Mayday Parade - What It Means To Fall Apart

CD Reviews, Mayday Parade - What It Means To Fall Apart

Die Welt ist schon genug voll von schlechten Nachrichten. Jetzt kann ich mich natürlich mit entsprechender Musik richtig im Elend suhlen oder versuchen, mich mit ein paar melancholisch-fröhlichen Tönen in eine andere Stimmung zu bringen. Das funktioniert im Alternative-Rock-Bereich mit NADA SURF eigentlich immer bestens, jetzt ist zu der „Es-gibt-immer-ein-Licht-am-Ende-des-Tunnels-Playlist“ auch MAYDAY PARADE dazugekommen.

Etwas verspätet könnte man meinen, können die US-Amerikaner aus dem sonnigen Florida mit ihrem neuen Werk „What It Means To Fall Apart“ doch schon auf sieben Longplayer zurückblicken.

Aber egal, ihr erfrischender Gitarrensound besticht durch eine unbändige Energie, die zugleich eine ungemeine Bandbreite an Emotionen zu bieten vermag und unbezweifelbar den Soundtrack für jede Teenager- oder Coming-Of-Age-Komödie bieten könnte. Vielleicht wird man den einen oder anderen Song auch in einem Till-Schweiger- oder Matthias-Schweighöfer-Blockbuster hören. Schön wäre es. Ein kraftvolles Sommerfeeling verbreitet der Opener 'Kids Of Summer', Ähnliches gilt für 'Golden Days', das allerdings um einiges intensiver daherkommt. Etwas angeloopter und von einer besonderen Leichtigkeit ist dann 'Sideways'.

Wenn es MTV in seiner alten Form noch geben würde, würde 'One For The Rock And One For The Scary' in der Heavy-Rotation rauf- und runtergespielt werden. Warum die hiesigen Radiostationen auf diesen Hit nicht aufmerksam geworden sind, ist unverständlich. Aber dahinter ist mindestens eine Verschwörung zu vermuten. 'Bad At Love' überzeugt durch seine tiefgründige Melancholie, wohingegen der Rausschmeißer 'I Can't Do This Anymore' noch einmal alle Schmachregister zieht.

Kurz: Den sonnenverwöhnten Alternative-Rocker von MAYDAY PARADE gelingt es mit ihrem siebten Album „What It Means To Fall Apart“ in erfrischend konsequenter Manier, in unseren tristen und grauen Zeiten eine Oase der Hoffnung, des Optimismus und der guten Laune zu erschaffen. Einfach ein gelungener Soundtrack für einen kurzen Moment der Unbeschwertheit und Leichtigkeit und vielleicht auch für eine Teenager-Komödie oder einen Matthias-Schweighöfer-Film...

Tracklist

01 – Kids Of Summer
02 – Golden Days
03 – Think Of You
04 – If My Ghosts Don’t Play, I Don’t Play
05 – Sideways
06 – One For The Rocks And One For The Scary
07 – Bad At Love
08 – Notice
09 – Heaven
10 – Angels Die Too
11 – You Not Me
12 – I Can’t Do This Anymore

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