STAM1NA - Interview mit Emil und Pexi (Oktober 2014)

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STAM1NA - Interview mit Emil und Pexi (Oktober 2014)

Das sechste Album „SLK“ wurde gerade, im Rest Europas, veröffentlicht und noch einen Monat bis zur Europatour – gibt es einen besseren Zeitpunkt um die Finnen mal in die Mangel zu nehmen? Keyboarder Emil und Gitarrist Pexi haben sich die Zeit genommen und unsere Fragen beantwortet. Uns verraten sie, wieso sie eigentlich in Finnisch singen, warum sie in Finnland so erfolgreich sind und warum ihr euch STAM1NA unbedingt anhören, und ansehen, solltet!

[English version below!]

 

Würdet ihr euch - und eure Band - unseren Lesern, die euch noch nicht kennen, einmal vorstellen?

Wir sind Emil, der Keyboarder, und Pexi, der Gitarrist, von der finnischen Metal Band STAM1NA.

Euer sechstes Studioalbum „SLK“ wurde vor kurzem, auch außerhalb von Finnland, veröffentlicht. Könnt ihr uns verraten, warum ihr es in eurem Heimatland so viel früher veröffentlicht habt?

Emil: Wir konkretisieren unsere Pläne fürs Ausland erst, wenn das Album soweit ist, in Finnland veröffentlicht zu werden. In diesem Fall wollten wir erst einmal abwarten, wann wir im Rest von Europa touren würden, um ein passendes Releasedatum zu finden. Die Tour soll nun Anfang November stattfinden.

Wo habt ihr die Ideen für euer aktuelles Album gesammelt? Und woher kommt die Inspiration normalerweise? (Hat es sich bei diesem Album irgendwie geändert?)

Emil: Noch während wir touren, und unser vorheriges Album promoten, sammeln sich schon mp3 Dateien in deinem Email Postfach an. Wenn wir genug davon zusammen haben, setzen wir uns alle zusammen und fangen an damit zu arbeiten. Unser Sänger, Antti, schreibt die Texte meistens erst, wenn die Songs schon fast fertig sind.

Im Vergleich zu euren älteren Alben – Gab es irgendwelche grundlegenden Veränderungen? (Vielleicht beim Aufnehmen im Allgemeinen, beim Schreiben der Songs, etc.)

Emil: Wir haben uns immer sehr darum bemüht, bei jedem Album etwas Neues auszuprobieren – zum Beispiel einen anderen Produzenten, ein anderes Studio, oder einen anderen Mischer. Uns soll ja schließlich auch nicht langweilig werden. Für unser aktuelles Album haben wir zum ersten Mal mit dem Produzenten Janne Saksa, und dem Mischer Tue Madsen, zusammengearbeitet.

Die Texte eurer Songs sind in Finnisch. Wie kamt ihr zu der Entscheidung, diese in eurer Muttersprache zu verfassen?

Pexi: Genau genommen haben wir ein paar Demos mit englischen Texten aufgenommen, als wir die Band gerade gegründet hatten. Allerdings haben wir die Texte ziemlich bald nur noch in Finnisch verfasst, weil es für Hyrde, unseren Sänger, einfacher und natürlicher ist, sich in Finnisch auszudrücken. Das hat uns auch eine ganze Menge Aufmerksamkeit eingeheimst, weil es kaum Metal Bands in Finnland gab, die in Finnisch gesungen haben. Heute gibt’s schon einige mehr.

Glaubt ihr, dass die Sprache ein großes Problem für Ausländer ist? (Habt ihr deswegen schon einmal unfreundliche Kommentare zu hören bekommen? – Vielleicht weil jemand nicht verstehen kann, worüber ihr singt)

Pexi: Für einige mag das vielleicht zutreffen, ich habe das allerdings noch nicht mitbekommen. Ich glaube ja, dass es beim Metal gar nicht so sehr darauf ankommt, zu verstehen wovon die Texte handeln. Die Stimme an sich, wird ja eh mehr wie ein Instrument betrachtet. Es kommt eher darauf an, wie sie sich, zusammen mit der Musik, anhört und anfühlt. Natürlich sind auch die Texte sehr wichtig, aber ich persönlich kann sagen, dass ich in Metal Songs gar nicht so sehr auf die Texte achte. Außerdem habe ich auch mal gehört, dass Finnisch sehr gut zum Metal passen soll, weil es so aggressiv und brutal klingt. Bisher habe ich auch noch von keinen Beschwerden gehört.

Eure größten Erfolge könnt ihr in eurem Heimatland verbuchen. Habt ihr dafür eine Erklärung?

Emil: Zusätzlich, zu den guten Songs, liegt das wohl daran, dass die Leute unsere Liveshows so gut finden. Davon gehe ich zumindest aus. Uns wurde schon die große Ehre zu teil, auf den größten Bühnen Finnlands zu spielen. Außerdem lieben wir es live zu spielen.

Eure Keyboardsounds haben etwas ganz bemerkenswertes. Woher kommt die Inspiration für diese? Und würdet ihr vielleicht sogar sagen, dass das die Finnische Interpretation von RAMMSTEIN ist? (Meiner Meinung nach klingt das Keyboard bei RUOSKA auch so ähnlich und die werden ja öfter mit RAMMSTEIN verglichen)

Emil: Zuerst einmal, danke dir. Meine Inspirationen beziehe ich hauptsächlich von außerhalb des Metal Genres. Ich würde den Sound also als ziemlich konservativ einordnen. Zum Beispiel höre ich sehr viel elektronische Musik. Ich höre zwar kein RAMMSTEIN, dafür aber andere Industrial Bands wie NINE INCH NAILS und FRONT LINE ASSEMBLY.

Warum würdet ihr es empfehlen, euer neues Album zu kaufen und zu einer Show von euch zu kommen?

Pexi: Die Antwort, für beide Fragen, ist die Selbe: Ihr habt so etwas wie STAM1NA noch nie vorher gesehen, oder gehört. Wir ziehen unser eigenes musikalisches Ding durch und während unserer Liveshows vermitteln wir das mit voller Energie.

Habt ihr noch irgendwelche letzen Worte an eure Fans und unsere Leser?

Pexi: Tut euch selbst einen Gefallen - checkt unsere Band aus und kommt zu einer unserer Shows. Hoffentlich sieht man sich bald!

 

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Would you like to introduce yourself, and your band, to our readers who might not know you?

We’re Emil, keyboard player, and Pexi, the guitar player from Finnish metal band Stam1na.

Your 6th studio album “SLK” has lately been released outside of Finland. Can you tell us why you released it so much earlier in your home country?

Emil: Our foreign plans we’re only shaping up when the album was ready to be released in Finland. We wanted to release in Europe after we knew when we are touring there which is now in the beginning of November.

Where did you get the ideas for your latest album? And where do you get your ideas normally? (Did it change in any way for this album?)

Emil: At some point when we’re still touring promoting our previous album you start getting mp3 files in you email from the composers. Then when there’s enough of those, we find the time to gather together and start arranging them. Antti, our singer, usually starts writing the lyrics for them when the songs are more ready.

Compared to your earlier albums – Did any major changes happen? (Maybe in the production process in general, the songwriting, etc.)

Emil: We’ve been trying to find something new for each album - for instance a producer, a studio or a mixer - to keep the experience fresh for us. On our latest album we worked with the producer Janne Saksa and mixer Tue Madsen for the first time.

The lyrics of your songs are in Finnish. Why did you decide to write them in your native language?

Pexi: We actually made few demo tapes with English lyrics when we started the band but quickly after that we changed the lyrics in Finnish because it’s easier and more natural to Hyrde (our singer) to express himself. Of course it brought us a lot of attention cause there were practically none metal bands in Finland that sung in Finnish. Now there are plenty.

Do you think that the language is a big problem for foreigners?
(Did you maybe get any unkind comments about them? – For example that someone complained because they can’t understand what you’re singing about)

Pexi: Well I could be for someone but I think for the most it isn’t what I’ve experienced. I think that in metal music is not that important to understand what the lyrics actually mean since most of the time vocals are treated like any instrument in the band. It’s more of a how they feel and sound with the music. Of course lyrics are important but I know I personally don’t listen to lyrics that much in metal songs. I have also heard that Finnish language suits well with metal music and sounds aggressive and brutal. I haven’t actually heard any complains what so ever.

You are celebrating your hugest successes within your home country. Do you have any explanation for this?

Emil: In addition to good songs I think a lot of it comes from the fact that people seem to enjoy our live shows so much. We’ve had the pleasure to play on the biggest stages in Finland and we love performing live.

There is something really remarkable about your keyboardsounds. Where did you get the inspiration for this? And would you say that this is the Finnish interpretation of RAMMSTEIN? (I think that your keyboard sounds quite similar to the ones in RUOSKA – and they are often compared to RAMMSTEIN)

Emil: First of all thank you. I’m mainly inspired by artists outside the metal genre which I think is sonically quite conservative. For instance I listen to electronic music a lot. I don’t listen to Rammstein but I do listen to other industrial artists like NIN and Front Line Assembly.

Why would you recommend buying your new album and come to one of your shows?

Pexi: The answer in both questions is the same: you haven’t seen or heard anything like Stam1na before.  We have our own unique thing musically and we deliver it with full energy in our live shows.

Do you have any last words to your fans and our readers?

Pexi: Do yourself a favour and check out our band and come to see us live. Hope to see you soon!

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Line Up

Vocals & Guitar: Antti Hyyrynen
Guitar: Pekka Olkkonen
Drums: Teppo Velin
Bass: Kai-Pekka Kangasmäki
Keyboard: Emil Lähteenmäki

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