Die drei Fragezeichen - Skateboardfieber (152)

CD Reviews, Die drei Fragezeichen - Skateboardfieber (152)

„Skateboardfieber“ klingt nun beim besten Willen nach einem unspektakulären Fall. Doch man ist gut beraten, sich dieses Mal nicht von dem abtörnenden Titel abschrecken zu lassen, denn über weite Strecken bekommen wir es beim 152. Fall mit einem der packensten Abenteuer der Juniordetektive seit langem zu tun.


Auf Peter wird geschossen und als er auf das Polizeirevier zu fliehen versucht, wird er dort ebenfalls von einem Mann mit gezogener Waffe erwartet. Nur durch einen Trick gelingt ihm die Flucht in die Zentrale auf dem Schrottplatz. Fast scheint es, als hätten sich alle Instanzen gegen den zweiten Detektiv verschworen und diesem ist nicht einmal klar, was der Anlass sein könnte. Schnell wird das Versteck des zweiten Detektives auf dem Schrottplatz aufgespürt und Peter landet in der Verhörzelle des Geheimdienstes. Erst hier erfährt Peter um was es bei dem Geheimtreffen „Oktopus“ geht. Gleichzeitig wird auch den verbleibenden Detektiven klar, dass sie in ihrer Vergangenheit wühlen müssen, wenn sie Peter helfen wollen – aus der Zentrale wurden die Aufzeichnungen zum Fall „Silberne Spinne“ entwendet und auch die Geheimagenten in Peters Zelle fragen ihn nach einem gewissen Bert Young aus.

Die drei Detektive geraten in diesem Fall zwischen die Fronten der internationalen Geheimdienste und ohne die Hilfe des ehemaligen Stadtstreichers Rubbish George können sie das Rätsel nicht lösen.

Während der Fall vor allem zu Beginn unheimlich packend und rätselhaft ist, bleiben am Ende doch einige Zweifel. Ist der gewählt Rahmen (internationale Agententätigkeit) nicht vielleicht etwas hochgesteckt? Während Inspektor Cotta anfangs hilflos erscheint, kann er sich am Ende plötzlich erstaunlich leicht gegen die Bundesagenten durchsetzen. Ein selbstgebautes Skateboard aus einer Latte und Schreibtischrollen dient als Fluchtfahrzeug – na ja. Ohnehin erschließt sich der Titel „Skateboardfieber“ nicht wirklich aus der Handlung, da der Kontext des Skatertreffens in Rocky Beach und Peters Fluchmittel doch recht willkürlich wirken und mit dem eigentlichen Fall kaum etwas zu tun haben.

Kurz und gut: der Fall überzeugt einerseits durch eine über weite Strecken packende Agentengeschichte, wird aber vor allem am Ende deutlich schwächer und leidet vor allem unter einem schlechten Titel, der ein Teil der Handlung aufgreift, der für den eigentlichen Fall ohne Bedeutung ist.

Tracklist

1. Auf der Flucht
2. Erwischt
3. Gestohlene Kamera
4. Ein alter Fall
5. Das Verhör
6. Niemandsland
7. Alles auf eine Karte
8. Verblüffung
9. Auf Hippie-Tour
10. Wiedersehen
11. Doppelagent
12. Fröhlich vereint

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