Legions of the Night – Sorrow is the Cure

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LEGIONS OF THE NIGHT sind ein Corona Baby und wurden aus der gemeinsamen Liebe von Gründer Jens Faber (DAWN OF DESTINY), Philipp Bock (DAWN OF DESTINY) und METALIUM Shouter Henning Basse zu SAVATAGE gegründet.
Während Jon Oliva, der offenbar gerade wieder wegen DUI verhaftet wurde, in Interviews neues SAVATAGE Material nicht ausschließt, haben Faber & Co lieber Nägel mit Köpfen gemacht und sich ihre Lieblingsmusik kurzerhand selber geschrieben. Die Einflüsse von SAVATAGE sind unüberhörbar und wer über die gesamte Spielzeit diesbezüglich auf dem Schlauch steht, wird am Ende mit einer gelungenen „Sirens“ Coverversion sanft mit der Metalaxt drauf hingewiesen. Doch glücklicherweise handelt es sich bei LEGIONS OF THE NIGHT nicht nur um einen blutleeren Klon, denn das Trio lässt auch Einflüsse wie KING DIAMOND einfließen (z. B. „We all Walk Alone“), was manchem Song eine makabre und düstere Note gibt. Fans von THEM dürften also ebenso Gefallen an „Sorrow is the Cure“ finden. Und spätestens mit „Walls of Sorrow“ liefert das Trio dann auch den ersten großen Hit ab, dessen Refrain sich unweigerlich im Gehörgang festsetzt. Hier treffen metallische Härte und ausgeklügelte Melodien aufeinander und Basse verfeinert diese Mischung mit einigen coole Oliva’schen Schreien. Mit „Someday Somewhere“ wird es auch mal langsam und bedächtig, die epische Tiefe der großen SAVATAGE Balladen wird hier freilich nicht ganz erreicht.
Auch für sich genommen liefern LEGIONS OF THE NIGHT mit „Sorrow is the Cure” ein bärenstarkes Debüt ab und für alle ausgehungerten SAVATAGE Jünger dürfte das Album eine wirklich hörenswerte Zwischenmahlzeit sein, die den Hunger nach dichtem, eingängigem und leicht epischem Power Metal fürs erste befriedigen dürfte. Bleibt hoffentlich keine Eintagsfliege!




Tracklist

1. Train To Nowhere, 2. Lie, 3. Walls Of Sorrow, 4. Find The Truth, 5. Someday Somewhere, 6. We All Walk Alone, 7. Shoot And Save, 8. Sorrow Is The Cure, 9. Pay The Price, 10. Rescue Me, 11. Sirens
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