Knocked Loose - A Different Shade Of Blue

CD Reviews, Knocked Loose - A Different Shade Of Blue

Für mich persönlich habe ich bei dem vorliegenden Album meinen Metalcore-Blues gefunden. Und ich mag - ansich - Metalcore.

Das Album ist bereits veröffentlich. In die Redaktion flatterte Anfang August die Albumankündigung nebst digitaler Version des Albums. Weil die mir unbekannte Band mit dem Genre Metalcore angepriesen wurde, zog ich mir "heimlich" das Album und hörte es mir an. Beim Plattentitel musste ich stutzen, weil "Joe Bonamassa" bereits ein Album namens "Different Shades Of Blue" im Jahr 2014 veröffentlichte. Originell. Die Mucke von Knocked Loose ist richtig geil, gefällt mir zu 100 %, der Mix ist fett aber noch transparent. ABER: Ich bekam meinen Blues durch durch Bryan Garris´ Stimme. Mag sein, dass die der Unique Selling Point der Kapelle ist, ich finde die Tonlage seiner Screams schrecklich. Wenn er in die gutturale Lage wechselt, denke ich immer an die Toilettenspülung in Flugzeugen oder in Intercity Express Zügen. So guttural das "Instrument" Stimme zu bedienen, war für mich im Cameoaufttritt Cannibal Corpse bei Ace Ventura lustig, aber ich kann weder diese überwiegende hochfrequent vorgetragenen Screams ertragen, noch den Kontrast zu den gutturalen Growls und da sind mir auch die Kollaborationen mit anderen Sängern egal. Ich weiß, dass andere Reviews zu "A Different Shade Of Blue" überaus überschwenglich sind inklusive Vorausschau als Anwärter des besten Albums des Jahres. Ich bin nicht andere und das ist mein subjektiver Eindruck. 

Line Up

Stimme: Bryan Garris
Bass: Kevin Otten
Schlagzeug: Pac Sun 
Gitarre: Cole Crutchfield
Gitarre: Isaac Hale

Tracklist

  1. Belleville
  2. Trapped In The Grasp Of A Memory
  3. A Serpent’s Touch [Feat. Emma Boster]
  4. By The Grave
  5. In The Walls
  6. Guided By The Moon
  7. Mistakes Like Fractures
  8. Forget Your Name [Feat. Keith Buckley]
  9. Road
  10. …And Still I Wander South
  11. Denied By Fate
  12. Misguided Son