Arch Enemy - War Eternal

CD Reviews, Arch Enemy - War Eternal

Neue Sängerin – neues Glück? Seit der letzten regulären Albumveröffentlichung „Khaos Legions“ im Jahr 2011 hat sich viel getan im Hause ARCH ENEMY.

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Als erstes verließ Christopher Abbott (mal wieder) die Band, die von seinem Bruder Michael 1996 gegründet wurde. Er wurde schnell durch Nick Cordle ersetzt. Dann folgte im März diesen Jahres der Paukenschlag, als die charismatische Frontfrau Angela Gassow, das Aushängeschild der Band, ankündigte in Zukunft nur noch als Managerin, aber nicht mehr als Sängerin zur Verfügung zu stehen. Gleichzeitig stellte sie aber schon ihre Nachfolgerin vor, die Kanadierin Alissa White-Gluz, Insidern von The Agonist bekannt. Trotzdem nicht die besten Vorzeichen, um drei Monate später ein neues Album auf den Markt zu werfen. Würde Alissa es schaffen in die großen Fußstapfen ihrer Vorgängerin zu treten, die über 13 Jahre lang maßgeblich den Sound und die Erscheinung von ARCH ENEMY prägte?


Den Songwritingprozess scheinen die Besetzungsquerelen nicht gestört zu haben. Michael Amott als Hauptsongwriter hatte wohl schon vor dem Ausstieg einige Songs auf Lager, so dass kurz darauf schon die erste (und titelgebende) Single des neuen Albums „War Eternal“ der Öffentlichkeit präsentiert werden konnte. Diese Single ist nun natürlich auch das erste Highlight auf dem Album mit zehn regulären Songs (+ Intro, zwei Instrumentals und einem „Shadow On The Wall”-Cover fürs DigiPack).


Gleich beim ersten Song “Never Forgive, never Forget” will Alissa wohl zeigen, was sie drauf hat. Sie startet mit einem fulminanten Growl. Generell singt sie weniger tief wie Angela, aber unbedarfte Menschen werden wohl nicht direkt darauf kommen, dass da eine Frau am Mikro steht. Michael haut ein Gitarrensolo nach dem nächsten raus und es gibt mal mehr, mal weniger dezenten Synthiesupport.


Wäre die Stimme nicht, könnte man von einemlupenreinen Power-Metal-Album sprechen. Bei vielen Stücken ist die Ähnlichkeiten zu Children of Bodom unverkennbar.
So ist die zweite Singleauskopplung „As the Pages Burn“, wie eigentlich die gesamte Scheibe, glasklar und mit ordentlich Druck produziert und hat, wie auch „No More Regrets“, eine direkt ins Ohr gehende Hookline. Die meisten Stücke kann ich mir auch super mit „normalem“ Gesang vorstellen.


Und das ist auch mein Kritikpunkt an der Scheibe: Sie wirkt zu sehr glattgebügelt und zu sehr auf den metallischen Massenmarkt getrimmt. Vielleicht ist es Absicht, nach dem großen Umbruch keine großen Experimente zu wagen und den Fans das zu geben was sie hören wollen. Außerdem ist mir Mr. Amott manchmal zu sehr in seine Gitarre verliebt, wenn er das drölfzigste Mal sein Griffbrett entlangfrickelt. So macht die Platte zwar Spaß, und man hört gerne hin, aber ein Meilenstein wird sie nicht werden. Ein guter Einstieg für die neue Frontfrau und vielleicht ein Sprungbrett für den nächsten großen Wurf, wenn sich das neue Lineup gefunden hat. Und hoffentlich nicht der Indikator für eine noch „poppigere“ Entwicklung.

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Line Up

Michael Amott – Gitarre
Daniel Erlandsson – Drums
Sharlee D’Angelo – Bass
Nick Cordle – Gitarre
Alissa White-Gluz – Vocals

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Tracklist

1. Tempore Nihil Sanat (Prelude in F minor)
2. Never Forgive, Never Forget
3. War Eternal
4. As The Pages Burn
5. No More Regrets
6. You Will Know My Name
7. Graveyard Of Dreams (instr.)
8. Stolen Life
9. Time Is Black
10. On And On
11. Avalanche
12. Down To Nothing
13. Not Long For This World (instr.)

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