Soilwork - A Whisp of the Atlantic

CD Reviews, Soilwork - A Whisp of the Atlantic

Pünktlich zum Fest gibt es neues Futter von Schwedens Death Metal Flagschiff.
Ganz nach dem Motto: "Knüppel aus dem Sack..."
Als Soilwork vor knapp zwei Jahren auf "Verkligheten" ihren neuen Drummer Bastian Thusgaard vorstellten, waren die Erwartungen natürlich hoch. Wer könnte in der Lage sein Zappel-Phillip Jens Verbeuren das Wasser zu reichen?
Bastian konnte es! Und zwar locker!
Und genau in dieser Manier geht es auf der 5-Track EP "A Whisp of the Atlantiv" weiter. Aber Stop! Die "nur" 5 Songs haben zwar einiges an Highspeed höchster Güte zu bieten, aber neben dem "Geballer" gibt es auch ruhige Töne, die mal wieder zeigen, dass Björn Strid mehr kann, als nur Schreien.
So fängt der Titelsong "A Whisp of the Atlantic" erstmal sehr ruhig mit Piano und cleanem Gesang an. Auch der weitere Verlauf ist zunächst recht "normal". Zur Song-Mitte wird es dann turbulent, aber auch wieder ungewohnt , ja fast schon progressiv. Zum Ausklang lässt man wieder das gefühlvolle Introthema erklingen, mit ein paar Jazz/Fusion-Klängen gespickt. Was für ein Song!
Jetzt aber Knüppel ausm Sack! "Feverish" ballert mächtig durch den Kopfhörer. Für mich ein typischer Soilwork Song.
Mit "Desperado" gibt es einen weiteren Nackenbrecher im Soilwork-Style. Der klassische Wechsel von cleaner Stimme und Growls, das typische Riffing von David Andersson. Ein prima Livesong.
Neben aller Raffinesse und technischem Können, kommt mit "Death Diviner" nun endlich ein Song, der im Refrain so richtig funzt! Eine Mega-Hookline! Melodic Death at its best!
Zu guter letzt hat "The Nothingness and the Devil" nochmal alles, was einen Soilwork Song ausmacht. Cooles Riffing, top Gesangslinien und als Schmankerl einen ausgedehnten Instrumental-Teil als Outro, wo auch mal Keyboarder Sven Karlsson auf seine Kosten kommt.

Warum die Schweden nur 5 Songs knapp 2 Jahre nach dem letztden Album der werten Fangemeinde offerieren, können die Herren nur selber beantworten. aber mit gut 35 Minuten Spielzeit kommt man schon in die Nähe eines Full-length -Albums. Hoffentlich werden wir demnächst mit einem solchen beschehrt! Es ist immer wieder ein Genuss, neues Material von Soilwork zu hören, da den Jungs die Ideen immer noch nicht ausgehen. Übrigens eine der unterbewertetsten Bands im Melodic Death Metal.


Line Up

Björn "Speed" Strid - Gesang
David Andersson - Gitarre
Sven Karlsson - Keyboard
Sylvain Coudret - Gitarre
Bastian Thusgaard - Schlagzeug

Tracklist

01. A Whisp Of The Atlantic
02. Feverish
03. Desperado
04. Death Diviner
05. The Nothingness And The Devil

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.