Blitzkid, The Other, Bloodsucking Zombies From Outer Sprace, The Fright

  • Datum: Sonntag, 28 Oktober 2012
  • Ort: Hamburg, Hafenklang
  • Redakteur: Eric Ossowski
Sonntagabend - Tatort mal anders. Im kleinen, gemütlichen und ausverkauften Hafenklang versammelte sich die Horrorpunk-Gemeinde, um das letzte Mal Blitzkid in Deutschland zu huldigen.

Als ich gegen 20:30 ankomme, haben The Fright schon auf den Brettern gestanden, die gerade von den Bloodsucking Zombies From Outer Space (kurz: BZ FOS) bespielt werden. Und die machen mit knackigen Songs und coolem Bühnenoutfit viel Spaß (darf man das hier sagen?). Als Zugabe gibt es sogar noch ein Medley aus "Poison" (Alice Cooper), "Detroit Rock City" (Kiss) und "I Wanna Be Somebody" (W.A.S.P.) - man beweist Geschmack!

The Other haben nicht nur ein superbes neues Album am Start ("The Devils You Know"), sie wissen auch live ohne Abstriche zu überzeugen. Zwar hört man die Gitarren am Anfang kaum, doch das tut der Stimmung kaum einen Abbruch und die Band feuert ihre Hits mit ordentlicher Intensität in die Menge. "Take You Down" vom aktuellen Album wird sogar einen ganzen Zacken schneller als auf Platte gespielt. Die Show kommt auch nicht zu kurz, verteilt Drummer Dr. Caligari doch Augäpfel des gestrigen Publikums (so die Ansage) an die Zuhörer. Zum Schluss gibt es jene sogar noch in aufblasbarer Form fürs Publikum. Schade, dass der enge Zeitplan keine (vielfach geforderten) Zugaben mehr zulies.

Blitzkid befinden sich auf ihrer letzten Deutschland-Tour und viele Fans hatten sich extra herausgeputzt, sodass man sich teilweise wie auf einer Halloween-Party vorkam. Die Songs, mit denen ich im Vorfeld nicht vertraut war, werden knackig vorgetragen und stoßen auf viel Begeisterung. Allerdings macht sich ob der Schnelligkeit fast aller Stücke zumindest bei mir mit der Zeit etwas Langeweile breit. Dem kann auch Gitarrist JV Bastard nichts entgegensetzen der mit aufgerissenem Mundwerk wie einer der Jip-Jips (Chicken!) aus der Sesamstraße aussieht.

Insgesamt musste man es nicht bereuen, dem Münchener Tatort die kalte Schulter zu zeigen, war es doch ein gelungener Abend mit coolen Bands, von denen mir The Other eindeutig am besten gefielen.

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