Paradise Lost - Symbol Of Life

CD Reviews, Paradise Lost - Symbol Of Life

  • Paradise Lost - Symbol Of Life
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  • Erstellt am: Dienstag, 16 September 2003
  • Label: Super Sonic/GUN Records
  • V.Ö.: 16 September 2003
  • Bewertung: Paradise Lost - Symbol Of Life
  • Redakteur: Marc Stoffregen

Die Mitbegründer des Gothic Metals sind wieder zum Leben erwacht. Drifteten die beiden Vorgänger „Host“ und „Believe In Nothing“ noch eher in düstere Rock/Pop-Gefilde ab, so kehren die Engländer um Nick Holmes endlich wieder zu ihren alten Tugenden zurück.

Ich hätte es nicht mehr für möglich gehalten, doch was die Briten auf „Symbol Of Life“ auffahren ist wieder aller erste Sahne und was sie an geilem Songmaterial dabeihaben lässt mir die Freudentränen in die Augen treiben wie einst zu seligen „Icon“ Zeiten. Sicher, ganz so hart wie damals sind sie nicht mehr. Aber dennoch rocken sie bei diesem Opus in ihren 13 ausnahmslos endgeilen Gothic Metal Stücken alles an die Wand. Hinzugekommen ist ein etwas moderner Sound im Vergleich zu damals und einige elektronische Elemente, die das Gesamtbild absolut nicht stören. Gleich mit „Isolate“ geht es gut los. Die Singleauskopplung „Erased“ ist dann auch ein wahrer Leckerbissen. Ach was schreib ich, alle Songs sind einfach nur mächtig und besitzen endlich wieder diese tiefe Traurigkeit, dessen Ausdruck zuletzt den Alben so ziemlich verloren gegangen ist. Hört euch nur Songs wie „Perfect Mask“ an, die knallen auf der einen Seite richtig und strotzen vor Heaviness, auf der anderen stecken sie einfach nur voller bewegenden Emotionen, dass einem ungeahnte Gefühlsausdrucke überkommen. „No Celebration“ hingegen könnte glatt die offizielle Fortsetzung zu Paradise Lost´s „Forever Failure“, einem der düstersten und emotionalsten Stücke der Briten, vom genialen „Draconian Times“ Album sein. Auch „Symbol Of Life“, der Titeltrack, wie „das theatralische „Channel For The Pain“ sind eine Klasse für sich. Ungewohnt für die Briten schließt man dieses meisterliche Scheibe mit zwei völlig geilen Coverversionen („Xavier“ / Dead Can Dance und „Small Town Boy“ / Bronski Beat) ab. Besonders letzteres weiß mich noch mehr zu überzeugen als die ohnehin schon coole Interpretation des Titels durch Depressive Age. Das verlorene Paradies ist wieder da. Wie unglaublich schön, ich könnte nur noch schluchzen bei diesem Hörgenuss. „Symbol Of Life“ – ein Album, was sowohl neue Fans als auch Nostalgiker gleichermaßen begeistern dürfte. Der Wahnsinn!!!

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