Deathswarm - Forward Into Oblivion

CD Reviews, Deathswarm - Forward Into Oblivion

Die Schweden spielen Death Metal und als Referenz werden DISMEMBER und BOLT THROWER genannt. Da liegt die Latte auf einer eigentlich nicht erreichbaren Höhe.
Das ist sicher auch der Band klar, es geht wohl eher um den Stil, der schon eine Mischung aus straigtem Stoff und Melodien ist. Erfreulich ist, dass DEATHSWARM auf den inzwischen etwas überstrapazierten ganz klassischen HM2 Sound verzichten.
Mit ´We Shall Burn´ startet die Platte entgegen des Titels mit wenig Feuer. Der Beginn des zu langen Tracks geht noch OK aber dann folgen fünf Minuten Gleichförmigkeit. Die Doublebass läuft fast komplett in einem Tempo durch und auch der Rest ist nicht wirklich fesselnd. Man versucht auch durch die Melodie die Mächtigkeit von BOLT THROWER zu erreichen, beisst sich aber die Zähne aus. Das gilt mit Abstrichen ebenfalls für ´Deus Ex Nihilo´, das aber zwischendurch mit einem Taktwechsel kurzzeitig etwas aufgelockert wird.
Mit melodiösen Tracks wie ´Where Death Is Recrowned´ nähern sich DEATHSWARM dann eher den genannten DISMEMBER an.
Das alles ist beileibe nicht schlecht gespielt, klingt mir über weite Strecken aber einfach etwas zu uninspiriert und langatmig. Vielen Tracks hätte eine kürzere Spielzeit gut getan. Zu selten wie bei dem rockigen ´The Poet And The Meat Cleaver´ werden gekonnte Akzente gesetzt, die sich abheben und  meine Aufmerksamkeit wecken. Beim Rausschmeißer, gehen DEATHSWARM dann noch einmal etwas sperriger und dissonanter zu Werke, das klingt leider eher nervend als im positiven Sinne verstörend.

Bei der Menge an wirklich exzellenten old school Death Metal Scheiben die auch fast 35 Jahre  nach NIHILISTs Beginn aus Schweden auf dem Markt kommen, reicht es kaum, ein einfach nur solides Album abzuliefern. So scheint der Name dieses Albums leider zutreffend zu sein, denn einen bleibenden Eindruck hinterlässt ´Forward Into Oblivion´ bei mir nicht. Solide Kost für Die Hard Fans des Genres.

Line Up

Nicklas Gelotte - Bass
Alvaro Svanerö - Drums
Anders Eriksson - Guitars
Johan Haag - Guitars
Heval Bozarslan - Vocals

Tracklist

1. We Still Burn
2. Unshackle The Jackal
3. Where Death Is Recrowned
4. Army of Shadows
5. Unblessed Be Catharsis
6. The Poet And The Meat Cleaver
7. Deus Ex Nihilo
8. The Eating Blood
9. In The Wells They Await

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.