Five Finger Death Punch - Afterlife

CD Reviews, Five Finger Death Punch - Afterlife

Alles, was Five Finger Death Punch in ihrer bewegten Geschichte raus hauen, läuft wie geschnitten Brot. Stadien werden gefüllt, Videos werden millionenfach gestreamt und ihre Platten werden mit Gold und Platin überschüttet. „F8“ war weltweit eine Nummer 1. Nach Pandemie, Kontroversen und Memberwechsel lassen 5FDP den Nachfolger „Afterlife“ auf uns los.

Vier Singles aus dem Album haben die Jungs aus Las Vegas bereits veröffentlicht. „Afterlife“, „IOU“, „Times like this“ und den Opener „Welcome to the Circus“. Die Nummer startet mit einer gruseligen Zirkusmelodie untermalt mit Gelächter, um dann über den Hörer hinweg zu walzen. Der Gesang ist schön düster und unterstreicht ein bisschen die Horroratmosphäre, bis es zum radiotauglichen Refrain geht.

„Times like these“ verarbeitet auf ruhige Art und Weise die letzten Jahre und ihre einschneidenden Ereignisse. Der Song ist die erste Ballade auf dem neuen Album und plätschert bsi zum Gitarrensolo so vor sich hin. Inhaltlich aber ein sehr interessantes Stück, handelt es doch unter anderem von der Spaltung der Gesellschaft.

„I read all the pages from left to right
I took one in the morning and one at night
The fire still burns, but it's cold inside
It's all that I can do“

„Roll dem Bones“ knallt dann wieder richtig. Mit viel Doublebass, Growls und einem groovenden Gitarrensolo haben wir den härtesten Vertreter auf dem Album.

„Judgement Day“ startet mit elektronischen Beats, Rap- Parts und viel Effekten auf den Vocals. Klingt ein bisschen nach Remix und trifft leider überhaupt nicht meinen Nerv. Da aber exorbitant oft „Lahlahlah“ eingebunden wird, könnte die Nummer zumindest vor Publikum gut ankommen.

In dieselbe Richtung geht „Thanks for asking“. Auch dieser Track startet mit elektronischen Beats. Mit akustischer Gitarre begleitet bleibt der Song aber sehr ruhig und baut erst ab der Hälfte etwas Spannung auf.

„Blood and Tar“ startet ebenfalls akustisch, entpuppt sich aber nach kurzer Zeit als generische 5FDP Rocknummer. Bis auf ein wirklich gutes Gitarrensolo treibt die Nummer schnell, aber ohne Höhepunkt, vor sich hin.

Five Finger Death Punch klingen auf ihrem neunten Langspieler genau so, wie man es von 5FDP erwartet. Das ist grundsätzlich nichts schlechtes und viel falsch machen sie auch nicht. Aber es passiert auch nichts überraschendes, nichts offensives. Der Trademark Sound von 5FDP zieht sich von der ersten bis zur letzten Minute durch und macht die Scheibe am Ende ziemlich durchschnittlich. Ich bin mir sicher, das die Rille ein Hit wird, Nicht- Fans wird sie allerdings nicht überzeugen.

Line Up

Gesang        Ivan Moody
E-Gitarre       Zoltán Báthory
E-Gitarre       Andy James
E-Bass         Chris Kael
Schlagzeug   Charlie „The Engine“ Engen

Tracklist

1. Welcome to the Circus
2. Afterlife
3. Times like These
4. Roll dem Bones
5. Pick up behind you
6. Judgement Day
7. IOU
8. Thanks for asking
9. Blood and Tar
10. All I know
11. Gold Gutter
12 The End
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