Arch Enemy - Von Gentlemen und Testosteronfrauen

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Arch Enemy - Von Gentlemen und Testosteronfrauen

´Anthems Of Rebellion´ heißt das neue Werk der Erzfeinde aus Schweden, bei denen man das Gefühl hat, dass ein frischerer Wind weht.

Seit Sänger Johan Liiva vor drei Jahren durch Angela Gossow ersetzt wurde, findet die Band zu alter Stärke und Energie zurück. Telefonisch plauderte ich mit der Sängerin, die eigentlich eine ganz normale nette Stimme hat, nicht nur über das neue Output, sondern auch über die Position der Frauen im Metal und das Business an sich. Angela zeigte sich als selbstbewußte, aber keinesfalls arrogante Gesprächspartnerin, die sich ihre Gedanken über die Vorgänge in der Szene macht.

Wie bist du mit dem neuen Album zufrieden?

Wäre ja schlecht, wenn ich nicht zufrieden wäre! Ja, ich bin zufrieden, obwohl ich als Musikerin immer ein halbes Jahr Abstand brauche, um zu sagen, ob es wirklich gut oder schlecht ist. Ich brauche da etwas Zeit, die anderen in der Band finden da schneller den nötigen Abstand. Ich stecke irgendwie noch in den Aufnahmen und höre zu viele Einzelteile.

Siehst du es denn auch so, dass ihr musikalisch wieder in die Richtung des Debuets geht, was ich absolut gut finde?

Also, ich sag mal, es hat nicht die Roheit der ersten Scheibe, das hatte ja ein ganz besonderes Flair. Absolut richtig! Das hat aber immer mit der Zeit zu tun, damals war der Sound halt roh und brachial, jetzt ist es schon ausgefeilter und tighter, was wir machen. Man kann auch nicht einfach wieder zurückgehen. Man kann eine neue Härte entdecken, das ist es, was wir versuchen. Wir wollen nicht softer werden, sondern hart bleiben, aber auf eine andere Art und Weise.

Also langweilen euch Wiederholungen?

Es bringt nichts Black Earth Part II aufzunehmen, die Scheibe ist super, so wie sie ist. Eine Band muß sich weiter entwickeln in dem Sinne, dass sie Wege findet, das was sie sagen will auszudrücken.

Na ja, aber Despicible Heros hätte ja auch auf der Black Earth sein können.

Ja, das stimmt. Es ist auch mein Lieblingssong.

Ich war damals sehr froh, dass die Amotts das Armarggeddon Projekt gestartet haben, weil ich die Hoffnung hatte, dass sie dort ihren Drang nach Melodien ausleben können und Arch Enemy wieder etwas straighter werden. Das war damals leider nicht der Fall, ist jetzt aber zu beobachten.

Ich glaube, die vielen Melodien sind der gesamten Band auf den Geist gegangen. Dann hat Michael irgendwann mal gesagt, wir sollten nicht zu den Dream Theatre des Death Metal verkommen. Na ja, was heißt verkommen, ich meine werden und nur noch Musik für Musiker schreiben mit endlosem Gefiedel und Gedudel.

Ja, denn nicht alles, was schwer zu spielen ist, kommt auch gut.

Genau.

Lag eigentlich ein heftiger Druck auf dir, als du eingestiegen bist, immerhin arbeitest du plötzlich mit der Speerspitze der Death Metal Mucker zusammen. Ist da der Druck nicht höher als bei den alten Bands?

Am Anfang war der Druck sehr stark, als ich in die Band eingetreten bin. Da war ich auch im Studio sehr unsicher, weil ich wußte, dass sie alle sehr gute Musiker sind und ich nicht wußte, ob das, was ich mache, gut genug ist für die Band. Das fanden die Jungs ziemlich witzig. Inzwischen kennen wir uns persönlich gut, und ich kenne ihre Macken. Sie sind gute Musiker und ich kenne nun aber auch die humane Seite jeder Person und ihre Schwachpunkte, da verliert man dann schnell den extremen Respekt (lacht). Ich habe weiterhin Respekt vor dem musikalischen Können, fühle mich aber nicht so, als würde ich unter ihnen stehen. Wir ziehen alle an einem Strang und ich bin , der sehr selbstkritisch ist. Da sind es die Jungs, die mich bestätigen und sagen, dass ist gut, was du machst. Da sind sie aber im Studio genau so. Chris haßt alle seine Solos, er glaubt, die sind alle nicht gut genug. Sind sie aber! Das sage ich ihm auch, aber aus seiner persönlichen Sicht halt nicht. So geht es wohl jedem Musiker. Obwohl, es gibt auch Musiker, die den letzten Scheiß rausbringen und stolz drauf sind.

Lebst du immer noch in Schweden, bist du dort heimisch geworden?

Ich bin immer noch heimisch in Köln. Ich hab da auch noch ´ne Wohnung mit meiner kleinen Schwester zusammen. Da bin ich, wenn mit der Band wirklich gar nichts passiert. Ich bin natürlich auch oft in Schweden, wenn wir dort zusammen proben. Jetzt vor der Tour müssen wir halt ziemlich viel proben, weil wir ein neues Set einüben müssen. Da bin ich mittlerweile auch heimisch. Ich habe dort mein Fitnessstudio und meinen Supermarkt, halt was man so hat, um sich heimisch zu fühlen.

Ich brauche da eher eine Kneipe und einen Dönermann, aber egal. Zu den Texten. Du hast einen Teil diesmal ja selber geschrieben. Wogegen rebelliert ihr denn eigentlich mit den Anthems Of Rebellion?

Ich finde, es gibt eine ganze Menge zu rebellieren. Also erstmal ist es der komplette Mainstreambereich, gegen den wir rebellieren.

Meinst du den allgemeinen Mainstrem, oder beziehst du das Auf den Metal?

Na ja nicht unbedingt Metal, sondern diese ganzen Creeds und Nickebacks dieser Welt, die halt das Airplay kriegen. In Deutschland und Europa gibt es ja wenig Metal Sendungen, in den USA kommt jetzt schon wieder ein bißchen Headbangers Ball, dort werden aber auch nur sehr kommerzielle Stücke gespielt. Na ja, was heißt kommerziell, da kommen halt Sachen wie Mudwayne. Ich finde die Jungs nicht schlecht, aber sie tendieren in einen Bereich, der sich sehr stark an den Nu Metal anlehnt. So wie man heute als harte Band halt klingen soll. Das ist auch so bei Korn, die ich sehr mag, aber das ist halt eine Musik für Massen. Kleinere Bands oder Leute, die wie wir Nischen bedienen, haben wirklich Schwierigkeiten, die Menschen zu erreichen, die uns vielleicht geil fänden, wenn sie uns überhaupt hören würden. Dagegen rebellieren wir so ein bißchen. Das zeigt auch das Cover, diese gesichtslos Masse, in der einer versucht, seine Individualität zu entdecken. Das Leben ist ja so, die Medien sind ja die stärkste Kraft in der Gesellschaft. Schau Dir doch bitte nur mal Janette Biedermann an.

Yeah, rock my life!

Hahaha, ja, aber dass diese Leute in Deutschland einen solchen Erfolg haben, erschreckt mich. Die Leute stehen drauf, weil es Tag und Nacht runtergedudelt wird. Oder nimm die Kleidung; Sex In The City mit Jessica Parker. Die macht ja die Mode für eine komplette Generation. Tarnhosen mit Pömps drauf, das finde ich unmöglich, aber es gibt tausende Frauen, die so herumlaufen, nur weil das jemand bei Sex In The City mal getragen hat. Auch was das politische Gedankengut und das sozial Denken betrifft, gibt es doch viel Einheitsbrei, es gibt kaum jemand, der sagt, dass hier etwas schief läuft.

Glaubst du nicht, dass es an Charme für die alten Fans verlieren würde, wenn ihr plötzlich zum Megaseller werdet?

Das glaub ich nicht. Ich finde, dass ein Gig um so intensiver wird, je mehr Leute da sind. Wenn man seiner Lieblingsband wünscht, Underground zu bleiben, wünscht man ihr, nicht von der Musik leben zu können.

Ich finde das sehr zweischneidig, natürlich gönne ich es jedem, der gute Mucke macht, auch davon leben zu können. Aber ich war auf der ersten Arch Enemy Tour in Jugendzentren, wo der Schweiß von der Decke getropft ist und nur Leute waren, die diese Musik wirklich lieben. Wenn ich sehe, dass Within Temptation Werbung bei Kochduell machen, ändert sich ja auch das Publikum. Wobei ich nicht der Meinung bin, dass eine Platte schlecht ist oder man aufhören sollte, eine Band zu supporten, nur weil die Verkaufszahlen gut sind.

Wir sehen das so, dass vielleicht viele Leute einen guten Musikgeschmack hätten, wenn sie der Musik ausgesetzt wären. Die Hardcore Fans der ersten Stunde möchten das natürlich mehr für sich beanspruchen, weil sie denken “das ist meine Band”. Wir denken das anders, wir halten Musik für global und grenzüberschreitend und wollen so viele Menschen wie möglich erreichen. Vor allem mit Musik, die anders ist als der Mainstream. Im Ostblock z.B. ist es gar nicht möglich Arch Enemy Platten zu kaufen. Unsere Konzerte sind immer noch total intensiv, auch wenn es 300 Leute sind und du kannst davon ausgehen, dass die Hälfte alles komplett mitsingt. Ich glaube jeder Metal Fan, auch wenn er von Nu Metal kommt, und dann anfängt extremere Bands für sich zu entdecken, mag die Musik genau so. Irgendwann hören die ihren alten Kram vielleicht gar nicht mehr. Es ist halt intensive Musik, die kann man nicht so einfach nebenher hören, damit muss man sich beschäftigen. Vielleicht fangen Leute dann ja auch mal mehr an nachzudenken, was aber auch nicht gut ist, wenn sie Black Metal der falschen Band hören.

Wie liefen denn die Gigs mit Maiden?

Es waren nur zwei Supportshows in Oslo, aber die waren super. Wir hatten ein super Feedback von den Leuten. (lachend) Bruce hat fast einen Herzinfarkt bekommen, als er mich hat singen hören und konnte das gar nicht glauben. Er meinte, dass wir die beste Supportband seit langem gewesen seien. Maiden wollen versuchen, dass wir mit auf die Tour kommen, aber das liegt auch immer am Geld. Maiden spielen halt immer zwei Shows und haben dann einen Day Off, es ist schwierig für kleinere Band das leisten zu können. Es ist auch fraglich, ob wir uns mal dazwischen buchen können, da Maiden doch weite Reisen zwischen den Gigs haben.

Nun aber mal das Rad der Geschichte zurückgedreht und ein paar Fragen zur Geschichte. War es eigentlich schwierig für dich, dass Jeff Walker eindeutig die Nr. 1 für die Band war und nur weitergesucht wurde, weil er abgesagt hat?

Na ja, ganz so war es nicht. Jeff Walker hat seit 10 Jahren nicht mehr gesungen. Ich hab ihn mal getroffen und er meint nicht, dass er das noch kann. Sie haben damals überlegt, Jeff zu fragen, was ja auch am naheliegensten war. Er ist oder war ein guter Sänger, bei dem man nicht weiß, ob er es noch kann. Michael sagt, er sei froh, dass es nicht geklappt hat, da er nicht weiß, wo die Band dann heute stehen würde. Er findet es interessant mit mir, was nicht heißt, dass sie mit Jeff weniger Erfolg gehabt hätten, aber es wäre halt anders gewesen. Die Band fühlt sich nun wieder sehr neu und hat ein anderes Flair bekommen.

Du wirst ja oft auf deine Exotenrolle als Frau im Death Metal angesprochen, wie erklärst du es dir, dass es so wenige Frauen unter Musikern und den Fans gibt?

Ich glaube es liegt daran, dass Frauen einfach etwas sanftere Wesen sind. Ich glaube sie haben ein nicht so großes Aggressionspotential und brauchen die Musik nicht, um es auszuleben. Ich sehe das an meiner Schwester, die hört Soul und Blues und kann überhaupt nicht verstehen was ich da eigentlich mache. Wir sind sehr unterschiedlich, ich bin halt ein nicht so sanftes Wesen. Ich glaube aber, dass die Anzahl der Frauen zunimmt, die sich auf die Bühne trauen oder im Publikum stehen. Ich glaube, das ist einfach eine Wesensart. Frauen stehen eher auf Beschützerkram und nicht auf so brutales Zeug. Ich bin halt eher so ´ne Testosteronfrau (lacht) die meisten Frauen sind halt eher östrogenfrauen. Das ist genau die Theese von Peter Steele zu dem Thema. Ich hatte halt immer zu wenig weibliche und zu viel männliche Hormone, vielleicht liegt´s daran, keine Ahnung.

Wie stehst du denn zu Texten wie Pleasure Slave von Manowar oder Fuckt With A Knife von Corpse?

Die schauen wahrscheinlich zu viele Splattermovies. Ich finde es ist hart an der Grenze, Leute die sich damit zu viel indentfizieren sind problematisch, wenn es mein Freund wäre, würde ich sicherlich eine Diskussion anfangen. Ich kenne die Canibal Corpse Jungs und sie sind alle sehr nett und sehr nett zu ihren Freundinnen. Die haben halt eine etwas merkwürdige Art von Humor. Es ist schwierig, die haben zum Teil ja auch ein sehr junges Publikum, da finde ich die Texte ein bißchen fraglich. Es ist wie die Goremovies, die gibt es ja auch haufenweise. Daher kann man nicht sagen, dass Corpse einen schlimmen Einfluss haben, denn du kannst davon ausgehen, dass sich diese Jungs auch die Filme anschauen. Mich wundert es nur, dass die Leute, die am extremsten sind, sich privat immer als die ruhigsten, liebsten und ausgeglichensten entpuppen. Corpsgrinder hat mich mal auf einem Festival bei einer gemischten Dusche gefragt, ob er gehen soll, ob er mich stört. Ich hatte sogar noch ein Handtuch um, er hat mich nicht mal nackt gesehen. Es war ihm trotzdem peinlich und er hat mich drei Mal gefragt. Das war doch alles kein Problem, er ist halt ein Gentleman. Und dann brüllt er auf der Bühne von Vergewaltigungen. Wir würden solche Texte nicht verfassen. Ich mag die Texte nicht, aber ich bin Fan von Corpse, die Eaten Back To Life ist meine Lieblingsscheibe, mein Lieblingssong ist Shraddert Humans. Ich möchte hier keinen moralischen Zeigefinger heben. Das soll jeder selbst entscheiden.

Du siehst dann aber schon eine Verantwortung für das, was du insbesondere jungen Fans in die Ohren schreist.

Ja das sehe ich, deshalb achte ich auf meine Texte. Ich möchte aber keiner anderen Band sagen, was sie zu tun oder zu lassen hat.

Lee Aaron hat mal gesagt, dass, wenn man als Frau im Hard Rock nicht gut aussieht, dann machen die Männer Witze über dich hinter deinem Rücken, egal wie talentiert du bist. Wenn du aber attraktiv bist, dann sinkt sofort deine Glaubwürdigkeit als Musiker” Hast du diese Erfahrung auch gemacht?

Ja, das ist wirklich so. Ich höre das ja auch immer wieder. Ich bin halt ein Gimmick in der Band. Ich mach das jetzt schon seit drei Jahren und ich hab schon 150 Shows gespielt, von denen keine schlecht war und höre es mir trotzdem an. Ich weiß auch Kimberly Goss kriegt eine Menge Scheiss ab, weil sie halt nicht superschlank ist oder die beiden Sängerinnen von Madder Mortem. Sie sind beide super Sängerinnen, einwandfrei, tolle Stimmen, tolle Persönlichkeiten. Die haben halt ein paar Pfund zuviel und darauf wird halt rumgeritten. Bei Sängern spielt das Aussehen ja irgendwie keine Rolle. Ja, bei Candlemass ist es cool, bei Fear Factory war es cool und John Beliver war es auch OK. Die meisten Sänger sind fett und häßlich und da sagt keiner was.

Ich kann das was du gesagt hast nachvollziehen. Deshalb gibt es wahrscheinlich auch so wenig Frauen in Bands.

Die müssen sicher sein, dass sie nicht eiern oder den Ton nicht falsch treffen. Also ich hab diese Erfahrung gemacht. Ich sehe das ja auch bei Kittie, es gibt viel schlechtere Jungens Bands, die schlechtere Mucke dieser Art machen und da sagt keiner was. Die Mädels werden ja auch ohne Ende unter die Lupe genommen.

Na ja gut, aber die Archies haben sich ja auch aufgrund eines Videos für dich entschieden und ich glaube nicht, dass du den Job bekommen hättest, wenn du aussehen würdest wie deine Namensvetterin Frau Merkel.

Wahrscheinlich nicht, ne. Es war allgemein für Arch Enemy wichtig, dass der Frontman charismatisch ist. Das hat bei Johan gefehlt.

Stimmt, der wirkte immer sehr lethargisch auf der Bühne.

Ja, Johann hat sich am liebsten hinter seiner Brille versteckt. Guck dir die Jungs an, die gehen alle aufs Visuelle. Michael hat rote Haare und ist ein Blickfang und die sehen alle gut aus in der Band. Daher haben sie jemanden gesucht, der dazu paßt, daher hätten sie sich mit Sicherheit nicht Angela Merkel geholt (lacht).

Na ja gut, das zeigt aber, dass die Optik schon eine Rolle spielt.

Ja schon, aber ich bin ja nun auch kein Modell, sagen wir es mal so. Die meisten Frauen im Metal sind keine Models, aber die sehen ganz nett aus.

Ich glaube, dass du die Band rein kommerziell durch deine Erscheinung nach vorne bringst. Im neuen Rock Hard ist ein Foto von dir bei der Vorschau, obwohl es z.B. auch eine Story über Maiden geben wird.

Das kommt daher, dass wir höchstwahrscheinlich im nächsten Heft die Coverstory sind, weil wir voraussichtlich mit der Platte den Soundcheck gewinnen werden. Es hat also nichts mit dem visuellem zu tun. Es wird auch ein Bandfoto auf dem Cover sein. (Das “Bandfoto” sieht man auf Rock Hard Nr. 196 - Trille) Na ja, aber auch bei News werden immer eher die Sängerinnen von Gathering, Lacuna Coil, Nightwish, etc. abgebildet. Aber ich denke dass, das auch daran liegt, dass es das Gesamtbild des Magazins auflockert. Von 100 Seiten sind auf 98 Seiten nur Männer, sobald mal eine Frau da ist, ist das visuell einfach mal was anderes. Die Magazine achten natürlich auch auf das Visuelle, schon um es gut zu verkaufen. Ein anderes Gesicht, mal ohne Bart und dicke Warze auf der Nase, macht es halt interessanter.

Wie wichtig war es dir, dass die Songs von Wages Of Sin im Netz waren, ohne dass jemand wusste, dass eine Frau gesungen hat?

Das hatten wir uns alle überlegt. Wenn du eine News rausgibst, dass da jetzt eine Frau singt, dann gibt es das Megageläster, das wollten wir uns sparen. Wir wollten die Musik für sich sprechen lassen und schauen was passiert.

Die Reaktionen waren ja sehr positiv.

Ja das war eine gute Idee (lacht). Wir sind halt clevere Jungs und Mädels. Ich bin ja auch gelernte Werbekauffrau.

Na dann kennst du dich ja auch mit Logos aus. Erkläre mir doch mal die Bedeutung von eurem, oder ist es nur ein Trademark.

Ich hab mir ein paar Geschichten dazu ausgedacht, die sind aber alle gelogen. (lacht). Michael meinte, es sei ein Penisring, aber das finde ich ziemlich brutal. Ich hab mir mal gedacht, das würde Arch Enemy symbolisieren. Die vier Musiker und ich in der Mitte, das ist aber auch glatt gelogen. Es hat ein Kumpel von denen entworfen, und es paßt, sieht doch nach Metal aus. Es ist mittlerweile ein Markenzeichen geworden.

Letzte Worte?

Kauft Anthems Of Rebellion, wenn ihr es nicht kaufen könnt, dann klaut es.

Aber nicht brennen, oder?

Nein nicht brennen!

 

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