Task Force Beer - Blastbeat Hangover Commando

CD Reviews, Task Force Beer - Blastbeat Hangover Commando

Man sagt ja, dass es etwa 8 Minuten braucht, um ein Bier zu zapfen. Die TASK FORCE BEER brauchte drei Jahre (also etwa stolze 1576800 Minuten), um die nächsten 18 Gläser gut gefüllt aufs Tablett zu bringen. Überraschender Weise ist das Gebräu nicht abgestanden sondern erfreulich spritzig.

Gefühlt ist der DFB Weltmeister bei Einrichtung von Task Forces. Wenn es auf dem Platz nicht reicht dann halt zumindest dort. Um die wirklich wichtigen Dinge kümmert sich weiterhin die TASK FORCE BEER aus Trier. Nach der Eigenveröffentlichung in 2017 legen sie nun ihr Debüt auf einem Label vor. Musikalisch ist sich das Sextett treu geblieben, es gibt Grindcore mit Death Metal Schlagseite in den Krug. Vorne weg sei gesagt, dass TASK FORCE BEER keine sich für lustig haltende Fun Combo wie JBO oder EXCREMATORY GRINDFUCKERS sind. Gut so, denn die triggern bei mir eher das Schlafzentrum als die Lachmuskeln.
Das heißt aber nicht, dass die Musik Eingreiftruppe Gerstensaft keinen Spaß macht. Der ist für mich hauptsächlich dadurch bedingt, dass die Jungs nicht nur stumpf losknüppeln. Bei ´Apina Nuijan Kanssa´ wird mal fett im Midtempo gegroovt, ´I Don't Care´ hat langsame, dissonante Parts und bei ´Asshole Next Door´ gibt es sehr partytaugliche Thrash Riffs. Klar münden all diese Ausflüge wieder in derbem Geblaste. Auch der Einsatz von zwei Shoutern verhindert, dass die Songs monoton werden. Grunts und Gekeife geben sich die Klinke (des Mikrokabels) in die Hand. Dem Fluss der Scheibe kommt zugute, dass er nicht durch ständige Intro Samples ausgebremst wird.
Mit dem Beginn von´Dancing King´ gibt es dann sogar ein kleines Trostpflaster für alle, die die letzte Nacht im Partyzelt des abgesagten Party San vermissen werden.
Im Vergleich zum Vorgänger haben TASK FORCE BEER nachgelegt. Die Songs klingen nicht nur wegen der besseren Produktion energischer als auf dem Erstling.

´Blastbeat Hangover Commando´ bietet über eine gute halbe Stunde sehr frischen Grind, der tatsächlich das Potential hat, dem Hangover mit seiner Energie was entgegen zu setzten.

Line Up

Matze - Bass
Kring - Drums
Pinch - Guitars
Oos - Guitars
Mario - Vocals
Daniel - Vocals

Tracklist

1. Intro
2. Iron Ingo
3. Rasva Apina
4. Apina Nuijan Kanssa
5. Thrash Yourself
6. I Don't Care
7. Blast Away
8. Bright Side
9. Asshole Next Door
10. Cancerhorse
11. Dancing King
12. Hausmeister Schlund
13. Broken Dreams
14. BxHxC
15. Fear
16. CxC
17. Beerhead
18. Outro
19. Barfightblues

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