SOURCE OF RAGE - Witness The Mess

CD Reviews, SOURCE OF RAGE - Witness The Mess

Auf mir lastet ein gewisser Druck: Ich wohne beinahe in Schlagreichweite der Band, die sich Quelle der Wut nennt. "Hey, Redakteur, ich weiß, wo Dein Auto wohnt." Also Palarmentärsflagge ausrollen. "Support your local Gewächse," würde Loddar M. sagen. Ein Klaus K. hätte sich vielleicht wie folgt einlassen: Ich verstehe die Frage nicht, wieso man so wütend sein muss. 

Nun ernst und wahrhaftig: SOURCE OF RAGE liefern ein klasse Album ab und man kann ihnen nur wünschen, dass es auch andere Rezensenten so sehen, sich für sie das ganze in Konzert Bookings und ordentlich verkauften Platten niederschlägt.  

Aus Gronau/Leine kommt nicht nur die Spirituose Lochstedter, mit der man durchaus Freund von Feind separieren kann, sondern auch eine junge Metalband namens SOURCE OF RAGE. Die drei Krause-Brüder an Mikro, Bass und Schlagzeug samt eines nicht-Familienmitglieds an der Gitarre überzeugen auf dem Album Witness Of Mess mit ausgereiftem Metal, der sich keinesfalls vor Szenegrößen verstecken muss. Das Arrangement wirkt schlank, wenig Overdubs, so dass sich eine Liveaufführung nur marginal von der Studioversion unterscheiden wird. Ebenfalls muss man den Toningenieur loben, der jedem Instrument der Band Raum lässt, dass Schlagzeug nicht nach einer Ploppkiste klingen lässt. 

Das Album beginnt instrumental. Das Intro erinnert an KILLSWITCH ENGAGE/TIMES OF GRACES (oder könnte auch Adam Dutkiewicz komponiert worden sein), wandelt sich nach bummelig 25 sec in ein schön groovendes Stück Metal. My Silent Hollow Self gönnt sich und den Hörern nach gut 1:40 min für etwa 20 sec eine Verschnaufpause mit unverzerrter, Echo- und Hall-getränkter Gitarre.  

Gesangstechnisch erinnert mich Marko Krause manchmal - das als Lob zu verstehen - an Anders Fridén (IN FLAMES). Auch die Duette mit seinem Bruder Thilo (z. B. The Louder, The More Right) bereichern das Hörerlebnis. 

Für SOURCE OF RAGE ergeht hiermit wegen ihres Albums Witness The Mess eine uneingeschränkte Empfehlung. 

Solange Wut für solch kreativen und sehr anhörbaren Output sorgt: Weiter so, SOURCE OF RAGE! 





 

Line Up

Marko Krause - Gesang
Oliver Roffmann - Gitarre
Thilo Krause - Bass, Backgroundgesang
Riko Krause - Schlagzeug

Tracklist

01 Witness The Mess
02 The Eyes Of The Restless
03 Purify Me
04 My Silent Hollow Self
05 Construe The Last Word
06 The Louder, The More Right
07 Path Ways
08 Aware
09 Solitude/Fortitude
10 Dark Project
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