Insomnium - Heart like a Grave

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Nach dem 2016er "Ein-Song"-Album "Winter´s Gate" erblickt nun am 4.10. das neue Album "Heart like a Grave" das Licht der Welt. Für viele Fans, die mit "Winter´s Gate" nicht so glücklich waren der langersehnte Nachfolger des 2014er Albums "Shadows of the Dying Sun".
War es bei "Winter´s Gate" doch für viele Fans gewöhnungsbedürftig, mit dem 40 Minuten Epos warm zu werden.
Im Grunde genommen handelte es sich ja auch "nur" um eine Andereinander-Reihung mehrerer Songs, was dann schließlich bei 40 Minuten Gesamtspielzeit endete. Dennoch wollten die einzelnen Abschnitte nicht so recht zünden, zumal man vom "Shadows-Album" und dessen Hits regelrecht verwöhnt war. Aber manchmal braucht eine Band ihre Zeit um andere Dinge auszuprobieren, um sich dann aber wieder aufs Wesentliche zu besinnen: richtig gute Songs zu schreiben. Und das haben die Mannen von Insomnuim auf "Heart like a Grave" getan!
"Wail of the North" läutet in bekannter Manier mit Piano und Streichern das neue Werk ein und leitet zu "Valediction" über. So soll es klingen! Ein Song, wie man ihn stilistisch zum "Shadows-Album" zuordnen könnte. Mit allen Trade Marks die Insomium zu bieten hat. Auch "Neverlast" ist ein typischer Insomnium Song. Mit "Pale Morning Star"  haben sich die Jungs ein 9-mütiges Denkmal gesetzt. Neben dem Titelsong der vielleicht stärkste Song des Albums.  Beim athmosphärischen "And Bells They Toll" kommt wieder einmal der Clean-Gesang von Ville Friman im Refrain zum Einsatz. Der Titelsong "Heart like a Grave" hat die Qualitäten eines "Promethean Song".
Zum Schluss erwartet den Hörer ein fast 8 Minuten-Instrumental: "Karelia". So der Name der Landschaft aus der Insomnium kommen. Und Karelien besticht durch weites, unberührtes Land, Seen und Stille. Niemand könnte das wohl besser in Form von Musik zum Ausdruck bringen als Insomnium.
"Heart like a Grave" knüpft vom Songwriting her an das "Shadows of the Dying Sun"- Album an. Da ist alles dabei, was Insomnium ausmachen. Mit Jani Liimatainen als neuer fünfter Mann wird der Gitarrensound live noch fetter rüberkommen. Für Fans des finnischen Melodic Death Metal absolute Pflicht!


Line Up

Niilo Sevänen – Vocals, Bass
Ville Friman – Gitarre, Vocals
Markus Vanhala – Gitarre
Jani Liimatainen – Gitarre, Vocals
Markus Hirvonen – Drums

Tracklist

  1. Wail Of The North
  2. Valediction
  3. Neverlast
  4. Pale Morning Star
  5. And Bells They Toll
  6. The Offering
  7. Mute Is My Sorrow
  8. Twilight Trails
  9. Heart Like A Grave
  10. Karelia
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