Seven Spires - Emerald Seas

CD Reviews, Seven Spires - Emerald Seas

Wer mit dem Namen Seven Spires nix anfangen kann, aber schon mal den Namen Adrienne Cowan im Zusammenhang mit Avantasia oder Sascha Paeth´s Masters of Ceremony gehört hat, sollte sich "Emerald Seas" nicht entgehen lassen.
Seven Spires Sängerin Adrienne Cowan hat sich inzwischen einen Namen in der Melodic Metal Szene gemacht. Ob als Gastsängerin bei Avantasia-Shows wo sie teilweise für Amanda Somerville eingesprungen ist, oder auf Sascha Paeth´s Masters of Ceremony, wo sie vom Meister himself als Leadsängerin für das gesamte Album auserwählt wurde. Aber das kam dann auch nicht von ungefähr, denn Sascha Paeth hat Seven Spires´ 2017er Debutalbum "Solveig" produziert und wußte somit von den Gesangsqualitäten einer Adrienne Cowan. So darf natürlich die Arbeit eines Sasche Paeth auch nicht auf "Emerald Seas" fehlen, wo er für den Mix verantwortlich ist. Und wo Sascha Paeth ist, ist Michael "Miro" Rodenberg (u.a. Keyboards bei Avantasia) auch nicht weit. Miro hat das Mastering übernommen.
Und was soll man sagen: diese Namen stehen als Garant für eine Top-Produktion. Diese Tatsache hat das italiensche Label Frontiers erkannt und mit Seven Spires das Portfolio im Bereich des Melodic Metal erweitert.

Nach dem Intro "Ignite Defendit" geht es mit "Ghost of a Dream" gleich richtig zur Sache. Zuckersüße Melodiebögen, gepaart mit einem Prog-Rythmus und am Ende des Songs Death-Metal-Growls. "No Words Exchanged" nimmt das Tempo und die Härte wieder raus. HIer gefällt mir Adrienns Stimme in den ruhigen Parts am besten.
"Every Crest" und auch "The Trouble with eternal Life" dürfen sich in die Kategorie "Kamelot-Style" einreihen. Der Songaufbau und die Stilelemente, inkl. Gesangslinien erinnern mich sehr an das Songwriting von Thomas Youngblood und Kamelot. Ebenfalls "Succumb": der Song ballert in schönster Kamelot-Manier los. Ein Drumming wie zu besten Casey Grillo Zeiten. Auch hier ist die Gesangslinie sehr an den Stil von Tommy Karevik angelehnt. Ein absoluter Powersong! Bei "Drowner of Worlds" und "Fearless" zeigt die Band ihre dunkle Seite. Böse Growls zu tiefen Black Metal-lastigen Tönen, inkl. Blastbeats und Pianosound. Geile Songs, die selbst Growl-Röhre Alissa White-Gluz von Arch Enemy nicht besser hätte intonieren können.
"Silver Moon" ist der ruhigste Song des Albums mit Balladen-Charakter. Ganz auf der Linie von "Signs of Wings", dem Titelsong von Sascha Paeth´s Masters of Ceremony.
Nach 13 Tracks schließt das Kapitel mit dem Titelsong "Emerald Seas". Ein symphonisches Instrumentalstück á la Rhapsody, das man auch als Soundtrack für eine große Hollywoodproduktion verwenden könnte.
Ein weiteres interessantes Album, das alles hat, was ein Melodic Metal Album braucht. Und dieses Mal zur Abwechslung nicht von einer skandinavischen Band, sondern aus Boston, USA.

Wie hieß es doch immer so schön in der Musikszene: wer es nach dem dritten Album nicht geschafft hat, schafft es nie. Seven Spires dürften es mit Album Nr.2 schaffen, DAS entscheidende Zeichen zu setzen!




Line Up

Adrienne Cowan - Vocals + Keyboards

Jack Kosto - Guitar

Peter de Reyna - Bass

Chris Dovas - Drums

Tracklist

  1. Igne Defendit
  2. Ghost Of A Dream
  3. No Words Exchanged
  4. Every Crest
  5. Unmapped Darkness
  6. Succumb
  7. Drowner Of Worlds
  8. Silvery Moon
  9. Bury You
  10. Fearless
  11. With Love From The Other Side
  12. The Trouble With Eternal Life
  13. Emerald Seas

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