Broken Hope – Mutilated And Assimilated

CD Reviews, Broken Hope – Mutilated And Assimilated

Broken Hope zeigen mal wieder, wo der Hammer hängt! Nach vier Jahren Album-Pause, nachdem sie bereits 2013 ihr Comeback-Album „Omen Of Disease“ veröffentlicht hatten, wird es alles andere als ruhiger oder langsamer um die Amis.

Sie ballern und präsentieren mit „Mutilated and Assimilated“ den rohen, direkten Death Metal der alten Schule, als ob wir wieder in den 1990er Jahren wären. Eben jener Zeit, als sie ihre ersten Alben veröffentlichten und mit Konsorten á la Cannibal Corpse, Suffocation und Skinless den weltweiten Underground mit brutalem Death Metal beherrschten.
Das neue Werk überzeugt nicht nur dadurch, dass es so „nach damals“ klingt, es hat einfach Power und die passenden Themen obendrein. Sicher, dem ein oder anderen werden jene Texte/Titel heute etwas platt vorkommen dürfen, man ist ja lange aus der Pubertät raus, aber es geht ums Ganze – eben, den heftig-brutalen Death Metal, der auch nur so funktionieren kann. Sowohl für die Fans von damals, als auch die jungen Leute von heute, die womöglich auch mal über das Coverartwork eine „neue“ Band für sich entdecken werden, hat das Werk was zu bieten. Ob man deswegen die alten, guten Schinken vergessen wird, wohl kaum. Aber dennoch ist es nett anzusehen/zuhören, dass zahlreiche Bands von damals immer noch mit auf dem Markt sind und mit den heutigen technischen Möglichkeiten als auch ihrem Alter und Erfahrungen eben noch diese Wut, Aggression und Power so umsetzen können. Ob man das nun alles braucht oder nicht, das sei mal dahingestellt.
…aber bzw. dennoch: „Mutilated and Assimilated“ ballert auch Dir das Hirn weg