Magnum - The Serpent Rings

CD Reviews, Magnum - The Serpent Rings

Die Dinosaurier werden immer trauriger? Was vielleicht für den Hamburger Sportverein in den Niederungen der 2. Liga gilt, trifft für die englischen Hardrocker von MAGNUM mitnichten zu. Die scheinen im Alter immer besser zu werden.

Spätestens seit dem 2012er "On The 13th Day" schüttelt man sich im Zweijahresrhythmus zuverlässig hochklassige Alben aus dem Ärmel, wobei ich "Lost On The Road To Eternity" besonders stark finde – auch in der Retrospektive ein echtes Highlight!

Stilistische Schlenker bringt "The Serpent Rings" natürlich nicht, dazu sind sich MAGNUM ihres Standings und ihrer Stärken nach einer langen Bandkarriere natürlich zu bewusst. Trotzdem gibt es Unterschiede zum Vorgänger: So wirken manche Passagen hier und da noch bombastischer und getragener. Höre ich da jemanden "Kitsch" rufen? So weit lassen es MAGNUM nie kommen und wer sich diese Band anhört, der kommt sicherlich mit manch süßlicher Keyboard-Passage und gelegentlichem Pathos klar.

Mir fehlen auf "The Serpent Rings" die absoluten Über-Hits wie auf dem Vorgänger, aber abgesehen davon gibt es wieder 11 Ohrenschmeichler auf Championsleague-Niveau, die jedem Melodic Rock-Anhänger wie flüssiges Ambrosia in die Gehörgänge laufen werden.

Line Up

Tony Clarkin – G
Bob Catley – V
Rick Benton – Key
Dennis Ward – B
Lee Morris – Dr

Tracklist

01. Where Are You Eden?
02. You Can't Run Faster Than Bullets
03. Madman or Messiah
04. The Archway of Tears
05. Not Forgiven
06. The Serpent Rings
07. House of Kings
08. The Great Unknown
09. Man
10. The Last One on Earth
11. Crimson on the White Sand

Tags

Magnum
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