Die drei Fragezeichen - Das Grab der Inka-Mumie

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Eine verschwundene Mumie? Das weckt Erinnerungen an Professor Yarborough und seine flüsternde Mumie. Allerdings stammt die verschwundene Mumie nicht aus dem Tal der Könige sondern aus dem Inka-Reich. Die Tochter des Hauses Paredes, in deren Schrein die Mumie ihrer Vorfahren lag, beauftragt das Detektivtrio mit dem Fall.

Justus, Peter und Bob nehmen die Fährte auf und stoßen bald auf zahlreiche Verstrickungen, doch bleibt unklar wer im Hintergrund die Strippen zieht. Der große Unbekannte scheint wie ein Phantom zu sein. Erst beim großen Showdown treffen die Akteure aufeinander.

 

Das „Grab der Inka-Mumie“ gehört zu den sog. Sonderfolgen und wurde bislang öffentlich aufgeführt. Gott sei Dank gibt es die Folge nun auch für das heimische Hörspielvergnügen. Die zwei CDs wecken Erinnerungen an viele klassische Drei Fragezeichen-Fälle. Neben der bereits erwähnten „Flüsternden Mumie“, denke ich an „Das Volk der Winde“, an den „Lachenden Schatten“ oder auch an den „Höhlenmensch“. Das Detektivbüro muss in diesem Fall mal wieder richtig ermitteln. Schön ist, dass es eine Stafflung gibt und der erste Ermittlungserfolg nicht sofort zu den Hintermännern führt. Stattdessen müssen sich die Juniordetektive Schritt für Schritt weiter vorarbeiten.

Möglicherweise mag dem einen oder anderen Hörer das Ende zu abgehoben sein. Ich finde jedoch, dass es durchaus in der Tradition der klassischen Drei Fragezeichen Abenteuer steht.

„Das Grab der Inka-Mumie“ gehört für mich zu den Highlights der jüngeren Fälle und das obwohl die letzten regulären Folgen auch allesamt überzeugen konnten. Super.