Die Drei Fragezeichen – Signale aus dem Jenseits (188)

CD Reviews, Die Drei Fragezeichen – Signale aus dem Jenseits (188)

Eine spirituelle Koryphäe oder doch nur eine geschäftstüchtige Hexe? Bob platzt mitten in einen Streit zwischen Matilda und Titus. Als Matilda die „Karma-Hour“ im Fernsehen einschaltet, erkennt Bob Astrala sofort.

 

Sofort macht sich Bob auf den Weg ins Fernsehstudio und trifft dort auf Clarissa Franklin, die skrupellose Psychiaterin aus den Fällen „Stimmen aus dem Nichts“ (76) und „Rufmord“ (99). Sofort wird klar, dass zwischen ihr und Bob noch immer eine seltsame Verbindung zu bestehen scheint. Als er das Medium nach Hause fährt, wird er Zeuge wie Clarissa vor ihrer Haustür niedergeschossen wird. Bob selber wird K.O. geschlagen. Als er wieder zu sich kommt ist Clarissa verschwunden.

In der Folge beginnt ein undurchsichtiges Hin und Her und Clarissa zeigt sich von ganz unterschiedlichen Seiten. Will sie einen Keil zwischen den dritten Detektiv und seine Kollegen treiben? Und welche Rolle spielt Laura Stryker, die bereits in dem Fall „Insektenstachel“ (97) auftauchte, in dem Fall? Schließlich gerät Bob sogar in den Verdacht mit Drogen in Kontakt zu stehen.

Tatsächlich erinnert der aktuelle Fall der Juniordetektive in verschiedenen Szenen an die Fälle der späten 90ern. So taucht z.B. auch mal wieder Bobs Arbeitgeber, der Musikproduzent Sax Sandler wieder auf.

„Signale aus dem Jenseits“ lebt vor allem von den psychologischen Verwirrungen und Verstrickungen der Beteiligten. Dadurch entsteht in dem Falle eine gewisse Atmosphäre, die möglicherweise nicht jedem Fan gefällt. Schließlich kommt es zum Showdown in der Wohnung von Clarissa. In einer zeitweise etwas langatmigen letzten Szene entschlüsselt Justus den verworrenen Fall. Und die letzten Worte der Psychologin Clarissa Franklin lassen darauf schließen, dass es nicht der letzte Fall mit ihrer Beteiligung war.

Fazit: „Signale aus dem Jenseits“ ist ein Fall mit Licht und Schatten. Während der Fall über weite Strecken der Handlung zum Mitfiebern einlädt, überzeugt mich das theatralische Ende nicht so richtig. Dennoch bin ich gespannt, wie es mit Clarissa Franklin und Bob weitergehen wird.