HARKON - Ruins Of Gold

CD Reviews, HARKON - Ruins Of Gold

Diese Debut-EP kommt ebenso wenig von Greenhorns, wie ich Experte für klassischen Heavy Metal, Hard Rock oder gar Prog und Classic Rock bin, obwohl ich mich immer wieder von Acts dieser Genres begeistern lasse.
HARKON ist eine Band von gestandenen Musikern, die vormals in Vielzahl von Kapellen ihre Sporen verdient und Bühnen beackert haben, genannt seien hier vor allem The Very End, allen voran aber auch Night In Gales, bei denen ich mit Sänger Björn Gooßes nie richtig warm geworden bin. Allen voran ist er es jedoch, dessen Kehle auf "Ruins Of Gold" richtig aufblüht. Wobei ihm seine Mitstreiter auch einen würdigen und eindrucksvollen Rahmen aus den eingangs erwähnten Rohstoffen geschweißt haben. Die Instrumentalfraktion um Volker Rummel, Marcel Willnat und Lars Zehner brilliert dabei genauso und brennt ein technisches und spielerisches Feuerwerk ab. Doch auch wenn das Quartett seine Inspiration ehrer aus klassischen Wurzeln zieht, so klingen alle vier Songs frisch, kraftvoll, mitnichten angestaubt und auf Höhe der Zeit, ohne Trends hinterher zu hecheln. Der Sound ist satt und dabei transparent. "Ruins Of Gold" ist ein amtliches Statement, abwechslungsreich und vor Spielfreude überbordend. Den Download für lau über die Online-Kanäle der Band hat dieser knackige Kurztracker eigentlich nicht verdient. Stattdessen empfehle ich dringlichst die die Anschaffung des Digipacks bis vielleicht eine Vinylversion erscheint. Die Anwartschaft auf meinen persönlichen Newcomer des Jahres haben HARKON damit jedenfalls schon einmal sicher.

Harkon - Ruins Of Gold:

Line Up

Björn Gooßes - Gesang
Volker Rummel - Gitarre
Marcel Willnat - Bass
Lars Zehner - Schlagzeug
 

Tracklist

1. Ruins Of Gold
2. Thistleblower
3. Round And Round
4. Take It Slow