen.
Während die Mehrzahl der Metalgemeinde um einen möglichst bösen Augenaufschlag bemüht ist, ordnen sich die Nürnberger selber als „Happy Metal Band“ ein und nehmen so auch gleich den Heerscharen von Kritikern den Wind aus den Segeln.
Das Auge isst ja bekanntlich mit und das ist auch in der italienischen Küche nicht anders. Entsprechend lies das futuristisch-apokalyptische Coverartwork bei mir zunächst das Bild eines fetten Thrash Hauptgangs in meinem Kopf reifen. Doch was der Ober da schließlich auftischt ist nichts für den schwachen Magen.
Ach Leute, nur weil bestimmte Songs gute 20 Jahre auf dem Buckel haben, werden sie nicht besser. Daher glaube ich, dass es diese Wiederveröffentlichung des zweiten Demos und der zweiten EP nicht gebraucht hätte.
Na, da haben Suicidal Tendencies aber Glück gehabt, dass ´Overdose & Overdrive´ erst Ende des Monats erscheint. MALIGNANT TUMOUR hätten ihnen den Status der Platte des Monats streitig gemacht. Die Tschechen zeigen, wie High Voltage Rock 'n' Roll 39 Jahre nach den AC/DC Debüt zu klingen hat.
Auch wenn dem Ostdeutschen Death Metal – Urgestein PURGATORY trotz kontinuierlichen Leistungssteigerungen der ganz große Durchbruch bisher verwehrt geblieben ist und vermutlich auch nicht mehr gelingen wird:
Normalerweise ist der Ausruf „Ey, du Wichser“ ja eher eine Beleidigung. Auf die Mitgliedschaft bei den V8 WANKERS können die Beteiligten inzwischen stolz sein und so werden sie wohl mit einem dezenten „Danke“ antworten. Oder sie fragen im Sinne des neuen Albums gleich nach einer Gestenkaltschale. Denn die Offenbacher Block ´n´ Roller klingen 2013 durstig wie eh und je.
Doombands sind echte Kritikerlieblinge. Selten wird eine Platte aus diesem Bereich verrissen. Allerdings findet sich auch kaum mal eine wirklich große Käuferschicht.
Man muss Sodom nicht groß vorstellen. Seit Jahr und Tag veröffentlichen Tom Angelripper und seine Mannen Album auf Album. Wer auf deutschen Thrash steht, kommt an den Ruhrpöttlern nicht vorbei.