Dread Sovereign - For Doom The Bell Tolls

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Darf's ein bisschen mehr sein? Diesmal leider denn, denn für ein Doom-Album ist "For Doom The Bell Tolls" mit 37 Minuten verdammt kurz geraten.

 

Wo es sonst einige Mammutsongs und Albumlängen von über einer Stunde gibt, denken sich DREAD SOVEREIGN: In der Kürze liegt die Würze. Und haben damit nicht einmal unrecht. Nach dem titelgebenden Intro (Weltklasse Titel – warum sind Ministry da nicht drauf gekommen?) folgt mit "Twelve Bells Toll In Salem" das 12-minütige Herzstück dieser Platte und lässt keinen Doom-Fanatiker enttäuscht zurück. "This World Is Doomed" zeigt hingegen, dass es auch mal etwas flotter sein darf. Der letzte "richtige" eigene Song "The Spines Of Saturn" bedient sich genüsslich bei Hawkwind und geht als gelungene Space Rock-Hommage durch. Das abschließende Venom-Cover "Live Like An Angel" ist natürlich schnell und aggressiv, passt aber dennoch zur Band.

Ein, zwei eigene Stücke mehr hätten uns DREAD SOVEREIGN sicherlich gönnen können, aber auch so ist "For Doom The Bell Tolls" eine Scheibe geworden, die in diesem Genre erstmal übertroffen werden muss.