Cristiano Filippini's FLAMES OF HEAVEN - "The Force Within"

CD Reviews, Cristiano Filippini's FLAMES OF HEAVEN - "The Force Within"

Symphonic Metal aus Italien. Ein weiterer Abklatsch von Rhapsody und Co.?
Zum Glück nicht.
Immer wenn es eine Neuveröffentlichung im Symphonic Power Metal aus Italien gibt, sind meine ersten Gedanken:"...na, schon wieder eine Kopie von Rhapsody of Fire, Labyrinth oder Vision Divine...?".
Und wenn dann auch noch das Hamburger Label Limb Music mit im Spiel ist, könnte man an den x-ten Aufguss genannter Bands denken. Dass Label-Chef Limb Schnoor mit Rhapsody groß geworden ist und nach wie vor Bands dieser Gattung in seinem Portfolio führt, ist nun mal Tatsache.
So fährt natürlich auch der Neuzugang Cristiano Filippini im Kielwasser mehrerer "Limb-Bands", kann sich aber dennoch an mehreren Stellen vom klassischen Symphonic Power Metal lösen.

Der Opener "We fight for Eternity" gehört allerdings erstmal zur Gattung der typischen Power Metal Songs. Double-Bass-Feuerwerk und die bekannten Trademarks von Keyboards und Gitarren. "Far Away" führt die Tradition fort.
Melodien und Songstruktur gehen allerdings eher in die Stratovarius-Richtung.
Dagegen wirkt "Against the Hellfire" fast schon wie ein braver Rocksong. Gespickt mit etwas eigenwilligen Keyboard-Sounds, die übrigens immer wieder auftauchen. Also nix von wegen Symphonic-Orchester-Bombast, wie man es von vielen italienischen Bands kennt. Am heftigsten sticht der Plastik-Bläser-Synthi-Sound bei "Dying for Love" heraus. Mag ja vom Meister himself so gewollt sein, aber es gibt weitaus bessere Samples, die nicht mehr künstlich klingen.
Mit "Always with You" zeigen sich die Italiener von ihrer balldesken Seite. Ein gefühlvoller Songs, wie ihn nur Metal-Bands schreiben können. "Finding Yourself" und "Missing You" können sich als klassische Rock-Balladen gleich anschließen.
"Lightning in the Night" drückt dann nochmal auf die Power-Tube und macht Rhapsody of Fire alle Ehre.
Mit dem Orchester-Instrumental "Ab Angelis Defensa" schließt das Kapitel.

Fazit: "The Force Within" ist ein gut gemachtes Album. Irgendwo zwischen Symphonic Power Metal und einfach nur Rock/Metal. Der Mix der verschiedenen Stilelemente macht es abwechslungsreich und interessant.

Line Up

Michele Vioni - Gitarren
Marco Pastorino - Gesang
Cristiano Filippini - Gitarren, Keyboards, Orchestration
Giorgio Terenziani - Bass
Paolo Caridi - Schlagzeug

Tracklist

01. The Force Within
02. We Fight For Eternity
03. Far Away
04. Against The Hellfire
05. Always With You
06. Dying For Love
07. Finding Yourself
08. Lightning In The Night
09. Missing You
10. Moonlight Phantom
11. The Angel And The Faith
12. Ab Angelis Defensa
13. Missing You (Acoustic Version, CD only Bonus Track)

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