Orden Ogan - Final Days

CD Reviews, Orden Ogan - Final Days

Im Zeichen künstlicher Intelligenz: Orden Ogan mit Album Nr. 6 auf dem Weg ins All.
Sind tatsächlich schon wieder 4 Jahre seit "Gunmen" vergangen!?
Ein nimmer müder Seeb Levermann hat sich nach dem 2017er Wild-West-Album nun in völlig andere Gefilde gewagt:
Science-Fiction mit all seinen Facetten: Androiden, künstliche Intelligenz, schwarze Löcher, Infernos, Asteroideneinschläge, usw.
Aber das betrifft natürlich hauptsächlich die Texte und das Albumkonzept. Musikalisch bleiben sich Orden Ogan treu und feuern in gewohnter Manier ihren Power Metal ab.
"Heart Of The Android", "In The Dawn Of The AI", "Inferno" oder "Let The Fire Rain" sind typische Orden Ogan Songs, die einfach nur nach vorne gehen und immer eine gute Hookline im Refrain parat haben. Wobei "Inferno" von seiner Stilistik auch ein Pretty Maids Song sein könnte: Guter melodischer HardRock.
Für "Interstellar" hat sich Seeb Verstärkung an der Gitarre geholt. Flitzfinger und Tausendsassa Gus G. durfte das Solo besteuern. Und "Alone In The Dark" wird mit der Stimme von Ylva Erikssin (Brother of Metal) verfeinert.
Eine gelungene Metal-Ballade!
Wer schon bei Youtube vorgefühlt hat, wird bemerkt haben, dass Seeb nur noch singt und keine Gitarre mehr spielt. Eine Handverletzung hat ihn dazu gezwungen, eine Weile zu pausieren und so drehte sich mal eben das Karussell und Basser Nils Löffler übernahm die Gitarre. Der aus privaten Gründen ausgestiegene Gitarrist Tobi wurde durch Patrick Sperling ersetzt und den Bass übernahm Steven Wussow (Ex-Xandria). O-Ton Seeb: "Das hat sich so gefügt, als sollte es von Anfang an so sein..."
"It is Over" hat mit seinem Intro und der Pianomelodie einen doch recht kommerziellen Touch. Dazu noch die starke Hookline im Refrain. Auf alle Fälle ein starker Abschlusssong, dessen Titel natürlich nicht das Ende an sich bedeutet.
Für die Produktion hat sich Mastermind Seeb Levermann wieder selber hinter die Regler gesetzt. Dementsprechend erstklassig klingen die Songs und Arrangements und das gesamte Soundgewand. Für Orden Ogan Fans ein Muss und für alle, die diese Band noch nicht für sich entdeckt haben, einen absoulte Empfehlung.


Line Up

Seeb Levermann - Vocals
Nils Löffler - Guitar
Patrick Sperling - Guitar
Steven Wussow - Bass
Dirk Meyer-Berhorn - Drums

Tracklist

01 - Heart Of The Android
02 - In The Dawn Of The AI
03 - Inferno
04 - Let The Fire Rain
05 - Interstellar (Feat. Gus G.)
06 - Alone In The Dark (Feat. Ylva Eriksson)
07 - Black Hole
08 - Absolution For Our Final Days
09 - Hollow
10 - It Is Over

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