Isole - Dystopia

CD Reviews, Isole - Dystopia

  • Isole - Dystopia
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  • Erstellt am: Freitag, 16 August 2019
  • Label: Hammerheart Records
  • V.Ö.: 23 August 2019
  • Bewertung: Isole - Dystopia
  • Redakteur: Martin Storf
  • Spielzeit: 48:30 min
Fünf Jahre brauchen ISOLE um für ihr exzellentes Album „The Calm Hunter“ einen Nachfolger zu produzieren.
Nicht ganz unschuldig daran war wohl zum einen der Wechsel des Plattenlabels zu Hammerheart Records, zum anderen wohl auch die fast inzestuöse Verflechtung mit EREB ALTOR, die knapp einen Monat später ihre neue Scheibe auf den Markt bringen.

Beide Bands gehen auf den Vorgänger FORLORN zurück und teilen sich einige Musiker, momentan sind das Crister und Daniel, die sich Gesang und Gitarre teilen. Während EREB ALTOR dem Vorgängersound weitest gehend treu bleiben und BATHORY-artige Wikingergesänge als ihr Spezialgebiet ansehen, sind ISOLE für die schnelleren und düsteren Parts zuständig. Um es noch komplizierter zu machen, wurden gerade diese schnellen Passagen und die Growls jedoch auf dem nun vorliegenden Album „Dystopia“ etwas zurück gefahren und kommen nicht mehr so dominant zum Einsatz wie beim letzten Album. Doch es gibt sie noch!

So ist zum Beispiel „You Went Away“ ein klares Highlight der Platte, das sich vom langsamen, doomigen Beginn über schnelle Klargesangs-Passagen bis zum finalen Growl-Part immer weiter aufbaut. Exzellent!
Ähnlich aufgebaut ist auch der Rausschmeißer „Nothingness“, doch insgesamt dominieren die epischen Songs der Marke „Forged By Fear“ mit bratenden Midtempo-Gitarren und erhabenem Gesang, den man auch bei den sich gerade auf Tour befindlichen Urgesteinen SOLSTICE bewundern kann.

Gerade als Abgrenzung zur Schwesterband hätte das Album aber die eine oder andere Schippe Aggressivität mehr vertragen können.

Line Up

Crister Olsson     Gitarre, Gesang
Daniel Bryntse     Gitarre, Gesang
Jimmy Mattsson     Bass
Victor Parri     Schlagzeug

Tracklist

Beyond the Horizon
Written in the Sand
The Beholder
You Went Away
Forged by Fear
Galenskapens Land
Nothingness