Asphyx - Death The Brutal Way

CD Reviews, Asphyx - Death The Brutal Way

  • Asphyx - Death The Brutal Way
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  • Erstellt am: Freitag, 26 Juni 2009
  • Label: Century Media
  • V.Ö.: 26 Juni 2009
  • Bewertung: Asphyx - Death The Brutal Way

„Martin van Drunen“ was für ein klangvoller Name in der Szene, eine Legende! Und wie könnte es anders sein? Ich blende zurück! Wir schreiben das Jahr 1988 eine junge holländische Band namens „Pestilence“ veröffentlicht Ihr Debut-Album: „Malleus Maleficarum“ schlägt

ein wie eine Bombe. Infernalischer Death-Thrash geprägt von wahnsinnig geilem Riffing welches mir noch heute das Blut in den Adern gefrieren lässt. Die schroffe rohe Produktion knallt ohne Ende und am Mikro ein gewisser Herr „van Drunen“ der diesem Werk brachial seinen Stempel aufdrückt. Für mich auch heute noch eine der wichtigsten Veröffentlichungen die je erschienen sind!
Das Nachfolgealbum „Consuming Impulse“ war vielleicht noch eine Spur härter besaß aber nicht mehr den Charme vom Debut. Dann stieg „van Drunen“ aus.
Um 1991 erneut mit einem absoluten Hammer unter dem Namen „Asphyx“ wieder aufzutauchen. „The Rack“ bot überwiegend schleppenden Death-Metal der aber eine Härte bietet die seinesgleichen sucht und die sogenannte Dampfwalze „Bolt Thrower“ zum Mädchen-Chor degradiert! Hört Euch das totale abticken von „van Drunen“ bei „Pages In Blood“ an und Ihr werdet mir zustimmen. Es folgten weitere geniale Werke wovon ich am meisten das nur „Asphyx“ betitelte Album von 1994 hervorheben möchte wo allerdings ein gewisser „Ron van Pol“ singt. Ebenfalls ein alles zerschmetterndes Werk.
Nun nach acht oder neun Jahren lässt „van Drunen“ die Band wieder auferstehen.
Doch der hoffnungsvolle Albumtitel kann nicht ganz halten was er verspricht. Man versucht zwar die Dampfwalze in Gang zu bringen doch man schafft es nicht „Alles“ zu zermalmen. Es fehlt an letzter Durchschlagskraft weil meiner Meinung nach auch der Sound nicht optimal geglückt ist. Und auch das Shouting hätte krasser ausfallen können.
Trotz allem auch 2009 können „Asphyx“ an der Spitze mitspielen dieses Album wird niemanden enttäuschen, ich hätte nur etwas mehr erwartet!

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