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Refuge - Solitary Men

CD Reviews, Refuge - Solitary Men

Da kann man sich schon fragen, ob eine zweite Version von RAGE unter dem Namen REFUGE wirklich sinnvoll ist. Es handelt sich nämlich um die RAGE Besetzung, die von 1988 bis 1993 aktiv war. Für mich eine der besten LineUps. Und so wundert es nicht, dass Solitary Men genau das bietet, was Anhänger erwarten.

Manni Schmidt hat einen sehr prägnanten Gitarrenstil, Christos Efthimiadis hatte auch schon vor 30 Jahren bewiesen, dass er Klasse an der Schießbude hat. Über Peavy Wagner muss man weiter nichts sagen. Er schreibt dauernd Songs, die sich irgendwo bei Power Metal mit etwas Speed bewegen und nie an Melodien sparen. Entweder man mag das oder halt nicht. Durch REGUGE habe ich wieder zu seinem Stil gefunden und denke, dass diese Scheibe einiges zu bieten hat. Wie zum Beispiel den treibenden Opener "Summer's Winter", das Ohrwürmchen "Man In The Ivory Tower", das knallende "Bleeding from the Inside", das Rifflastige "We Owe A Life To Death" (super gesungen) oder das schnelle "Hell Freeze Over". Da stört es wenig, dass das 7 minütige "Waterfall" mich nicht so ganz trifft. Beim zweiten Hören ändert sich das aber auch schon.

Was auch voll überzeugt der Mix von Dan Swanö. Fettes Ding!

Fazit: starke Platte der zweiten Rage Besetzung nun also unter dem Namen REFUGE. Welcome Back my Friends.

Erhältlich las Digi CD und Gatefold LP.

Line Up

Peavy Wagner –bass & vocals
Manni Schmidt - guitars
Christos Efthimiadis - drums

Tracklist

  1. Summer's Winter
  2. The Man In The Ivory Tower
  3. Bleeding From Inside
  4. From The Ashes
  5. Living On The Edge Of Time
  6. We Owe A Life To Death
  7. Mind Over Matter
  8. Let Me Go
  9. Hell Freeze Over
  10. Waterfalls
  11. Another Kind Of Madness (Bonus Track)

Tags

Rage, refuge