MOTÖRHEAD – under cöver

CD Reviews, MOTÖRHEAD – under cöver

  • Erstellt am: Donnerstag, 05 Oktober 2017
  • Label: UDR Music
  • V.Ö.: 01 September 2017
  • Bewertung: MOTÖRHEAD – under cöver
  • Redakteur: Arthur Harste
  • Spielzeit: 42 Min.

Lemmy & seine Leutz mochten Coversongs schon immer, das wissen die Fans. Und spätestens seit „Sympathy for the Devil” vom lt. Werk „Bad Magic“ haben sich auch die jüngeren Fans mit den Covervorlieben der Band beschäftigt.

Doch allein die „Whiplash“-Version (vom „Kiss Of Death“-Album), die sogar eine Grammy-Auszeichnung für Motörhead einbrachte (blöderweise eben nicht für einen eigenen Song), hat einen so fetten und coolen Bass-Lauf, dass man sich dem Song nicht entziehen kann – und nicht wirklich daran denkt, dass es von Metallica ist. Und derart von Coversongs gibt es nun endlich auf einer CD.
Los geht es mit Judas Priest über David Bowie (bisher offiziell unveröffentlicht!) & DIO bis hin zu u.a. The Rolling Stones und natürlich The Ramones als auch Metallica. Einfach nur cool.
Überraschend ist die Bowie-Version von „Heroes“ ausgefallen, die nicht nur mit einem Clip den Fans versüßt wird, sondern man sofort an Songs wie „Orgasmatron“ denken muss und sich doch wundert, dass dies eine der letzten Produktionen von Lemmy sein soll – ist nun auch aus der „Bad Magic“-Session.
Ja, sicherlich, die Coversongs sind bekannt, aber in dieser Form dennoch genial zusammengestellt und endlich auch mal als Digipak & sogar Vinyl-Ausführung. Das einzige Manko: „under cöver“ ist viel zu kurz geraten. Ein „under cöver –Vol. 2“ wird sicherlich nicht lange auf sich warten lasse?!
Sehr ansprechend ist das Digipak geworden, denn nicht nur die Aufmachung ist im typischen Motörhead-Design, auch im Booklet gibt es einige Informationen und Motörhead-Bilder; des Weiteren ist jeder Coversong-Titel in den Schrifttypen der jeweiligen Band gestaltet, top! Einzig und allein hätte man vielleicht das Frontcover nicht mit der Band ausstatten sollen (auch wenn sie natürlich „cool“ sind!), da hat das Backcover deutlich mehr Klasse; aber hey, es ist Motörhead.