Never Comes Silence

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Never Comes Silence

Im Januar diesen Jahres gingen wir dann für einige Tage ins Twin Record - Studio nach Dortmund um unsere aktuelle Demo - CD "Red Ocean" aufzunehmen. Obwohl uns bis jetzt, wie ihr euch wahrscheinlich denken könnt, der große Durchbruch noch nicht gelungen ist, sind wir mit den Resonanzen auf die Platte bisher sehr zufrieden. Momentan tingeln wir durch die Lokalradiostationen im Ruhrgebiet, versuchen Auftrittsmöglichkeiten zu bekommen und verschicken Red Ocean an alle möglichen und unmöglichen Magazine und Labels (,ob sie wollen oder nicht !!!).

2. Welches sind eure größten Einflüsse?

Unsere Haupteinflüsse kommen ganz klar aus dem Metalbereich. Wir sind allerdings auch offen für andere Musikrichtungen und verarbeiten in unserer Musik Elemente aus dem Alternativ - Bereich genauso wie Folkeinflüsse und dezente Klassikanleihen, wenn sie unserer Meinung nach in das jeweilige Stück passen. Hier spielen natürlich auch die unterschiedlichen Geschmäcker der verschiedenen Bandmitglieder eine Rolle, und da wir sieben Leute sind, kommen eine ganze Menge Einflüsse zusammen, die zu einem homogenen Ganzen verarbeitet werden wollen. 3. Wie würdet ihr eure Musik selbst beschreiben und kategorisieren? b) Und was haltet ihr von Kategorisierung bzw. Schubladendenken bezüglich Musikstilen

Seine eigene Musik in eine Schublade stecken zu müssen, ist natürlich nicht ganz so einfach. Wir glauben aber, dass die Umschreibung atmosphärischer Metal unsere Musik ganz gut beschreibt. In einigen Reviews zu "Red Ocean" war auch zu lesen, dass wir Gothic - Metal machen, was der Sache auch recht nahe kommt. Dennoch denken wir, dass wir mit Bands wie den alten "Theater of Tragedy" oder "Tristania" (obwohl auch wir mit einem Sänger und einer Sängerin agieren), nicht viel gemeinsam haben. Wir gehen wesentlich subtiler zu Werke. Ein Vergleich zu ganz alten "The 3rd and the Mortal" und "Paradise Lost - Sachen", wie der Redakteur eines Magazins unsere Musik letztens beschrieb, passt da schon eher.

4. Wie entsteht bei euch das Songwriting und wie läuft eine Recording-Session bei euch ab?

Das Songwriting ist bei uns immer eine ganz spannende Sache. Wir verstehen uns als demokratische Band und wollen möglichst alle Vorschläge der einzelnen Bandmitglieder berücksichtigen. Aus diesem Grund ist es durchaus möglich, dass wir insgesamt länger als andere Bands an einem Stück arbeiten. Wenn das Endergebnis dann aber allen gefällt, hat sich der Zeitaufwand gelohnt. In der Regel sieht es so aus: Jemand von uns bringt eine Idee mit in den Proberaum. Die wird von den Anderen dann so auseinander genommen bis der Ideengeber die Sache absolut nicht mehr erkennt, aber am Ende trotzdem mit dem Ergebnis zufrieden ist.

5. Welche Bedeutung mißt Ihr dem Sound bzw. der Produktion generell bei? Denkt Ihr beispielsweise, dass gute Songs auch mit einem durchschnittlichen Sound funktionieren können?

Mit unseren bescheidenen finanziellen Mitteln geht es uns wahrscheinlich ähnlich wie den meisten anderen Demo - Bands. Man muss zwar Abstriche beim Sound machen, versucht aber trotzdem jemanden zu finden, der einem für einen erschwinglichen Kurs einen akzeptablen Sound zusammenbastelt. Obwohl "Red Ocean" für relativ kleines Geld entstanden ist glauben wir, dass man sich das Produkt sehr gut anhören kann. Das durchschnittliche Produktionen zumindest für einen Kultstatus gut sein können, beweisen z.B. Platten wie Exxplorers "Symphonies of Steel" oder auch die erste Megadeath (auch schon damals alles andere als eine gute Produktion)" , die heute noch "State Of The Art"sind, ohne wenn und aber - und das ist gut so !!!!!.

6. Wie sieht es mit Live-Gigs aus?

Neben zwei Konzerten in Süddeutschland sind bis zum Jahresende auch noch einige Konzerte im Ruhrgebiet geplant, die aber momentan noch nicht ganz unter Dach und Fach sind. Definitiv klar ist aber, das wir am 02.11.2002 auf dem "After Hallows Even - Festival" in Datteln (in der Nähe von Dortmund) spielen werden.

7. Was steckt hinter eurem Bandnamen? Wieso habt ihr diesen gewÃhlt und was bedeutet er für euch?

Einige eurer Leser werden sicherlich wissen, dass Never Comes Silence der Titel einer Platte von Revelation ist. Obwohl wir die Band natürlich mögen, war dies nicht der ausschlaggebende Grund für die Wahl unseres Namen. Viel wichtiger war für uns der schöne Klang der Worte und die Tatsache, dass der Name Never Comes Silence unsere Musik sehr gut wiederspiegelt.

8. Was erhofft ihr euch bandtechnisch für die Zukunft? Wann ist mit neuem Material zu rechnen?

Headliner des nächsten Dynamo Open - Airs oder vielleicht auch des nächsten Summerbreeze zu sein. Nee, mal im ernst. Es wäre schon schön endlich mal unter vernünftigen Bedingungen spielen zu dürfen. Das heißt ausreichend Platz für sieben Leute, einen guten Sound und mehr als fünfzig Zuschauer vor der Bühne. Außerdem hoffen wir natürlich unsere Auflage von 500 CD´s bis zum Winter verkauft zu haben, um dann im Januar mit neuem Material ins Studio gehen zu können.

9. Wie steht ihr generell der Metalszene gegenüber?

Wir finden die "Metalszene" der Gegenwart sehr spannend und mögen die große musikalische Vielfalt die sie auszeichnet. Wir haben beispielsweise keine Probleme damit uns bei Partys zu so unterschiedlichen Bands wie Iron Maiden, POD, Soilwork, Nevermore, Creed oder Candlemass die Kante zu geben. Was wir hingegen absolut nicht mögen sind arrogante Musiker und intolerante Metalfans die es ja leider auch zu Genüge gibt.

10. Abschliessende Worte an unsere Leserschaft?

Erst mal schönen Dank, dass ihr bis zur letzten Frage durchgehalten habt. Noch schöner wäre es, wenn ihr uns mal einen Besuch auf unserer Homepage www.nevercomessilence.de abstatten würdet, um uns mitzuteilen, wie euch unser Beitrag auf dem Twilight - Magazin - Sampler gefallen hat. Solltet ihr das Teil nicht besitzen, gibt`s dort auch Stücke zum Downloaden oder (für die ganz Netten unter euch;... schleim, schleim) CD´s von uns zu bestellen. In der Hoffnung, euch demnächst auf einem Konzert von uns zu sehen verbleiben wir hochachtungsvoll... Ach Scheiße: Stay Doomed.

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