Dangerous Project – Cosmic Vision

CD Reviews, Dangerous Project – Cosmic Vision

Global Village Heavy Metal: DANGEROUS PROJECT ist eine Band aus Lima, deren Protagonisten sich bereits vor 15 Jahren über den Weg gelaufen sind und die sich dann wieder aus den Augen verloren hatten. Verschiedene musikalische Projekte später kreuzten sich die Wege vor einigen Jahren erneut und 2018 begann mal schließlich mit den Arbeiten an einem gemeinsamen Album. DANGEROUS PROJECT war geboren.
Wirkliche Risiken gehen Martin, Geott & Co auf ihrem Debüt allerdings nicht ein. Vielmehr folgt man den Pfaden alternder Vorbilder wie YNGWIE MALMSTEEN, IMPELLITTERI, ALCATRAZZ und RAINBOW. Doch das muss ja keinesfalls negativ sein. Mit Jose Gaona steht ein wirklich toller Sänger am Mikro, der die Songs perfekt in Szene setzt. Schon die erste Video-Auskopplung „Never Surrender“ zeichnet ein umfassendes Bild des musikalischen Schaffens der Band: Neo-Klassische Fingerrennen über das Griffbrett, angetrieben von einer kraftvollen Rhythmussektion und melodische Vocals zwischen himmelhochjauchzend und kratzbürstig. Dank des bodenständigen Sounds wirken die Songs nicht zu glatt oder überpoliert und der Hörer findet durchaus kleine Ecken und Kanten, an denen man sich abarbeiten kann.
Schon beim Opener „Hide in the Shadows“ werden Fans der oben genannten Kapellen vor Glück in die Luft springen. Das eingängige Riff erhält durch die kraftvollen Drums noch einen besonderen Schub und Gaona kann erstmals das Spektrum seiner Stimme präsentieren und sich mit den Malmsteen’schen Frickeleien messen. Macht Spaß. „Burning Angel“ hat einen stärker hardrockenden Touch wie man ihn auch von den Griechen OUTLOUD kennt. Mit „Fire in My Heart“ liefern die Südamerikaner zudem eine tolle Ballade ab. Eigentlich endet das Album dann mit dem Instrumental-Outro „Into The Eternity“. Die mir vorliegende Version enthält jedoch noch landessprachliche Versionen von „Keeper of the Sun“ und „Fire in my Heart“.
DANGEROUS PROJECT haben auf ihrem Debüt ihre „kosmischen Visionen“ gekonnt in Musik umgesetzt und begeistern mit einem durchgängig gelungenen traditionellen Melodic Metal Album á la ANGRA meets IMPELLITTERI, welches sicherlich gerne als Hommage an die alten Meister verstanden werden darf. Absoluter Geheimtipp ohne Ausfälle.


 

Line Up

Oscar J. Martin - Guitar
Jose Gaona – Vocals
Eddy Geott - Bass
Adnagun Franco - Drums

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