Death - Live in L.A. (Death & Raw)

CD Reviews, Death - Live in L.A. (Death & Raw)

  • Death - Live in L.A. (Death & Raw)
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  • Erstellt am: Dienstag, 23 Oktober 2001
  • Label: Nuclear Blast
  • V.Ö.: 23 Oktober 2001
  • Bewertung: Death - Live in L.A. (Death & Raw)

Vor über drei Jahren kam der letzte DEATH-Longplayer "The Sound of Perseverance" auf den Markt. Dann kam noch ein CONTROL DENIED - Album, und dann der Hirntumor. Nachdem "Live in L.A.

" zigmal verschoben worden war, ist es nun endlich soweit: Der Mitschnitt der 98er-Tour ist käuflich zu erwerben.
"Live in L.A." ist geprägt von einer unbändigen, energiegeladenen Atmosphäre und von einer für DEATH untypisch starken Interaktion zwischen Band (bzw. Chuck) und Publikum; Chuck lässt sich sogar zu kurzen Ansagen hinreißen. Unterstrichen wird die Authentizität dadurch, dass es sich um einen 1:1 - Mitschnitt einer Live-Show handelt, ohne Schnitte, Fade-outs oder Overdubs.
Doch bei aller Verehrung für Chuck und DEATH - es hätte auch besser sein können. Der Sound krankt an viel zu dünnen Gitarren, Chuck krächzt viel zu hoch, und Drummer Richard Christy kann die "Human" - und "Individual Thought Patterns" - Songs nur bedingt adäquat reproduzieren, da er zwar schnell, aber nicht groovig spielt. Wichtigster Kritikpunkt: Es befindet sich kein einziger Song des hervorragenden "Spiritual Healing" - Albums im Set. Nicht mal der Titelsong! Das darf einfach nicht sein!
Trotzdem kann ich einer Band wie DEATH nicht mehr als drei Punkte von der Basisnote 15 abziehen. Ich meine, hey, wir reden hier von DEATH!

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Death