Necrophobic - Bloodhymns

CD Reviews, Necrophobic - Bloodhymns

  • Necrophobic - Bloodhymns
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  • Erstellt am: Freitag, 07 März 2003
  • Label: Hammerheart Records
  • V.Ö.: 07 März 2003
  • Bewertung: Necrophobic - Bloodhymns

Die Nachricht, Necrophobic nehmen ein neues Album auf, trieb meinen Adrenalinspiegel in die Höhe.

Und meine Erwartungen waren natürlich extrem hoch gesteckt, Ihr könnt jetzt anfangen zu überlegen und doch gleich wieder aufhören, denn es gibt keine Band, die vier, ja vier absolute Killeralben hintereinander veröffentlicht hat. Um es vorweg zu nehmen, der vierte Durchgang liegt jetzt in meinem Schacht und ich werde mit einem Feuerwerk überrollt, dass mir die Worte fehlen. Hypergenialer Death Metal der Schweden, die auch auf Bloodhymns all das bieten, was die Truppe zu meiner absoluten Lieblingsband werden ließ.. Wo alle anderen nach guten Scheiben versagt haben oder kommerzieller geworden sind, legen Necrophobic mit einer Beständigkeit nach, wie es Seinesgleichen sucht. Dabei hatte ich ´93, als mir das phänomenale Debut The Nocturnal Silence in die Hände fiel, gedacht: Na ja, in zwei, drei Jahren spielen die keinen Death Metal mehr“, wie die Entwicklung vielen anderer Bands gezeigt hat. Von wegen, es folgte ein Paukenschlag nach dem anderen. The Darkside enthält mit Nailing The Holy One den absolut perfektesten Track, der meine Ohren je erreicht hat und mit Nifelhel das beste Instrumental. Jetzt dachte ich, das Pulver wäre endgültig verschossen, solch eine Scheibe konnte man nicht mehr toppen. Nein, das konnte man auch nicht, aber die Skandinavier schoben mit The Third Antichrist ein Werk nach, welches absolut ebenbürtig war. Und auch Bloodhymnes zeigt die ganze Klasse dieser einmaligen Band. Auf der einen Seite steht die absolute Kompromisslosigkeit mit grandioser Geschwindigkeit, rüdem rauen Riffing und dem hasserfüllten Gesang. Auf der anderen Seite durchsetzt man die Härte mit genialen Leads und melodischen Soli. Und diese Symbiose ergibt ein Endprodukt, welches vor Feeling und Spielfreude nur so strotzt. Man merkt der Band förmlich an, wie sehr sie hinter ihrer Musik steht. 46 Minuten jagt ein Höhepunkt den anderen und ich kann nur jedem Death Metal Fan raten, sich dieses Album unbedingt zuzulegen. Ich für meinen Teil kann hier ohne zu überlegen abermals die Höchstnote für die beste Band der Welt ziehen. ...

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