Dynazty - Final Advent

CD Reviews, Dynazty - Final Advent

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, denn drei, dann vier, dann stehen Dynazty mit ihrem neuen Album vor der Tür.
Spaß beiseite: "Final Advent", ein Albumtitel, der für den deutschen Sprachgebrauch seltsam klingen mag, aber bei dem neuen Opus der Schweden eine ganz andere Bedeutung hat.
Auch die schwedischen Melodic Metaller haben die letzten zwei Jahre dazu genutzt, noch intensiver an neuem Songmaterial zu arbeiten. Ohne Tournee, ohne Festival Shows.
Und wie viele andere Bands es inzwischen handhaben, haben auch Dynazty das eine oder andere Schmankerl in den Ring geworfen, bevor das komplette Album das Lichtlein der Welt erblickt.
So konnte man als erstes Lichtlein den Song "Advent" bereits im Oktober 2021 auf YouTube begutachten, gefolgt von "Power Of Will" Anfang Dezember 2021. Die Power-Hymne "Yours" gab es im März diesen Jahres. Lichtlein Nummer vier kam dann mit "Natural Born Killer" im Juni und Nummer fünf am 12.8. mit "The White".
Für die Fanschaar eine reiche Vorab-Ausbeute, da somit nur noch 5 unbekannte Songs auf dem Album übrigbleiben würden.
Da kann man schon ins Grübeln geraten, ob die Herrschaften aus Stockholm mit diesen Auskoppelungen die Hälfte ihrer Leuchtkraft verschossen haben oder ob es noch weitere Highlights gibt.
Gemäß Sänger Nils Molin dürfen "no filler, all killer" erwartet werden. Die Absicht bei "Final Advent" war es, "...die
bislang stärksten und am engsten miteinander verknüpften Songs mit der bestmöglichen Version unserer Musik zu
schreiben".
Das ist im weitesten Sinne gelungen.
Darunter fallen "Natural Born Killer", den man wohl als typischen Dynasty-Song Song bezeichnen könnte (mit schönem zweistimmigen Frickel-Solo), oder "All The Devils Are Here" mit seinem Happy-Metal lastigen Refrain.
Ungewöhnliche Töne gibt es bei Instinct. Nicht, dass hier jemand an Rammstein denken würde, wenn der Song eingeläutet wird...ein Riff, zum Verwechseln ähnlich (inkl. Gitarren-Quietscher)...Aber keine Angst, der Rest verläuft dann wieder im Dynazty-Stil.
Dass mit den Vorab-Schmankerln nicht das ganze Pulver verballert wurde, zeigen zum Ende des Albums "Achilles Heel" (getragene Elemente, schwerer midtempo Sound und eine mega Hookline) und "Power Of Now" (auch ein typischer Dynazty Song mit poppigen Keyboards, dem vituosen zweistimmigem Solo und eine weiteren mega Hookline).

15 Jahre Bandgeschichte und 8 Alben. DYNAZTY aus Stockholm sind noch lange nicht müde oder am Ende ihres Schaffens. Die Band hat außerdem in der Fülle der Melodic Power Metal Bands ihren eigenen Stil entwickelt, durch den sich die Songs sofort dieser Band zuordnen lassen. Nils Molin hat mit seiner Aussage "no filler, all killer" viel versprochen und auch weitestgehend gehalten. Die Songs sind durchgehend qualitativ sehr hochwertig, top produziert und bei Jacob Hansen in Dänemark zu einem top Sounderlebnis gemischt und gemastert. Trotzdem fehlen mir hier und da ein paar Hits wie "Presence Of Mind", "Hologram" oder "Waterfall" und nicht zu vergessen die Hymne "The Dark Delight" vom gleichnamigen Vorgänger-Album.


Line Up

Nils Molin - vocals
Love Magnusson - guitars
Mikael Lavér - guitars
Jonathan Olsson - bass
Georg Härnsten Egg - drums

Tracklist

1. Power Of Will
2. Advent
3. Natural Born Killer
4. Yours
5. All The Devils Are Here
6. The White
7. Instinct
8. Heart Of Darkness
9. Achilles Heel
10. Power Of Now

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Dynazty
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