Demonical - Mass Destroyer

CD Reviews, Demonical - Mass Destroyer

Man soll das Bier so lange zapfen, wie es läuft. Oder war es eher ein Sprichwort mit Eisen und schmieden? Egal. Wichtig ist nur der Sinn. Denn wenn man erst einmal in einem Schaffensflow ist, sollte man selbigen auf gar keinen Fall abbrechen lassen. Und so gönnen DEMONICAL zwei Jahre nach dem herausragenden Album „World Domination“ der Abrissbirne keine Pause und legen mit „Mass Destroyer“ einen neuen Longplayer vor, der in gewohnter und gekonnter Manier dem Todesmetal der alten Schule ein weiteres Denkmal errichtet.

Denn man kann sich nicht nur kaum der unbändigen Energie, Kraft und Power entziehen, es werden auch im Hinblick auf düstere Infernalität alle Register gezogen, so in 'Cemented In Ire'. Hier trifft nämlich energetische Martialität auf mitreißende Brutalität. Dass für das richtige Maß an Durchschlagskraft nicht immer High Speed notwendig ist, ist in dem Track 'Lifeslave' bestens zu beobachten. Denn so entsteht die gleiche Zerstörungskraft und Intensität wie bei einer Dampfwalze, hinzu kommt die infernale Eingängigkeit, die im Verein mit der Brachialität für eine besondere Explosivität sorgt. Was dann noch nicht klein gemacht worden ist, „zersägt“ das Gitarrensolo. Hammer! Fast schon verspielt ist selbiges in dem überaus mitreißenden Rausschmeißer 'By Hatred Bound', bei dem zudem die Genregrenzen fast schon überschritten werden.

Der Opener 'We Conquer The Throne' ist dann das Steak unter den Tracks, beinhaltet er doch straight und geradlinig alle Trademarks der Band. Ähnliches gilt für 'Sun Blackened', wobei es hier immer wieder auch zu herrlichen Grooveorgien kommt. Groovige „Raise-Your-Fist-Attitüde“ mit einem deutlichen hymnischen Mitgrölpotenzial hat ohne Abstriche 'Fallen Mountain'. 'Wrathspawn' besticht durch seine durchschlagende Kompromisslosigkeit, die in 'Dödsmarsch' noch einmal gesteigert wird. Weltklasse!

Kurz: Die schwedischen Death Metaller von DEMONICAL haben mit „Mass Destroyer“ erneut ein überaus gelungenes Opus vorgelegt, dass sich gekonnt im Spannungsfeld von kraftvoller Brachialität sowie infernaler Eingängigkeit bewegt und aufgrund musikalischen Einfallsreichtums kompromisslos keine Langeweile aufkommen lässt.


Line Up

Christofer Säterdal - vocals
Eki Kumpulainen - lead guitars
Johan Haglund - rhythm guitars
Martin Schulman - bass
Ronnie Bergerståhl - drums

Tracklist

1. We Conquer The Throne
2. Sun Blackened
3. Fallen Mountain
4. Wrathspawn
5. Dödsmarsch
6. Lifeslave
7. Cemented In Ire
8. By Hatred Bound
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