Behemoth - In Absentia Dei

CD Reviews, Behemoth - In Absentia Dei

  • Behemoth - In Absentia Dei
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  • Erstellt am: Freitag, 17 Dezember 2021
  • Label: Nuclear Blast
  • V.Ö.: 17 Dezember 2021
  • Bewertung: Behemoth - In Absentia Dei
  • Redakteur: Martin Storf
  • Spielzeit: 105 min
Wer in normalen Zeiten schon mal auf einem BEHEMOTH-Livekonzert war, der weiß, wie gut die bombastischen Black/Death-Metal-Stücke auf der Bühne funktionieren. Doch klappt das auch, wenn gar kein Publikum vorhanden ist?
Wer beim Online-Livestream direkt dabei war, der wird die Antwort schon kennen. So war es eigentlich nur ein logischer Schritt, dieses Erlebnis auf zwei Silberscheiben zu bannen, damit auch der große Rest sich „In Absentia Die“ sich auch in den eigenen vier Wänden zu Gemüte führen kann. Gerade in Zeiten der immerwährenden Konzertabsagen gibt es so zumindest ein bisschen das Gefühl, dabei zu sein.
Natürlich ist dabei in einer Studioumgebung der Klang und die Abmischung über jeden Zweifel erhaben und mit der technischen Beschlagenheit aller Bandmitglieder ist es auch kein Wunder, dass jeder Take sitzt. So erkennt man eigentlich nur an Nergals Performance und seinen gelegentlichen „Interaktionen“ mit dem Online-Publikum den Live-Ansatz.
Im Gegensatz zum Live-Vorgänger haben sich BEHEMOTH entschlossen, bei „In Absentia Dei“ ihre komplette Karriere Revue passieren zu lassen. Wer also erst in den letzten Jahren auf die Band gestoßen ist, wird so mit dem um einiges raueren Frühwerk der Polen konfrontiert. Insgesamt wirkt die Tracklist wild durcheinander gewirbelt, so folgt beispielsweise auf das primitive „From the Pagan Vastlands“ vom  ’95er Debütalbum direkt der bombastische Fan-Liebling „Blow Your Trumpets Gabriel“. So geht es immer wieder vor und zurück zwischen den einzelnen Schaffensphasen, bis nach 19 Songs als großes Finale das noch einmal erweiterte „O Father O Satan O Sun“ zelebriert wird.
Die Doppel-CD bietet eine sehr gute Möglichkeit für BEHEMOTH, sich im Gedächtnis der Fangemeinde festzusetzen und ist für eben jene eine gute Option, sich vorzustellen wie die letzte Tour hätte aussehen können. Vermutlich ist dann trotzdem die ebenfalls erhältliche Live-DVD die bessere Wahl, um ein möglichst authentisches Konzert-Erlebnis zu haben. Gerade weil BEHEMOTH auch visuell immer ein Erlebnis sind.

Line Up

Nergal     Gesang, Gitarre
Inferno Schlagzeug
Orion     Bass
Seth     Gitarre

Tracklist

1.     Evoe          
2.     Wolves ov Siberia          
3.     Prometherion          
4.     From the Pagan Vastlands          
5.     Blow Your Trumpets Gabriel          
6.     Antichristian Phenomenon          
7.     Conquer All          
8.     Lucifer          
9.     Ora Pro Nobis Lucifer          
10. Satan's Sword (I Have Become)          
11. Ov Fire and the Void          
12. Chwala mordercom Wojciecha          
13. As Above So Below          
14. Slaves Shall Serve          
15. Chant for Ezkaton 2000          
16. Sculpting the Throne ov Seth          
17. Bartzabel          
18. Decade of Therion         
19. O Father O Satan O Sun!
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