Andreas Hertkorn - Seven Metal Inches

Andreas Hertkorn - Seven Metal Inches

  • Puh, da bin ich mal wieder froh, dass absolute Nerds nicht nur vor dem PC sondern auch vor dem heimischen Plattenspieler zu finden sind. Andreas Hertkorn hat sich die Picture 7‘ der letzten drei Jahrzehnte im extremen Metal vorgenommen und ein großartiges Nachschlagewerk verfasst.
Arroganz - Erzketzer

Arroganz - Erzketzer

  • Nach vier Alben und einer Split legen die Cottbusser Black Deather nun ihre erste EP vor.
In Flammen Open Air 2018
  • In Flammen Open Air 2018
  • Es schlägt Dreizehn beim IN FLAMMEN OPEN AIR.

    Mitte Juli trafen sich einmal mehr Freunde der harten Klänge in Torgau, um die gesamte Bandbreite der Musik zwischen klassischem Heavy Metal bis hin zu nicht jugenfreien, wie ironischem Porn-Grind zu zelebrieren und dabei traditionell sowohl dem Underground wie Szene-Größen und Urgesteinen in einzigartiger Atmosphäre zu huldigen. Dazu Hochzeiten, Heiratsanträge, Kaffee und Kuchen, Sport und Eis im Schatten altehrwürdiger Bäume, die legendäre Froschkotze nicht zu vergessen. Um es vorweg zu nehmen: Torgau, der Entenfang und das IN FLAMMEN haben einmal mehr gerockt und das Twilight Magazin war mittendrin.

Eternity Magazin #23

Eternity Magazin #23

  • Es gab mal eine Zeit, da erschien das Twilight Magazin regelmäßig als Print-Ausgabe, der Verfasser dieser Zeilen hatte noch den Fokus auf das aktive Musiker- und Veranstalter-Lotterleben gelegt und war Freund, ja sogar Abonnnent einer weitgehend klischeefreien Untergrund-Gazette namens ETERNITY. Die Jahre verstrichen, während die Musikszene in den Nullerjahren diversen Umbrüchen ausgesetzt war, das Twilight schaffte den Sprung aus dem Print ins Online-Zeitalter, der talentarme Musiker schulte zum nicht minder talentierten Schreiber um und das "Underground Music Zine Since 1995" verschwand irgendwie in der Versenkung...

Final Cry - Zombique

Final Cry - Zombique

  • FINAL CRY begleiten mich nun schon seit ihrem zweiten Demo "Stormclouds", genauer gesagt seit 1996, durch mein metallisches Leben. Die Niedersachsen haben seither mit "Wavecrest" 1997, "Spellcast" 2000, "Wolves Among Sheep" 2002 und "Neptunes Relief" 2006 vier Longplayer in Eigenregie veröffentlicht bis irgendwann nach jener Veröffentlichung ein großer Bruch kam und die Band in der Versenkung verschwand, ohne dass man sich jedoch jemals auflöste.

Rotting Christ - Under Our Black Cult

Rotting Christ - Under Our Black Cult

  • Die griechischen Black Metaller Rotting Christ haben 30 jähriges Bandjubiläum. Was liegt da also näher als eine Deluxe Edition bestehend aus 5 CDs samt 72 seitigem Büchlein unter die Leute zu hauen!?!
Chaos Path - The Awakening

Chaos Path - The Awakening

  • Kaotysk Metal, kreiert von versprengten (Ex-)Mitgliedern, deren Formationen wie My Cold Embrace, Ancient Wargod, Gymir oder Reflector nicht nur im nordhessischen Underground durchaus gesetzt waren und sind, die sich seit 2016 unter dem Banner von CHAOS PATH vereinen. Somit sind hier musikalisch, gestandene Persönlichkeiten, Könner und Macher am Werk, die neben viel Leidenschaft und Hingabe akribischen Wert darauf legen, die kreative Ausgeburt auch über die Musik hinaus zu einem stimmigen, (dis-)harmonischen Ganzen heraufzubeschwören.

Moritz Grütz - Metallisierte Welt - auf den Spuren einer Subkultur

Moritz Grütz - Metallisierte Welt - auf den Spuren einer Subkultur

  • SEPULTURA hatten Ende der 80er noch einen fetten Exoten-Bonus, der gilt in der globalisierten Welt für Brasilianer nicht mehr. Wie aber ist es heute bei Bands, die aus Surinam, Aserbaidschan oder von den Färöer Inseln stammen und den metallischen Klängen frönen?

WALDHALLA - Ausgabe #2

WALDHALLA - Ausgabe #2

  • Wider jedwede Vernunft und jegliche Trends haben die Kollegen des WALDHALLA-Zines entschlossen, sich zukünftig vornehmlich auf die Printausgabe ihres Magazines zu konzentrieren.

Ein kleiner Metal-Guide

Ein kleiner Metal-Guide

  • Dieser kleine Metal-Guide ist nicht revolutionär aber das Buch mit einer Mischung aus Cartoon und Comic bietet einen (selbst-)ironischen Einblick in die Metal-Welt.

Dayal Patterson - BLACK METAL: EVOLUTION OF THE CULT

Dayal Patterson - BLACK METAL: EVOLUTION OF THE CULT

  • Dayal Patterson „BLACK METAL: EVOLUTION OF THE CULT“ – DIE MYTHEN, DIE MUSIK UND IHRE MACHER
    (Hardcover, 684 Seiten, ISBN: 978-393687829-5)
     Verlag: Index Verlag
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    Eins jener Bücher, bei dem das Herz aufgeht bzw. die Hörner weiter wachsen. Oder sollte ich lieber sagen, die schwarze Seele wird an den Teufel verkauft (- wenn sie es nicht schon längst als Black Metal-Fan ist; klar)?!

  • Party.San Open Air 2017
  • flyer X

    Ich weiß nicht, ob es mit einer einsetzenden "Altersmilde" zu tun hat, dass es mir so vor kommt, als liefe das PARTY.SAN METAL OPEN AIR mittlerweile von Jahr zu Jahr immer entspannter ab. Auch wenn ich mich anderen Festivitäten nicht grundsätzlich verschließe, und mir insbesondere das Protzen Open Air sowie seit diesem Jahr auch das In Flammen Open Air ans Herz gewachsen sind, so ist es doch der "große" Bruder in Thüringen, bei dem sich der Festival-Jahreskreis für mich seit 1999 stetig schließt. Egal ob Wetterkapriolen - Brüllhitze vs. Schlammschlachten -, der hieraus resultierende Standortwechsel von Bad Berka nach Schlotheim, die stetige Weiterentwicklung hinsichtlich Größe, Logistik und Organisation, Wechsel von liebgewonnenen und guten Caterern etc. hat mich über die Jahre nur mit einer Ausnahme davon abhalten können, dem PARTY.SAN METAL OPEN AIR, diesem einzigartigen Nischen-Festival in dieser fern zu bleiben. Selbst an die nervigen Pfandchipse habe ich mich gewöhnt und die bei Einführung von mir eher skeptisch "beäugte" Zeltbühne empfinde ich mittlerweile als Bereicherung. Nach wie vor passt auf diesem Festival nahezu alles, denn am Ende steht bei allem Brimborium die Musik und weiterhin ist mir in rund zwei Dekaden Festival-Erfahrung keine Veranstaltung unter gekommen, die ein solch´ ausgewogenes Verhältnis zwischen Musik, kulinarischem und Händlerangebot bietet, wie das PARTY.SAN METAL OPEN AIR. Und hinsichtlich des Billings schaffen es die Organisatoren jahrein jahraus, trotz unaufhaltsam rotierendem Festival-Band-Karussels, sehenswerte Konstellationen aus Debutanten (Szene-Urgesteinen und Newcomern) wie beispielsweise Possessed oder Humilation, oder alten Recken der Marke Desaster oder Marduk sowie dem (heimischen) Szene-Nachwuchs zusammen zu stellen. Wie ihr seht, fällt es mir schwer, das PARTY.SAN METAL OPEN AIR ganz objektiv zu betrachten, auch wenn ich in der Vergangenheit nicht Kritik hinterm Berg gehalten habe, sofern mir Dinge gegen den Strich gegangen sind. Und während ich diese Zeilen so schreibe muss ich unweigerlich an das vielzitierte "alte Ehepaar" denken, bei dem ein jeder den anderen trotz oder gerade wegen der vielen kleinen Eigenarten und Unzulänglichkeiten schätzt und liebt.(JD)

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