Underground Remains (Open Air) Pt. Vll - Festivalbericht
  • Underground Remains (Open Air) Pt. Vll - Festivalbericht
  • Das verflixte siebte Jahr oder wie ein Open Air zur Indoor-Veranstaltung wurde.
     
    Unter keinem guten Stern stand in diesem Jahr die siebente Auflage des UNDERGROUND REMAINS OPEN AIR im südniedersächsischen Göttingen. Das Festival, welches all die Jahre eine etablierte Heimstatt in Kooperation mit dem Haus der Kulturen im Stadtteil Grone hatte, sah sich knapp zwei Wochen vor dem Termin mit nicht umsetzbaren Auflagen der Stadtverwaltung Göttingen konfrontiert, die die Akteure zu einem organisatorischen Kraftakt herausforderten. Da sich auf die Schnelle kein adäquates Freiluft-Gelände als Alternative anbot, betrieb man mit Hilfe und Unterstützung des Kulturausschusses des Studentenwerkes Schadensbegrenzung und verlegte die Veranstaltung kurzerhand in die Zentralmensa der Göttinger Universität, die dem einen oder anderen schon von den "Full Metal Mensa"-Veranstaltungen ein Begriff sein dürfte. Nun mag es durchaus Veranstaltungsorte mit mehr Flair und Atmosphäre geben aber man kann nur vor allen beteiligten Akteuren den Hut ziehen, die (ganz sicher mit dem Rücken zur Wand) alles dafür getan haben, dass das UROA nicht nur 2019 stattfinden konnte, sondern darüber hinaus als Festival erhalten bleibt. 2020 dann hoffentlich wieder unter freiem Himmel.
Underground Remains Open Air Pt. Vl - Festivalbericht
  • Underground Remains Open Air Pt. Vl - Festivalbericht
  • Juni in der südniedersächsischen Universitätsstadt Göttingen, das heißt seit 2013 UNDERGROUND REMAINS OPEN AIR.

    Neben reichlich Sonne, kühlen Getränken jeglicher Couleur gibt sich im verschrobenen Hinterhof am Rande des von viel Grün umgebenen Stadtteils Grone auf dem Tagesfestival der schwermetallische Untergrund die Klinke in die Hand.

Underground Remains Open Air 2017
  • Underground Remains Open Air 2017
  • Bereits zum fünften Mal findet das kleine aber feine Tages-Festival statt. Das Open Air - Gelände liegt in einem umgenutzten, ehemaligen Gewerbe- und Kasernengelände in einem Hinterhof am Haus der Kulturen, zwischen Leine und dem für den Göttinger Stadtteil Grone namensgebenden Gewässer mit viel Grün unterhalb eines kleine Park- und Waldstücks. An dem Ziel, vornehmlich die zweite und dritte Reihe der deutschen Szene zu fördern und als Zugpferde, deren bekanntere Vertreter zu nutzen ist nicht neu aber nicht wenige Veranstalter sind an einem solchen Konzept schon gescheitert. Darum ist es umso beachtlicher, dass man dieses Modell in der südniedersächsischen Studentenmetropole seit einigen Jahren etablieren konnte. Grund genug, für mich, dem Open Air endlich mal einen Besuch abzustatten.