Amaranthe - Manifest

CD Reviews, Amaranthe - Manifest

Das nächste Feuerwerk aus Schweden!
Wie man Amaranthe kennt: hart, melodisch, moderne Pop-/Dance-Elemente und natürlich: 3 Sänger
Nach dem 2018 veröffentlichten Album "Helix" ist es nun endlich wieder soweit. "Manifest" wird auf die Meute losgelassen!
Amaranthe sind auch auf "Manifest" ihrer Linie treu geblieben und haben alle ihre typischen Trademarks in die Songs eingebaut. Nach wie vor ein Ohrenschmaus, wenn sich die Stimmen von Elize, Nils und Henrik abwechseln.
Ich fand es schade, als Jake E. Lundberg 2017 seinen Ausstieg bekanntgab. Aber mit Nils Molin, der bekanntlich auch noch bei Dynazty seine Brötchen verdient, haben Amaranthe sofort (zum "Helix-Album") einen würdigen Nachfolger für die cleanen Vocals gefunden.

Und lassen die Herrschaften auch nicht lumpen und ziehen mit dem Opener "Fearless" gleich alle Register. Der Song erinnert mich etwas an die Anfangsjahre der Band und den Hit "The Nexus".
Etwas zurückhaltender, aber nicht minder knackig ist "Make it Better".
So ballert "Scream my Name" auch gleich wieder los. Das stampfende "Viral" ist dann mal ein Midtempo-Song mit einer ganz besonderen Hookline im Refrain.
Mit "Strong" gibt es Frauenpower satt. Battle Beast´s Noora Louhimo singt mit Elize im Duett. Hitverdächtig!
Bei "Crystalline" zeigen sich Amaranthe von ihrer symphonischen Seite, inkl. Cello-Einlage von Apocalyptica´s Perttu Kivilaakso.
Wie schön Gegensätze zu "Crystalline" sein können, beweist "Archangel". Ein NDH-Riff-Brett der ersten Güte!
Ebenfalls hitverdächtig.

Eine Ausnahme im "Amaranthe-Gefüge" bildet "BOOM!". Ist mir persönlich etwas zu viel CrossOver und passt irgendwie nicht so richtig. Aber Experimente sind ja bekanntlich immer Glückssache.
Und das Beste kommt ja fast immer zum Schluss. Ein weiteres Mal Frauenpower satt: "Do or Die". Als Preview-Single bereits im Frühling 2020 inkl. Video veröffentlicht. Der vielleicht stärkste Song des Albums (feat. Angela Gossow und Jeff Loomis).

Über Produktion und Sound muss man keine Worte mehr verlieren. Es gibt keine schlecht produzierten Alben mehr.
Schon garnicht, wenn Jacob Hansen (Volbeat, The Black Dahlia Murder, Pretty Maids, Epica, Delain, Evergrey und unzählige mehr) seine Finger im Spiel hat. Und warum in Schweden aufnehmen, wenn im Dänischen Ribe dieser Top-Produzent sitzt.

11 Hammer Songs (Song Nr. 12 "BOOM!" mal ausgenommen), die alles zu bieten haben und an Hits wie "The Nexus", "1.000.000 Lightyears" und "Helix" locker anknüpfen können.
Mögen Chef-Songwriter Olof Mörck die Ideen noch lange nicht ausgehen und diese Band uns mit weiteren fantastischen Alben bescheren...


Line Up

Elize Ryd – Gesang

Henrik "GG6" Englund Wilhelmsson – Gesang

Nils Molin – Gesang

Olof Mörck - Gitarre & Keyboard

Morten Løwe Sørensen – Schlagzeug

Johan Andreassen – Bass

Tracklist

  1. Fearless
  2. Make It Better
  3. Scream My Name
  4. Viral
  5. Adrenaline
  6. Strong (feat. Noora Louhimo)
  7. The Game
  8. Crystalline
  9. Archangel
  10. BOOM!
  11. Die And Wake Up
  12. Do Or Die

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