Paradise Lost - Faith Divides Us - Death Unites Us

CD Reviews, Paradise Lost - Faith Divides Us - Death Unites Us

  • Paradise Lost - Faith Divides Us - Death Unites Us
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  • Erstellt am: Donnerstag, 17 September 2009
  • Label: Century Media Records
  • V.Ö.: 25 September 2009
  • Bewertung: Paradise Lost - Faith Divides Us - Death Unites Us
  • Redakteur: Kersten Lison

Um es vorweg zu nehmen, es ist mir fast schon ein wenig unangenehm, bei dieser Band immer permanent ins Schwärmen zu geraten. Doch wenn jemand die Superlative verdient hat, dann die Gothic-Ausnahme-Metaller um Sänger und Texter Nick Holmes und Gitarrist und Songwriter Greg Mackintosh.

Nach ihrem viel gerühmten Album "In Requiem", den Feiern und der Tour zum 20-jährigen Bandbestehen und dem Ausstieg des Drummers Jeff Singer hatte sich die "Rumpftruppe" nach Örebro, Schweden, in die Fascinaton Street Studios zurückgezogen, um die neuen Songs nicht wie bei den letzten Alben mit Haus und Hofproduzent Rhys Fulber, sondern mit Jens Bogren (KATATONIA, OPETH) aufzunehmen. Herausgekommen ist ein aggressives, hartes und düsteres Opus, das sogar seinen Vorgänger in den Schatten stellt. Die Drumlines sind härter und doublebaselastiger. Ein Hoch auf den Session-Drummer Peter Damin. Die Vocals von Nick Holmes variieren zwischen hart, rauh, rockig wie auf ICON oder SHADES OF GOD und melancholisch-melodiös wie auf HOST. Außerdem betraten Greg Macktintosh und Aaron Aedy Neuland mit ihren 7-Stringgitarren. Der verhalten verspielten Mid-Tempo-Song AS HORIZONS ENDS gehört als Opener noch zur Aufwärmphase, die mit den beiden fordernd aggressiven, metal-melodiösen Songs I REMAIN und FIRST LIGHT ihr jähes Ende findet, aber die einen dieses Album sofort lieben lassen. Es folgt mit FRAILTY einer der härtesten Metal-Songs von PL überhaupt, bevor der Titel-Track kraftvoll balladeske Fahrwasser einschlägt. Nach dem aggressiven RISE OF DENIAL kommt der beste Song des Albums, vielleicht sogar überhaupt, nämlich LIVING WITH SCARS, eine Kombination aus viel düsterem, harten Metal mit Hymnenelementen! Etwas schwächer und ruhiger sind LAST REGRET und der IN TRUTH, allerdings unterbrochen von dem wiederum kraftvollen herausragendem UNIVERSAL DREAM. Fazit: Paradise Lost sind wieder da, härter denn je, und das Album ist das beste, was die Gothic-Metal Szene seit langem zu hören bekommen hat.

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