In Flammen Open Air 2019

  • Datum: 11.-13.07.2019
  • Ort: Torgau, Entenfang
  • Besucher: 2000
  • Tickets: 66,60 €
  • Redakteur: Jens Dunemann
In Flammen Open Air 2019

Flyer Vlll

Jahrein, jahraus ist das idyllische und naturnah gelegene Gelände am Torgauer Entenfang im wahrsten Sinne des Wortes der Garten Eden für metallische Seelen. Nämlich dann, wenn Veranstalter Thomas Richter zur Hellish Gartenparty, genauer gesagt zum IN FLAMMEN OPEN AIR lädt. Auch in diesem Jahr gab es wiederum drei entspannte Tage mit 39 Bands samt traditioneller Froschkotze, Kaffee & Kuchen und Hangover Run.
 
 
 
Donnerstag, 11.07.2019
 
Obwohl wir in diesem Jahr sogar etwas später anreisen, gestaltet sich das Check-In-Prozedere einfacher und stressfreier als jemals zuvor. Abgesehen von der Tatsache, dass im Zufahrtsbereich kein Stau ist, macht es sich äußerst positiv bemerkbar, dass man die Abfertigung nicht mehr chargenweise auf einer neben der Zufahrt gelegenen Weide, sondern kontinuierlich durchführt. Ordner und Einweiser erlebe ich auch so entspannt wie selten, wobei hieran auch Kollege Rob vom Hotel 666 einen nicht unerheblichen Anteil hat, der am Vorabend schon so fleißig war und eine passende Camp-Area abgesteckt hat.
 
a walk around the festival area
 

Auftakttage bei meinen Festival-Favoriten wie dem Protzen, dem Party.San und natürlich auch dem IN FLAMMEN OPEN AIR sind jedes Mal erneut etwas ganz Besonderes. Eine herzliche Mischung aus Familienfeier, Klassen- oder "Veteranentreffen" ohne die ganzen Zwänge und Idioten des Alltags. Den Auftakt liefern dazu in diesem Jahr PROFANATION.
 2 2019 IFOA Profanation 07 28 2019 11 57 AM
profanation
 
Die deutschen Death-Grind- und Underground-Urgesteine heißen die Besucher am frühen Abend mit einer ordentlichen Soundbreitseite der alten, technischen Todesmetall-Schule willkommen. Wie im letzten Jahr wird die Gartenparty auf der Hauptbühne und nicht im Zelt eröffnet, was nicht zuletzt am erneut gewachsenen Besucherinteresse liegt. WIEGEDOOD lassen danach wohl die meisten Black Metal - Herzen höher schlagen. Die Belgier, die mittlerweile bei Century Media unter gekommen sind liefern eine Lehrstunde in Sachen Nihilismus und musikalisch primitiver, schnörkelloser wie schlichter Raserei. Nicht erst seit dem Party.San Open Air 2017, bei dem ASOMVEL einen kongenialen Set zum Frühschoppen hinlegten, sind die Briten mehr als ein Geheimtipp. Nicht nur in optischer Hinsicht sind Asomvel das Trio, dass das Erbe von Lemmy & Co. mit Würde und Respekt angetreten hat, obwohl es die Band mittlerweile auch schon eine halbe Ewigkeit gibt. Das Trio ist Röck & Röll pur und weiß nicht nur mit dem Material das aktuellen Albums "World Shaker" in bester Motörhead-Manier zu überzeugen. Für mich DER Gig des Donnerstags und einer der herausragendsten des Festivals. Hoffentlich legen die Briten bald mal eine Tour nach. 
 
 4 2019 IFOA Asomvel 07 28 2019 11 59 AM
asomvel
 
Obwohl ich mit EXHORDER außer dem Klassiker "Slaughter In The Vatican", auf den man die Amis vermutlich viel zu oft zu Unrecht reduziert, nicht viel verbinde, so wissen mich die Thrasher wie auf dem Party.San im letzen Jahr bestens zu unterhalten.
 
 3 2019 IFOA Exhorder 07 28 2019 12 00 AM
exhorder
 
Ein würdiger Headliner des ersten Abends. Klassischer Thrash Metal samt einer energiegeladenen und explosiven Performance. Bei der abschließenden WELTENBRAND-Feuershow muss ich dann leider der seeligen Mischung aus Ur-Krostitzer, Desperados, zwölf Jahre altem mexikanische Rum und Froschkotze inklusive ganz viel Liebe Tribut zollen. Nach einem langen Tag und rundum gelungenen Festival-Start verkrieche ich mich zeitig aber zufrieden ins Iglu.
 
 
 
Freitag, 12.07.2019:
 
Der Morgen startet trübe und feucht, nachdem die Nacht von einem ordentlichen wie stetigen Landregen geprägt war, der auf das Zelt einprasselte. Noch während der vormittäglichen Frühstücksrituale reißt der Himmel immer mehr auf, so dass der Planet unbarmherzigst zeigen kann, welche Kraft in der Juli-Sonne steckt. Doch es bleibt den ganzen Samstag wechselhaft. Zeitweise kühlen ein paar Regentropfen die Massen wieder herunter und am Nachmittag kündigt sich am Himmel gar ein Unwetter an, welches sich dann aber bei gleichzeitigem Regen und Sonnenschein in metallischem Wohlgefallen aufzulösen scheint. Nun, zumindest der Wettergott ist dem IN FLAMMEN OPEN AIR also gewogen. Nicht so die Technik. Denn als die Sause um 12:45 Uhr endlich losgehen soll, bleibt es vor der Hauptbühne verdächtig still. Nicht bestätigten Quellen zu Folge hat dort ein unverzichtbares Dauerprovisorium der Marke Eigenbau die Hufe hoch gerissen. Das sorgt für hektisches Treiben vor und hinter den Kulissen, legt den Spielbetrieb vorrübergehend lahm, bis endlich klar ist, dass die Gore Grind - Sause von CEREBRAL ENEMA im Zelt startet. Die Meute scheint schon viel zu lange drauf gewartet zu haben, als sich der Grindkreisel samt Bierduschen, Konfettikanonen, Klobürsten, Plüschtieren zu den ersten Takten in Bewegung setzt. Das Trio plus Konserven-Drummer gibt eine gute halbe Stunde Vollgas inklusive stilechtem Mortician-Cover zum Finale. Nicht erst seit Serrabulho ist der Gedanke gar nicht so abwegig, dass das, was da auf und vor der Bühne passiert, vermeintlich mehr mit Love Parade zu tun hat, als es sich die meisten Anwesenden offen eingestehen würden. Love, Peace & Harmony = Grindgore!
 
 
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cerebral enema und fans
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Auch die in Berlin beheimatete multinationale Truppe von INDIAN NIGHTMARE tritt anschließend im Zelt an. Zwar konnte mich das aktuelle Zweitwerk "By Ancient Force" aufgrund des fehlenden Überraschungseffektes des Debuts "Taking Back The Land" bisher noch nicht vollends überzeugen, dennoch ist die Truppe Live in den vergangenen zwei Jahren seit dem Frühschoppen-Auftritt beim Party.San Metal Open Air 2017 live zu einer echten Macht gereift. Die Band legt eine wahnsinnige Spielfreude an den Tag, mit der sie das kultige Gebräu aus Speed, Heavy, Thrash Metal und Punk von der Bühne hinab rotzt. An Pathos wird ebenso wenig gegeizt, wie mit Kritik am gesellschaftlich nicht nur gegenwärtig schiefliegendem Moralsystem. Der Fünfer verkörpert und schwitzt Metal aus jeder Pore. "War Metal Punks", "Betrayers", "Warlords", "Circles Of Fire" oder auch "Set The Spirit Free", um nur eine Auswahl zu nennen, zünden und reißen sofort mit. Hingabe, vor allem aber Leidensbereitschaft zeigt Drummer Lalo, der trotz körperlicher Einschränkungen, die er sich bei einem Hundebiss nur wenige Tage zuvor zugezogen hatte, durch den Gig prügelt. Indian Nightmare sorgen für einmal mehr und nachhaltig für Eindruck.
 
 2 2019 IFOA Indian Nightmare 07 28 2019 12 03 AM
indian nightmare
 
 
Auf der Hauptbühne herrscht nach wie vor Stille. Immerhin ist mittlerweile durchgesickert, dass es im Zelt, wenn auch mit ordentlicher Verspätung, mit dem regulären Auftritt von ABJURED weiter geht. Das "Waste Town Grind"-Kommando aus Halle steht für mächtigen, monströsen und zeitweise sogar atmosphärischen Grindcore. Das Quartett, dass ich bisher nur von den Reviews zu ihrem aktuellen Werk "Absolutist" kannte,spielt im Gegensatz zu Cerebral Enema vor allem aber ernsthaften Grindcore, der zeigt, wie facettenreich und vielschichtig diese extreme Musik sein kann, wenn man ohne Scheuklappen komponiert. Der Gig zeigt, welch ein Meisterwerk Abjured mit "Absolutist" vorgelegt haben. Eindrucksvoll ist auch, wie Drummer Ron sich mit seinem Basser Vokal-Duelle liefert. Ohne den Anhängern des Kreisel-Grind zu nahe zu treten zu wollen. Abjured sind nicht nur spielerisch ein ganz anderes Kaliber. Das merkt man nicht erst beim Finale mit dem Titeltrack des aktuellen Albums, eine gut zehnminütige, apokalyptische und in ihrer Fragilität beängstigende Soundwalze, in der sich Spannungsbogen an Spannungsbogen reiht, wobei manch einem vor der Bühne eine deutliche Irritation anzusehen ist, während sich die Band in einen Rausch spielt. Diese Gig sollte eigentlich eine Empfehlung für höhere Weihen gewesen sein.
 
 2 2019 IFOA Abjured 07 28 2019 12 04 AM
abjured
 
Zeit und Spielplan sind mittlerweile voran geschritten und schließlich wird auf der Hauptbühne mit Dark Sky Choir der Betrieb planmäßig wieder aufgenommen. Was an der einen Stelle für Klarheit sorgt, bedeutet im Zelt Ungewissheit und wirft immer wieder Fragen auf, da eigentlich nur klar ist, dass die Auftritte von SYLVANE und CRYPTS OF DESPAIR in die Timeline der Zeltbühne eingeschoben werden sollen, wobei Wandar wohl ihren Headliner-Status behalten sollen. Eine konkrete, aktualisierte Running Order wird aber weder online veröffentlicht und auch ein Aushang findet sich nirgends. Und das lässt verständlicherweise bei jenen, die sich vor allem auf die Gigs im Zelt gefreut hatten ordentlich Unmut und Ärger aufkommen. Ich nehme es sportlich und konzentriere mich auf die Hauptbühne. Ich bin nicht unbedingt glühender Verehrer von US-Heavy Metal aber DARK SKY CHOIR wissen mich live durchaus mit ihrer Frische, den technischen Finessen und einer ambitionierten Performance zu überzeugen. Die Mucke der Amis klingt modern, heavy und ist dabei teilweise sogar sehr straight und fast tanzbar. Ein leichter Thrash-Einschlag führt zu einer härtetechnischen Aufwertung, genauso wie das Organ von Brian Allen, der nicht nur klare Töne aus seiner Kehle holt, sondern dabei auch herrlich rauh klingen kann. Die Fähigkeiten der Instrumentalfraktion und das Zusammenspiel sind beeindruckend. Über Entertainer-Qualitäten verfügen alle Mitglieder. Eine Scheibe werde ich mir wohl nicht ins Regal stellen aber der Auftritt ist am Ende sehr viel mehr als nur eine Horizonterweiterung.

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CONAN fallen bei mir anschließend durch. Das zwar simple und auf das Wesentlichste reduzierte Gebräu aus Stoner, Doom und Drone ist zwar soundmäßig fett aber mir auf Dauer einfach zu eintönig und zu langweilig. Das sieht das Publikum vor der Bühne erwartungsgemäß anders und feiert die Briten ordentlich ab. Es ist beängstigend , wie lebendig nahe GRUESOME ihren musikalischen Vorbildern Death kommen und dabei mit eigenen Songs das Vermächtnis von Chuck Schuldiner weiter tragen, die des Death Metal - Visionärs würdig gewesen wären. Gruesome sind weit weg von einer Kopie oder gar einem Abklatsch und stehen für Todesmetall der alten Schule, der dreckig, ranzig, technisch versiert und bis zur letzten Note durchkomponiert ist und vor der Hauptbühne voll auf die Zwölf geht. Was Gruesome hier zelebrieren ist wahrlich ein mitreißendes Hohelied an den amerikanischen Death Metal der alten Schule.
 
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gruesome
 
Da die SKANNERS aus Italien schon vor zwei Jahren auf dem In Flammen Open Air 2017 zu begeistern wussten, bin ich zwar etwas reumütig aber der Körper verlangt nach einer kurzen Auszeit, da mir der Gig von PESTILENCE heute wichtiger ist. Zwar bin ich auch kein Die-Hard-Fan und Kenner der Holländer, jedoch möchte ich mir den Auftritt der Death Metal - Veteranen nicht entgehen lassen. 
 
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skanners
 
Ich habe es seit dem Party.San 2018 immer noch nicht geschafft, mich in den Gesamtkatalog von PESTILENCE einzuarbeiten, aus dem ich nur das sehr experimentelle und progressive "Spheres" im Regal stehen habe. Dennoch bin ich einmal mehr live fasziniert vom niederländischen Urgestein, vor allem jedoch vom unnachahmlichen und durchdringenden Gesang von Bandkopf Patrick Mameli, der Pestilence durch einen brillianten Death Metal-Gig führt. Die Band agiert in ihrem eigenen Universum, in dem die Kompositionen nicht nur die alte Todesmetall-Schule atmen, sondern in denen auch Thrash-Ursprünge mitschwingen. Die unverkennbare progressive Ausrichtung macht diese Band einfach einzigartig.
 
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pestilence
 
Mit MISERY INDEX kann ich anschließend weitaus weniger anfangen. Zeit für einen Snack am Futterstand, an dem es in diesem Jahr erstmals einen vegetarischen Burger gibt, der im Vergleich zur Standard-Veggiekost um Nudeln und Pommes überaus gut abschneidet. Doch zurück zur Musik. Die Death-Grind-Amis sind mittlerweile zu lang im Geschäft, um wirklich noch New School zu sein. Der brutale, technisch anspruchsvolle Death Metal, der mit der Energie des Grindcore verwoben ist, wurde in den letzten zehn Jahren in Sachen Härte, Technik und Komplexität mal eben von den Slam und Mathcore-Vertretern rechts überholt. Von der alten Schule sind Misery Index aber eben auch meilenweit entfernt, so dass mir das Getrümmer auf Dauer schlichtweg zu eintönig und "abgedroschen" an mir vorbei rauscht. Ausgenommen das Napalm Death-Cover und ein Song, in dem man tatsächlich mit gedrosseltem Tempo und Melodien zu Werke geht. Darüber hinaus macht das Trio soundmäßig in beeindruckender Weise Alarm. 
Es ist der technischen Probleme am Vormittag geschuldet, dass man sich zu später Stunde zwischen WANDAR im Zelt und 1349 auf der Hauptbühne entscheiden muss. Allerdings reicht mir der Soundcheck, bei den im Vorfeld der Veröffentlichungen ihres brandneuen Albums "Zyklus" mit Vorschusslorbeeren überschütteten Hallenser, dass mein Platz unter den Baumkronen statt unter der Zeltplane ist. Wer auch immer bei 1349 an diesem Abend hinter den Kesseln sitzt. Frost ist es definitiv nicht. Der große schlacksige Kerl steht ihm aber spielerisch um nichts nach. Die Norweger zelebrieren eine imponierende Mischung aus traditioneller nordischer Raserei und Avangarde, die mir weit mehr zusagt, als der atmosphärische Heiden-(Black)-Metal aus Sachsen-Anhalt. Atmosphäre können 1349 auch, allerdings ist diese musikalisch weitaus packender, tiefgehender, vor allem aber abgrundtief böser, nicht nur, weil perfekt vom dezenten, blauen Licht in Szene gesetzt.
 
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1349
 
Nach dem Inferno bin ich überrascht, wie viele in den vermeintlich sanften Klängen von HAMFERD in den Morgenstunden des Samstags zum Abschluss eines langen Festival-Tages noch nach einem musikalischen Kontrastpunkt suchen. Das Sextett von den Färöer Inseln ist ebenfalls beachtlich gereift, seitdem ich sie 2014 zum ersten mal auf Europatour mit Amorphis erlebt habe. Den feinen Zwirn samt Anzug und Krawatte tragen sie immer noch, obwohl mir die Kompositionen noch ausladender, fragiler und introvertierter vorkommen. Man merkt den Färingern, allen voran Sänger Jón und Keyboarder Esmar, an, dass sie in ihrem Doom-Death mit absoluter Hingabe ausleben. Dennoch ist mir die Musik von Hamferd nach wie vor zu brav und zu glatt. Interessant wird es immer dann, wenn man das Tempo variiert, vor allem aber auch mal anzieht und somit etwas Dynamik in die Doom-Epen bringt, die leider über weite Strecken fehlt. Beim dritten Song verziehe ich mich dann also doch ins Zelt in Erwartung des finalen Festival-Tags, an dem noch einige Highlights warten.
 
 
Samstag, 13.07.2019:
 
Der Samstag startet trübe, bewölkt, relativ kühl und mit hoher Luftfeuchte. Die meinem ausschweifenden Lebenswandel des Donnerstags geschuldete Zurückhaltung bei den flüssigen Genussmitteln am Vortag ermöglicht es mir, nach drei Jahren endlich mal bei der neben Kaffee & Kuchen besten und verrücktesten Festival-Tadition aktiv beizuwohnen, seitdem es das IN FLAMMEN OPEN AIR gibt. Da werden früh morgens die Laufschuhe geschnürt und dann startet am Stand von Ketzer Records der in diesem Jahr bereits fünfte und mittlerweile auch offizielle IN FLAMMEN OPEN AIR HANGOVER RUN. Mit rund 50 Metalheads startet Ultra-Sportler Hebbe die Runde um den großen Teich durch das landschaftlich reizvolle angrenzende Schutzgebiet. In gemütlichem Tempo wird die gut acht Kilometer lange Runde absolviert. Niemand wird zurück gelassen. Am Strandbad Torgau gibt´s ´ne obligatorische Trink- und Badepause, bei der nicht nur die Wasserreserven aufgefüllt werden, sondern auch mit Pfeffi für den Endspurt gedopt werden kann. Je näher es dem Open Air - Gelände zu geht, desto öfter werden die Rennenden mit der wehenden Haarpracht von schaulustigen Sympathisanten angefeuert aber auch verstört bis mitleidig bemustert. Bei der Zielankunft wartet Veranstalter Thomas bereits mit Banane, Melone, Wasser und Pfefferminzlikör. Und obendrein gibt´s für jeden "Überlebenden" noch eine Urkunde. Mein Fazit ist eindeutig: Eine etwas andere Art auf einem Festival-Samstag wach zu werden und eine spaßige Alternative zum Konterbier. 
 
hangover run


Nach Frühstück und Dusche steht bei mir noch ein Interview mit den Jungs von Atomwinter an, welches ihr später noch im Twilight zu lesen bekommt. Anschließend schaffe ich es gerade noch rechtzeitig vor die Hauptbühne, wo GUTSLIT mit knochentrockener Brutalo-Keule das Festival-Finale einleuten. Die morgendlichen Sportmuffel kreiseln ihre Meter ausgelassen im Circle-Pit runter und gehen somit dem klassischen metallischen Frühsport nach. Abgesehen davon, dass mich die technisch versierten Gutslit rein musikalisch zwar stilistisch nicht umhauen, nehme ich aber die Erkenntnis mit, das ambitionierter Death-Grind selbst in Indien gespielt wird.
 
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gutslit
 
Mittlerweile ist nicht nur die Sonne am Horizont wieder aktiv, sondern die lange Kuchentafel bereits aufgebaut und man muss sich einmal mehr ranhalten, wenn man denn einen Platz an der Tafel ergattern möchte. Dennoch hat jeder die Chance auf einen Kaffee und ein Stück der begehrten, hausgemachten Backwaren. Erneut haben Veranstalter, Crew, Sponsoren und sonstige Helfer alle Register an den heimischen Backöfen gezogen. In diesen Momenten zeigt sich die Einzigartigkeit dieses "Rituals", bei dem es auf der überwiegend lauten Gartenparty ruhig und geradezu andächtig, wenn auch nicht weniger ausgelassen wird. Hier wird die Essenz des IN FLAMMEN OPEN AIR zelebriert.
 
 36 2019 IFOA Crowd 07 28 2019 11 54 AM
kaffee & kuchen
 
Am frühen Nachmittag wird dann im Zelt bei VERHEERER wieder angegriffen. Die Jungs aus dem hohen Norden spielen erfreulich klischeefreien, rasanten, melodischen Black Metal und werden im Underground in den letzen ein zwei Jahren durchaus gefeiert. So richtig packen will mich das, was auf der Bühne abgeht und aus den Boxen schallt, leider nicht. Es fehlt mir da einfach an entscheidender Stelle Biss, Leidenschaft und Feuer, aber das ist nur meine persönliche Wahrnehmung. Die Death-/Goregrind-Attacke von INHUME setze ich anschließend aus, wobei danach schon eines meiner heißerwarteten Highlights des diesjährigen IN FLAMMEN OPEN AIR wartet. CHAPEL OF DISEASE haben mit ihrem aktuellen Album "...And As We Have Seen The Storm, We Have Embraced The Eye" nicht nur einen gewaltigen Schritt nach vorn gemacht. Nein, das Kölner Quartett hat aus meiner Sicht ein absolut eigenständiges Referenzwerk zwischen klassischem Rock, Black und Death Metal vorgelegt. Daher wundert es kaum, dass das Album bei der Setlist, wie schon beim Rock Hard Festival im Fokus steht. Chapel Of Disease wissen mit diesem überragenden Songmaterial und ihren musikalischen Qualitäten ohne jeglichen Firlefanz und Pseudo-Gepose auszukommen. Hier stehen vier Leute auf der Bühne, die ihre mächtigen Kompositionen zelebrieren. Der Rest ist pure Emotion. Ganz stark!!! BULLET  schießen in Sachen Retro-Hardrock/Heavy Metal bei ihrem Auftritt über meine persönliche Erträglichkeitsskala hinaus. Der erdige, kantige und auch griffige Sound inkl. stilechter Umsetzung mit jeder Menge Nieten und Gepose der Band, die den Schweden-Reigen am heutigen Nachmittag auf der Hauptbühne eröffnet, will mir einfach nicht zusagen. Vielleicht spielen Bullet einfach nur zur falschen Zeit aber auf Konserve hatte ich die Herren aus dem Elch-Reservat irgendwie zündender in Erinnerung.
 
 1 2019 IFOA Chapel Of Disease 07 28 2019 12 05 AM
chapel of disease
 
In aller Munde sind zur Zeit 1914 aus der Ukraine, deren Lyric-Video zum Epos "A Hundred Day Offensive" aus dem jüngst veröffentlichten Album "Blind Leading The Blind" in der Szene schon fast viral ging. Dementsprechend ist das Zelt proppenvoll, als die Band ihren Set startet. Während sich die Instrumental-Fraktion uniformiert im Hintergrund hält und ein unbarmherziges musikalisches Trommelfeuer über den Köpfen des Publikums  niedergeht, scheint der Sänger direkt aus einem schlammigen Schützengraben der unzähligen Materialschlachten des WK l auferstanden zu sein. Der Mann durchlebt und durchleidet die Geschichten, die er besingt, in beängstigender Art und Weise. Und abgesehen davon, dass ich den Gesang aufgrund der eingeschränkten Variabilität auf dem Album für mich als Schwachpunkt ausgemacht hatte, wächst der Herr, der bei 1914 die Rolle des Oberleutnants Ditmar Kumarberg einnimmt, nicht nur stimmlich über sich hinaus. Konzeptionell ist das, was 1914 auf die Beine stellen zwar nicht sonderlich innovativ aber die Art und Weise, wie sie das vermeintlich abgedroschene Thema Krieg musikalisch umsetzen, ist fesselnd und packend. Noch dazu, weil man hier die Anhänger von Asphyx, God Dethroned, Bolt Thrower und Deinonychus gleichermaßen bedient. Denn genau das ist die Schnittmenge, in der sich 1914 stilistisch bewegen. Nach diesem beeindruckenden Auftritt bin ich gespannt, welche Entwicklung diese Band nehmen wird.
 
 4 2019 IFOA 1914 07 28 2019 12 06 AM
1914
 
Geflasht und verschwitzt verlasse ich das Zelt um noch dem Finale von LUCIFERS CHILD auf der Hauptbühne beizuwohnen. Die von ehemaligen Rotting Christ und Nightfall - Mitgliedern gegründete Band spielt typischen Griechen - Black Metal, der schon fett, atmosphärisch und sehr düster daher kommt, doch wirkliche Tiefe und Spiritualität vermissen lässt. Zumindest im Vergleich zu den Referenzwerken der erstgenannten Formationen. Es gibt aber auch Menschen in meinem Umfeld, die nach dem feurigen Gig überschwenglich und restlos begeistert von dem Athener Quartett zurück gelassen werden.
 
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lucifers child
 
Anschließend ist es schon sehr bitter, dass ich mich zwischen ANOMALIE im Zelt und LIK auf der Hauptbühne entscheiden muss. Beide Bands hatte ich zuletzt in überzeugender Weise bei den Freunden des Underground Remains Open Air´s in Göttingen gesehen aber auch wenn der Weihrauch verlockend riecht, so merke ich sehr schnell, dass mein Herz an diesem Abend mehr am schwedischen Death Metal, als an den ätherischen Black Metal - Klängen der Österreicher hängt. Eine Entscheidung, die ich nicht bereue, denn Lik zünden Granate um Granate ihrer beiden Alben "Mass Funeral Evocation" sowie "Carnage" und führen einen amtlichen Beweis, dass Band, Sound und Songs auch auf größeren Bühnen funktionieren. Und obschon ich mich einmal mehr mit dieser Aussage bei den Die-Hards unbeliebt machen dürfte: Solange Lik so frisch, frei und unbekümmert aufspielen nehme ich eine Dismember-Reunion zwar gerne mit, aber wirklich notwendig ist sie für mich nicht. 
 
 5 2019 IFOA LIK 07 28 2019 12 07 AM
lik
 
Im Schweden-Reigen geht´s anschließend mit ENFORCER weiter, die über ihr aktuelles Album "Zenit" den Mund selbstbewusst ziemlich voll genommen haben, Unabhängig davon ist das, was da von der Bühne herab schallt ganz großes Kino zwischen klassischem Heavy und Speed Metal sowie Hard und Glam-Rock. Neu und innovativ ist das natürlich nicht aber die Herren hauchen dem Ganzen in einer Art und Weise Leben Energie und Leben ein, die nicht nur zeigt, dass die Band mit Leidenschaft am Werk ist, sondern die beweist, dass Enforcer weit mehr als nur ein lauer Aufguss, aufgewärmte Klischees oder alberne Spinal Tap - Momente sind. Das ist purer und unterhaltsamer Metal in all seinen Facetten.
 
 1 2019 IFOA Enforcer 07 28 2019 12 08 AM
enforcer
 
Zwei Worte genügen, um den Auftritt von NECROPHOBIC zusammen zu fassen: Besessenheit und (bedingungslose) Hingabe. Die Urgesteine des angeschwärzten, melodischen Elchtods scheinen nach diesem Auftritt zu lechzen, wie das vor der Bühne versammelte Auditorium nach Joakim Sterner und seinen Nordmannen. Trotz technischer Probleme wird das IN FLAMMEN OPEN AIR in Anwesenheit von Necrophobic zum absoluten Hexenkessel, die Band wirkt schon fast übermotiviert und brennt ein infernalisches Feuerwerk ab. Dass dieses in Form der Setlist überwiegend auf dem Material von "Mark Of The Necrogram" besteht, spricht für die Qualität des bärenstarken Comeback-Albums aus dem Vorjahr und zeugt auch davon, welch ein Glücksgriff die Reaktivierung von Anders Strokirk am Gesang und des Gitarrenduos Ramsted/Bergebäck für die Band ist. Ich muss schon lange zurück denken, wann ich Necrophobic zuletzt in so starker Verfassung gesehen habe.
 
 bra 381 26 necrophobic 9268
necrophobic
 
Mit UNLEASHED folgt der letzte Vertreter des schwedischen Hauptbühnen-Kartells an diesem Abend. Johnny Hedlund und Co. ziehen zwar eine beeindruckende, eines Headliners würdige Schaar unter die Bäume vor der Bühne. Allerdings gibt es anlässlich des 30jährigen Bühnenjubileums eine Standard-Setlist, wo eine spezielle Klassiker-Show Unleashed an diesem Abend sicher besser zu Gesicht gestanden hätte. Wirklich schlecht ist das natürlich nicht, dennoch ist das Dargebotene auch für Unleashed-Verhältnisse eher semi statt mega und insofern enttäuschend.
 
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DYING FETUS sind für mich nicht gerade die ideale Band, um die Zeit bis zum IN FLAMMEN OPEN AIR - Finale 2019 zu überbrücken, nur um den Amis, die noch nie meine musikalische Kragenweite waren, objektiv außergewöhnliche technische Fähigkeiten und eine fulminante Show zu attestieren. Und die Polen von MGLA keine Formation für die es sich lohnen würde, den Abend über Gebühr in die Länge zu ziehen, da ich die Black Metaller ganz unabhängig von den zuletzt geführten kontroversen Diskussionen über die persönlichen Kontakte und Verstrickungen eines Mitglieds in die NSBM-Szene (welche zu diversen Konzertabsagen auf einer Tour im Frühjahr sorgte) nach wie vor für gnadenlos überbewertet halte. Immerhin dürfen die Polen in Torgau spielen, wobei die Verpflichtung von Mgla auch in der Lokalpresse als nicht ganz glücklich tituliert wurde. Und auch wenn ich an dieser Stelle abschweife, so tut diesem Thema eine sachliche, vor allem aber differenzierte Auseinandersetzung gut. Denn diese Kontroverse wird seither von und in der Metal-Szene, glücklicherweise überwiegend ohne jenen Aktionismus geführt, wie er in der Breite der Gesellschaft Angst und Empörung schürend ausgetragen wird, der letztendlich in schwarz-weiß sowie gut und böse spaltet. In der Metal-Szene findet sich ein Abbild aller gesellschaftlichen Schichten und Strömungen wieder inkl. jeglichen Extremen, politischen Arschlöchern und geistigen Tieffliegern. Wichtig ist, DASS diese Diskussion nicht nur, vor allem aber in der Szene geführt wird. Ist doch das Thema "Mgla" bis heute ungebrochen ein "Dauerbrenner", an dem sich die Geister scheiden. Dass sich der Diskurs jedoch lohnt und nicht umsonst ist, zeigen meine persönlichen Erfahrungen. Nämlich insofern, als dass man innerhalb des größten Teils der Metal-Szene leidenschaftlich über Musik, Klischees, Attitüden, Politik und Gesellschaft in all seinen, mitunter auch schrägen, grenzwertigen und intoleranten Ausprägungen diskutieren kann. Allerdings gibt es eine rote Linie hinter der Rassismus, Faschismus, Homophobie, Frauenfeindlichkeit etc. beginnen (wobei Ausnahmen diese Regel vortrefflich bestätigen). In diesem Sinne möchte ich Mgla nicht mehr Bedeutung beimessen, als sie in musikalischer Hinsicht verdienen. Vielleicht wage ich auf dem Party.San sogar einen Versuch, meine bisherigen musikalischen Eindrücke zu revidieren und sinniere in der Zwischenzeit darüber, wieso noch niemand die Kontakte von Nergal zu seinem alten Buddy Rob Darken in die Öffentlichkeit gezerrt hat. Tourabsagen und Auftrittsverbote von Behemoth hätten doch mehr Sprengkraft und böten ein weit größeres Medieninteresse und Diskussionsstoff über den Black Metal - Underground hinaus...

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dying fetus
 
Doch zurück zum IN FLAMMEN OPEN AIR 2019, bei dem ich mich zu den Klängen von Dying Fetus bei einem Absacker am Zelt befinde und mir die Frage stelle, was von der Gartenparty im Jahr 2019 bleibt?
Sicher eine bessere Organisation beim Check-In, sowohl in baulicher Art und Weise, wie auch hinsichtlich der Abläufe. Die Umsetzung und Verbesserung des WC-Camps gehört sicherlich auch dazu, nicht zu vergessen, die wesentlich routiniertere Crew, welche sich in diesem Jahr um die Einweisung auf dem Zeltplatz gekümmert hat. Die technische Panne am Freitag dürfte für Crew, Fans und Veranstalter gleichermaßen ärgerlich und unbefriedigend gewesen sein. Gerade in Sachen Information zu Spielzeiten der auf der Hauptbühne zunächst ausgefallenen Bands hätte man mit wenig Aufwand besser agieren können. Das Wetter soll auch nicht unerwähnt bleiben. Nicht ganz trocken, aber dafür sind wir von Unwettern, wie auch von der ganz großen Hitze verschont geblieben. Zu meinen persönlichen Highlights gehörten neben meinem ersten Hangover Run vor allem die Auftritte von Asomvel, Indian Nightmare, Abjured, 1914, Lik und Necrophobic. Von Froschkotze, Kaffee & Kuchen mal ganz zu schweigen. Dank gilt an dieser Stelle Thomas Richter und seiner gesamten Crew sowie allen weiteren, ehrenamtlichen Helfern.
Forever Gartenparty 666! Man sieht sich im kommenden Jahr am Entenfang!
 
 
Das Twilight Magazin bedankt sich darüber hinaus bei DESTEUFELS und DANOS, deren Musik wir für den Zusammenschnitt unserer Eindrücke beim Rundgang über das Festival-Gelände sowie vom Hangover Run verwenden durften.
 
 
Das Statement zum Fazit von Thomas zum IN FLAMMEN OPEN AIR 2019 wollen wir Euch an dieser Stelle nicht vorenthalten:
 
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Es wird Zeit nochmal "DANKE" zu sagen. Ein Wort, in welches ich gerne soviel mehr stecken würde. VIELEN DANK euch, die ihr mit uns METAL IST FREIHEIT gelebt habt. VIELEN DANK allen Bands, der CREW und allen Kuchenbäckern/innen :)Mniammmm. 
 
Was war das nochmal für eine verdammt geile Party mit euch? Was war das nur für ein Wochenende? Dieses 14th IN FLAMMEN Open Air? Was war es für eine Zeit davor mit all der Planung und Vorstellungen sowie dem nicht wissen, was und wie es kommen wird. Überrennt ihr uns und wir erleben einen erneuten mega Stau? Wird es mit den Schleusen besser funktionieren? Wie wird es mit der neuen WISCHI-WASCHI-Station funktionieren, dem größeren Zelt? Kommt ihr als Besucher und alle Bands gut zur Gartenparty? Hält das Wetter? Die Vorhersagen wechselten ja gefühlt im 23 Minuten-Takt. Wird euch der Kuchen schmecken? :)
 
Und mit einmal habt ihr den Platz gefüllt. Es fühlte sich die gesamte Zeit irgendwie nach etwas Besonderen an. Mit euch und dieser gewissen Stimmung und der familiäre Umgang mit all den bekannten und neuen Gesichtern. 
 
Ihr habt jedenfalls gefeiert als gäbe es keinen Morgen mehr. Dies zur Freude auch sämtlicher Bands (großes Danke von den Bands an euch!) und hoffentlich habt auch ihr selbst die ein oder andere Band neu entdeckt. 
 
Uuuuuund hoffentlich auch ein Stück Kuchen abbekommen :) ?? Alle haben sich wieder größte Mühe gegeben, euch den Sabber im Munde zusammenlaufen zu lassen. ?
 
Viel Glück hatten wir auch.
 
Dazu hier ein paar Infos aus dem Nähkästchen:
GRUESOME hatten mit einem Inlandflug Probleme und verpatzten den Flug über den großen Teich. Wie es einem da geht, das könnt ihr euch sicherlich vorstellen. Ich fahre ja viel und gerne Auto. Doch aus den USA hätte ich sie nicht abholen können :). Am Ende hatten wir Glück und die Band kam mit zwei Fliegern. 
PESTILENCE saßen ebenfalls fest auf Grund eines Flugausfalls. Aber auch dies konnte geregelt werden.
 
STROMAUSFALL... autsch 
 
...und so summieren sich die Herzschrittmacher rechtfertigenden Situationen :) 
 
Das WETTER, tja! Das hat sich allerdings der Wetterheini dann doch nicht getraut, uns die Party zu versauen. :) 
 
Doch leider ging auch dieses Wochenende vorüber. Vielen konnte ich noch am Sonntag hallo und auf Wiedersehen sagen. Ein für mich immer ergreifender Moment. Und mit einmal steht man da und der Kopf fühlt sich leer an. 
 
DANKE an dieser Stelle auch nochmals für das super saubere Hinterlassen unseres Gartens! Auch dies macht euch zu etwas ganz Besonderem!!
 
Ich würde jetzt jedenfalls gerne nochmal die verschiedensten Situationen durchleben, aber leider muss es nun bis nächstes Jahr warten. 2020 steht ein Jubiläum steht vor der Tür!
 
Schickt mir doch gerne eure Fotos/Videos und kleine Erlebnisse!
 
In Kürze wird die CREW nochmal zu einer Party eingeladen und dann geht`s an die Planungen für das 15th. IN FLAMMEN Open Air!
 
Wie immer lasse ich mir Zeit. 
Jede Gartenparty soll für sich einen besonderen Stellenwert haben. Mir ist es wichtig, dass eine zu 666%ig zu erleben. Im Anschluss nochmal gedanklich zu durchleben. Etwas Kraft und Ruhe tanken und dann Schritt für Schritt die Bands für 2020 einladen.
 
Also... NEIN.. das Billing fürs nächste Jahr steht noch nicht :)
Wird aber sehr sehr fein werden!!
 
Also. Wir sehen uns sicher auf dem ein oder anderen Konzert in nächster Zeit:)!
 
Ansonsten freue ich mich euch alle 2020 wiederzusehen!
Der VVK beginnt wie gewohnt am 01.09.!
 
666
Thomas 
 
 
 
Mehr zum IN FLAMMEN OPEN AIR 2019:
 
Freie Presse:
 
Torgauer Zeitung:
 
 
Das IN FLAMMEN OPEN AIR 2020 findet vom 09.-11.07.2020 statt.

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Bisher sind folgende Bands bestätigt:
tba
 
 
 
Early Bird - Tickets sind ab dem 01.09.2019 über www.in-flammen.com erhältlich!
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