Ebbe - Ruß

CD Reviews, Ebbe - Ruß

Ein Viertel des Jahres 2019 ist nun schon ´rum und bisher darf man konstatieren, dass dieses bisher alles andere als ein starkes Veröffentlichungsjahr ist. Zeit also, sich dem Untergrund zu widmen. Denn der Vulkan brodelt munter vor sich hin und spuckt fortwährend ungeschliffene musikalische Materie in den metallischen Äther, die entdeckt werden will.
Im Falle von EBBE stammt diese zwar schon aus dem Jahr 2018 und ich musste mich erst vom Hotel 666 - Kollegen Rudi mit der Zaunlatte bekehren lassen, wobei er jedoch einen Volltreffer landete.
Die Bremer debutieren auf "Ruß" mit einer pechschwarzen Mischung aus Doom und Ambient. Hier wird das anarchistische Chaos ihrer "Landsmänner" von Mantar mit der Atmosphäre der Lebensverweigerer von Longing For Dawn sowie mit schwarzmetallisch-hysterischer Raserei vereint. In den Titeln der nicht veröffentlichten Texte hört man wiederum Bethlehem trapsen. Dabei verstehen es EBBE immer wieder zu rocken wie die vielzitierte Sau. Damit heben sie sich nicht nur durch die minimalistische Tape-Aufmachung stimmig aus der Lava-Flut des sprudelnden Underground-Geysirs empor.
Zehn grün-weiße Punkte gehen an die Weser und werfen von dort aus tiefschwarze Schatten über die Republik...
Ich bin gespannt auf die Flut!



EBBE - Ruß:

Line Up

Vocals - Mezsahs;
Guitar - Drey;
Guitar - Akolyth;
Drums - Gyvt;
 

Tracklist

1. Ruß
2. Windwikkersche
3. Wider dem Stachel löcken
4. _________
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