TREMONTI - A Dying Machine

CD Reviews, TREMONTI - A Dying Machine

Der amerikanische Gitarrist und Sänger Mark Tremonti ist den allermeisten Metalfans vor allem durch Hausnummern CREED und ALTER BRIDGE bekannt. Doch auch als Mastermind seiner nach ihm benannten Band TREMONTI macht er eine gute Figur, meiner Meinung nach sogar die beste. Mit „A Dying Machine“ veröffentlichen TREMONTI mittlerweile ihren vierten Langspieler in sechs Jahren. Doch geht das gut?

Gleich vorweg: Es geht gut. Kein Anzeichen von Eintönigkeit oder fehlender Kreativität. Mark Tremonti scheint vor Riffs und Songideen nur so zu strotzen. Auf „A Dying Machine“ präsentiert sich TREMONTI spielfreudig, melancholisch, aber auch bretthart. Nach einem kurzen Intro knallt sodann „From the Sky“ amtlich und mit Vollgas aus den Boxen. Auch der Titeltrack und „Throw Them To The Lions“ oder „A Lot Like Skin“ schießen mit fetten Riffs und geilen Hooks auf der Überholspur an einem vorbei. Der Track „The Day When Legions Burned“ lugt durch die fetten Doublebasses und flitzenden Gitarrenlicks schon in den Thrashmetalbereich. Doch das bleibt die Ausnahme. Etwas ruhiger und melodischer sind beispielsweise „Trust“ und „Take You with Me“. Das ist auch nicht verwunderlich, verarbeitet Mark Tremonti doch in diesen Lyrics seinen Herzschmerz. Dabei sind auch die vielseitigen Vocals hervorzuheben. Tremonti beherrscht sowohl die klassischen cleanen Vocals, klarer und hymnenhafter Gesang stehen im Vordergrund, als auch die etwas härtere Gangart.

Insgesamt zeigen sich TREMONTI spielfreudiger als eh und je. Auch wenn die Vorgängeralben schon sehr amtlich waren, wird auf „A Dying Machine“ noch eimal eine Schippe draufgelegt. Das Songwriting ist phänomenal und Langeweile kommt zu keinem Zeitpunkt auf. Eine klare Empfehlung!