Edguy – Monuments

CD Reviews, Edguy – Monuments

1992 gegründet, erscheint das Debüt der Fuldaer Schülerband um Frontmann Tobias Sammet 1997 zu einem Zeitpunkt als Szenegrößen wie Rob Halford und Wolf Hoffmann den Metal für tot erklärt haben. 20 Jahre später ist die Band noch da und wird von Fans und Fachpresse gleichermaßen abgefeiert.

Bereits mit „Kingdom of Madness“ konnte die Truppe 1997 einige Achtungserfolge erzielen, auch wenn ihnen verschiedentlich eine stilistische Nähe zu HELLOWEEN vorgeworfen wurde. Spätestens der Nachfolger „Vain Glory Opera“ ließ viele Kritiker verstummen, denn nicht nur der Titeltrack überzeugt bis heute durch seine epische Eingängigkeit.

Mit einer 28 Tracks umfassenden Tracklist zeigen die Herren, dass sie sich ihrem Stil treu geblieben sind und dass sie auch heute noch hervorragende Songs schreiben können, wie sich in den neuen Titel am Anfang der Doppel-CD eindrucksvoll belegen lässt. Mit „Reborn In The Waste“ wurde zum Abschluss der Best-Of CD noch ein Song aus der Anfangszeit der Band beigefügt. Songs wie „Open Sesame“ oder „Ravenblack“ sind keinesfalls B-Ware, sondern richtig gute Tracks, die die Anschaffung dieses Monumentalwerks auch für Fans der ersten Stunde lohnenswert macht, selbst wenn man die regulären Studioalben bereits im Regal stehen hat.

Natürlich spricht der Stil der Band nach wie vor Freunde des melodiösen Metal der Marke HELLOWEEN an, doch der Fünfer ist natürlich weit mehr als eine Kopie ehemaliger Heroen. Als Zugabe gibt es zudem eine komplette Liveshow von der „Hellfire Club“ Tour aus dem Jahr 2004 sowie alle regulären Videos auf DVD.

 

Mit „Monuments“ stellen EDGUY eindrucksvoll unter Beweis, weshalb sie seit 20 Jahren zu den beliebtesten deutschen Melodic Metal Kapellen gehören. Die Jungs können es einfach!