Exoskelett - Collected Bones

Exoskelett - Collected Bones

  • Diese Scheibe wurde bereits 2016 von der Band als Demo veröffentlicht. Dabei hätte man es belassen sollen.

In Flammen Open Air 2017 - Festivalbericht
  • In Flammen Open Air 2017 - Festivalbericht
  • Die Historie des IN FLAMMEN OPEN AIR´s reicht zurück bis ins Jahr 2004. Und in den vergangenen Jahren hat sich das Festival durch die stetig hochkarätigen wie abwechslungsreichen Besetzungen einen herausragenden Ruf in der Szene erworben, der Veranstalter Thomas Richter und seinem Team vorauseilt und sich somit in den Fokus der Metalheads, die eine gemütliche Atmosphäre in einem überschaubaren Rahmen abseits von Massenabfertigungen und Volksfest-Umgebung vorziehen.

    Genre-Größen stehen hier mehr oder weniger gleichwertig neben hoffnungsvollen Newcomer-Formationen aber auch Insider-Tipps, die man nicht unbedingt auf dem Radar hat. Obwohl die stilistische Ausrichtung überwiegend Anhänger von Death-, Black-, Thrash Metal und Grindcore anspricht, ist man mit Scheuklappen auf diesem Festival fehl am Platze. Denn gute Musik ist keine Frage des Stils und so wurde das Billing nicht nur in der Vergangenheit immer wieder durch vermeintliche Irrläufer musikalisch bereichert. Beispielhaft hierfür stehen die (ost-)deutschen Heavy Metal - Urgesteine Macbeth, die italienische Powermetal-Institution Skanners oder die deutsche Drone-Hoffnung The Great Cold. Nicht alltäglich ist auch die Kulisse des Festivals. So liegt das idyllische Gelände eingebettet in Wiesen-, Wald- und Heidelandschaften in unmittelbarer Umgebung zum Naturschutzgebiet Großer Teich, das vielfältige und artenreiche Lebensraumstrukturen bietet und u. a. wichtiges Brut- und Rückzugsgebiet für Vögel aber auch Biberhabitat ist. Das heutige Ausflugslokal bzw. das nebenerwerblich betriebene landwirtschaftliche Gut des Entenfangs kann auf eine rund fünfhundertjährige, bewegte Geschichte zurück blicken. Diese Umgebung verleiht dieser Veranstaltung einen sehr besonderen Charakter und der Chef-Organisator nimmt den Mund durchaus nicht zu voll, wenn man den Info-Text auf der Homepage des Festivals zitiert:

    "METAL IST FREIHEIT. Kommt zum IN FLAMMEN Open Air und lasst euch überraschen. Wer unser Gelände, gelegen zwischen Wiesen, Wäldern und der unter Bäumen stehenden Hauptbühne zum ersten Mal betritt, wird fühlen, dass „METAL ist Freiheit & No Commerce“ nicht nur Phrasendrescherei bedeutet. Wir erschaffen mit euch eine andere, neue Art Metal Festival!" Sowohl das Speisen- und Getränkeangebot sind überschaubar aber von guter Qualität und kommen aus der Region, die Preise angemessen und durchaus günstig. Ebenso verhält es sich mit dem Angebot beim Merch.

     

    Es gibt die bereits im Zitat erwähnte Hauptbühne sowie eine kleinere Zeltbühne, die abwechselnd bespielt werden. Der Clou ist jedoch, dass es zwischen Camping- und Bühnenbereich keinerlei Barrieren und auch keinen großen Backstage- oder VIP-Bereich gibt. Wenn man dann noch die liebevoll entlang der Auffahrt und auf dem Gelände drapierten, handgezimmerten und bemalten Holzkreuze sieht, dann begreift man, mit wieviel Hingabe diese Veranstaltung auf die Beine gestellt wird. Die Atmosphäre der Umgebung sowie die Leidenschaft und das Herzblut, mit dem hier alle bei der Sache sind überträgt sich einfach auf das anwesende Publikum, wie das Wochenende zeigen wird. Ich habe jedenfalls nur selten Veranstaltungen in dieser Größenordnung erlebt, bei denen es allerseits so entspannt und gelassen zugegangen ist. Wenn es ein Pendant zum "Sanften Tourismus" in der Festival-Landschaft geben würde, das IN FLAMMEN OPEN AIR ist in vielen Belangen sehr nah dran an entsprechenden Idealen...

Task Force Beer - Meaning Of Life

Task Force Beer - Meaning Of Life

  • Eine altbekannte metallische Task Force Beer hat bereits 1990 ein Album mit dem selben Titel veröffentlicht. Mit dem Sound von TANKARD hat der Death Grind von TASK FORCE BEER aber wenig gemein.

Protzen Open Air 2017
  • Protzen Open Air 2017
  • Puh, 20 Jahre Protzen Open Air, da lässt sich sogar der Deutsche Wetterdienst nicht lumpen. Mit seiner Unwetterwarnung für den Kreis Ostprignitz-Ruppin soll er am heutigen Anreisetag Recht behalten. Erste Vorboten machen sich bereits in Höhe Magdeburg auf der Warschauer Allee, besser bekannt als Autobahn 2, bemerkbar, als sei es der Leibhaftige höchst selbst, der mit jedem Kilometer den Himmel ein wenig mehr verfinstert und eine bleierne, alles erdrückende Schwüle unaufhaltsam durch die Lüftungsschlitze meines Gefährts zu schicken scheint. Auf dem letzten Viertel meiner bis dahin reibungslos verlaufenen Anreise wähne mich schon fast in Sicherheit und freue mich schon, mein Zelt vielleicht doch noch vor der großen Flut aufbauen zu können, als mich der Stau-Troll kurz vor dem Dreieck Werder erwischt, um mich danach unmittelbar in eine unheilvolle, schwarze Wetter-Wand zu treiben, in der Thor seinen Hammer ungestüm schwingt, Zeus Blitz um Blitz vom Olymp herab schleudert und Petrus sintflutartig seine Schleusen öffnet. Die letzten Kilometer auf der Autobahn werden zum Kampf mit den Elementen, der neben Fahrkunst auch die Vitalität der Bäume am Rande der Autobahn testet und die jahrelangen Planungen deutscher Siedlungswasserwirtschafts-Ingenieure mächtig auf die Probe stellt. Aber im Gegensatz zu den frühen Vögeln, welche sich seit den Morgenstunden auf dem Deadland-Gelände tummeln, befinde ich mich in meinem faradayschen Käfig wenigstens im Trockenen. Nach den letztjährigen Glutofen-Temperaturen nun also die Sintflut ausgerechnet zum Jubileum, denke ich mir noch, nachdem die Unwetter-Front vorüber gezogen ist und ich bei trockener aber kaum weniger grimmiger Witterung endlich das "Wohnzimmer" für die kommenden drei Tage erreiche. Ein schlechtes Omen? Weit gefehlt, das Wetter wird an diesem Wochenende zwar äußerst launisch und wechselhaft bleiben aber Crew, Bands und Fans kommen nicht nach Protzen, um Trübsal zu blasen, sondern um den Heavy Metal zu zelebrieren, zu feiern und zu huldigen. Und da ist für (schlechtes) Wetter nun mal kein Platz.

Lifeless - The Occult Mastery

Lifeless - The Occult Mastery

  • Weile statt Eile - LIFELESS bleiben sich auch beim Arbeitstempo treu. Sie lassen sich nach wie vor nicht hetzen und liefern anstatt von Schnellschüssen starken Death Metal.

Dead - A Dirty Mind Is A Joy Forever

Dead - A Dirty Mind Is A Joy Forever

  • Seit 1983 wissen wir dank Pat Benatar, dass die Liebe ein Schlachtfeld ist. Dementsprechend derb haben DEAD die erotischen Schwingungen der 70er vertont.

Desultory - Through Aching Aeons

Desultory - Through Aching Aeons

  • Das neue DESULTORY Album kommt nun schon seit Tagen aus meinen Boxen und stimmt mich sehr ambivalent. Um es vorweg zu nehmen, das Album ist ein Hammer geworden. Betrüblich ist gerade wegen dieser Güteklasse, dass die Schweden angekündigt haben, dass es ihr letztes sein wird. 

Morfin, Rude -  Livebericht

05.05.17 Morfin, Rude - Livebericht Berlin, Kastanienkeller

  • Obwohl heute auch VARG, DEBAUERY und MIKING THE GOATMACHINE in Berlin waren, stand für mich fest, dass ich mir an diesem Abend im Kastanienkeller Death Metal auf die Ohren gebe, denn RUDE und MORFIN starten zu ihrer ´California Death Over Europe´ Tour. Dazu nur ein Drittel des Eintrittspreises und besseres Bier für weniger Geld.

HATE - Tremendum

HATE - Tremendum

  • Ich kann es einfach nicht mehr hören. Seit etlichen Jahren werden HATE mit den (heute noch) zwei größten Metalbands der polnischen Szene in einen Topf geworfen und lediglich als Vergleich herangezogen.

Morfin - Consumed By Evil

Morfin - Consumed By Evil

  • MORFIN haben auf ihrem Debüt noch vor GRUESOME gekonnt den Klängen den alten DEATH gehuldigt. Das hohe Niveau des Vorgängers halten die Amis mit ihrem zweiten Album leider nicht.

Collapse Instinct - Wreck

Collapse Instinct - Wreck

  • Nach dem Demo "Collapsing World" präsentieren COLLAPSE INSTINCT mit "Wreck" nun eine rund halbstündige EP, auf der graue Doom-Tristesse auf matt leuchtende Gitarrenleads und verloren wirkende cleane Passagen treffen und mit steinigem Rock´N´Roll sowie rohem, ungeschliffenem Death Metal kombiniert werden.

Inert - Obliteration Of The Self EP

Inert - Obliteration Of The Self EP

  • Diese EP ist das erste Release von zwei Kumpels, die sich 2015 zusammentaten, um dem Death Metal der alten Schule zu frönen.

Lik / Uncanny -  Split EP

Lik / Uncanny - Split EP

  • Diese Split ist vom Konzept her interessant: Trifft mit LIK eine der besten Schweden Death Metal Newcomer auf die alten Genre-Hasen von UNCANNY.